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		     <title>Ellen Lohr Rennberichte</title>
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			 <description>Alle aktuellen Blogs von Ellen Lohr</description>
			 <copyright>Copyright 2012 ellenlohr.com</copyright>
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					     <title>Ellen Lohr is back</title>
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						 <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132863668696611500.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;&lt;br&gt;02. Feb. 2012 - Treue Truckracing-Fans werden sich erinnern, bevor die Grand Dame des deutschen Motorsports, Ellen Lohr, sich auf Rallyes und Off-Road-Rennen spezialisierte, hatte sie 1997 und 1998 im Cockpit eines Mercedes-Benz-SuperRaceTrucks manch männliche Konkurrenten in der Truck-EM verzweifeln lassen. Nun nach 14 Jahren Truckracing-Abstinenz kehrt Ellen in die FIA European Truck Racing Championship zurück, wieder in einem Mercedes-Benz, dem tankpool24-RaceTruck des MB-Motorsport-Teams unter ihrem alten und neuen Teamchef Markus Bauer. Überhaupt hat die Rennfahrerin eine ganz besondere Verbindung zu der Marke mit dem Stern, denn meistens war und ist sie in Rennfahrzeugen aus Stuttgart unterwegs. Zu Anfang ihrer Motorsport-Karriere fuhr Lohr auch erfolgreich in der Formel Ford und der Formel 3, ihre grö&#34;ten Erfolge feierte die Pilotin dann in Tourenwagen. Legendär ihr DTM-Sieg - in einem Mercedes - im Mai 1992 am Hockenheimring, mit dem sie Rennsportgeschichte geschrieben hat. Schlie&#34;lich ist Lohr die einzige Frau, die es je ganz oben aufs Podest der DTM geschafft hat.&lt;br&gt;Eigentlich hatte sich Ellen Lohr von der Rundstrecke schon längst verabschiedet und entweder aktiv an Off-Road-Rallyes teilgenommen und/oder als Journalistin darüber berichtet. Erst vor wenigen Tagen war sie von ihrem letzten Einsatz bei der &#8222;Dakar&#8217; aus Südamerika zurückgekommen. Doch vor einigen Wochen, so Lohr, sei sie von ihrem Weggefährten aus alten Truckracingzeiten, Markus Bauer, gefragt worden, ob sie sich vorstellen könne, wieder einen RaceTruck zu pilotieren. &#8222;Ich habe mir dann zwar einige Tage Bedenkzeit ausgebeten, aber im Innern war die Entscheidung eigentlich schon nach fünf Minuten gefallen&#8217;, sagte die neue Pilotin des tankpool24-Teams bei der Pressevorstellung Anfang der Woche in Darmstadt.&lt;br&gt;In einem kurzen Interview mit Malte Raddatz, nicht nur Moderator des bekannten Meritor-Talks auf &#8222;truckrace.tv&#8217;, sondern als President Meritor Trucksport und Director Communications auch Vertreter des zweiten Hauptsponsors des Mercedes-Benz-Teams, verriet Lohr unter anderem, dass sie nach den langen Jahren der Rennerei nur gegen die Uhr und allein den Anweisungen des Copiloten folgend, keine Furcht habe, nun wieder einen &#8222;Kontakt-&#8222;Motorsport zu betreiben - auch wenn sie sich ihre einzige ernsthafte Verletzung, einen Handbruch mit einer Erinnerungsnarbe, im Truckracing nach einem Crash mit Gerd Körber geholt habe. Sie wisse zwar, dass ihr nicht das Top-Material zur Verfügung stehe, um ganz vorn mitfahren zu können, dennoch freue sie sich auf die Truckracing-Saison. Schlie&#34;lich gebe es auch im Truckracing wie im Rallye-Sport den direkten Zuschauerkontakt, Truckracing sei eben Motorsport zum Anfassen. Und daran scheint Ellen Lohr ganz besonderen Gefallen zu finden - zur Freude ihrer vielen Fans.&lt;br&gt;Als die ersten Gerüchte des Comebacks von Ellen Lohr in der Truck-EM durchsickerten, wurden damit gleich auch hohe Erwartungen verknüpft. Nicht dass jetzt alle Welt glaubt, die Deutsche werde die Konkurrenz in Grund und Boden fahren, vielmehr erwartet man, dass das gro&#34;e Renommee Lohrs in Motorsportkreisen dem Truckracing insgesamt zugute kommen werde. Nicht zuletzt hofft gerade auch die Konkurrenz, dass der bekannt &#8222;gute Draht&#8217; der Pilotin und Journalistin zu Mercedes-Benz sich auf die Meinung des grö&#34;ten LKW-Herstellers der Welt zum Truckracing positiv auswirken könnte. Quelle: http://www.truckracing.de/truckrace/de/news-artikel/4762_ellen-lohr-is-back/index.html&lt;br&gt;</description>
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									<title>Ellen Lohr is back</title>
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					     <title>Eine fantastische Dakar-Rallye</title>
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						 <pubDate>Fri, 20 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132708170477872000.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt; &lt;br&gt;Ellen Lohr: &#8222;Eine fantastische Dakar-Rallye&#8217;&lt;br&gt; &lt;br&gt;20.01. 2012 Nach 15 anstrengenden Tagen in Südamerika - quer durch Argentinien, Chile und Peru, vom Atlantischen- bis zum Pazifischen-Ozean - zieht Ellen Lohr ein positives Fazit: &#8222;Das war eine fantastische Dakar-Rallye.&#8217; Mit einem Pressefahrzeug hat die Wahlmonegassin die Rallye absolviert und dabei unterschiedliche Medien im deutschsprachigen Raum mit Informationen aus erster Hand versorgt. Ihr Mercedes-Benz GL zeigte dabei keinerlei Schwächen. &#8222;Egal, ob über Schotter oder Sand - unser von der Star Automotive vorbereiteter GL hat uns überall hingeführt&#8217;, sagt sie.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dass Ihre Eindrücke von dem Abenteuer Dakar Gehör fanden, zeigen nicht nur das positive Feedback, sondern auch die Zahlen: Pünktlich zum Finale verzeichnete Lohrs Website, die in Zusammenarbeit mit GloboFleet betrieben wird, den einhundertfünfzigtausendsten Besucher. &#8222;Das ist ein gro&#34;artiger Wert, der deutlich untermauert, dass die Arbeit vor Ort von den Fans angenommen wurde&#8217;, sagt Lohr. Daneben waren ihre exklusiven Berichte auf dem Online-Portal der Fachzeitschrift Auto Bild sowie den Webseiten marathonrallye.com und Mercedes-Fans.de zu lesen. Lohrs persönliches Highlight der Dakar-Rallye waren die letzten Etappen auf unbekanntem Terrain. &#8222;Peru ist landschaftlich wirklich eine Reise wert&#8217;, sagt sie. &#8222;Selbst bei meiner achten Dakar in Folge habe ich viele neue Eindrücke mitgenommen.&#8217;&lt;br&gt; &lt;br&gt;Im Anschluss an die grö&#34;te Rallye der Welt hat Lohr nun keine Zeit, zu verschnaufen. &#8222;Die Vorbereitungen an unserem eigenen Offroadauto laufen auf Hochtouren&#8217;, sagt sie. &#8222;Damit werde ich in der Saison 2012 einzelne Events in Europa bestreiten, über die ich auf meiner Website ausführlich berichten werde. Zusammen mit GloboFleet kommt dann wieder ein System zum Einsatz, das wir im letzten Jahr bereits erfolgreich ausprobiert haben: eine Web-Liveübertragung aus dem Cockpit.&#8217; Neben ihrem Rallye-Engagement wird Lohr 2012 auch wieder bei Rundstreckenrennen am Start sein. &#8222;Dieses Engagement freut mich wirklich sehr - mehr Infos folgen in Kürze&#8217;, sagt sie.&lt;br&gt; </description>
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									<title>Eine fantastische Dakar-Rallye</title>
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					     <title>Lima</title>
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						 <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132695114504141100.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Wir sind wieder zurück und haben den Temperatursturz von immerhin 30 Grad noch nicht ganz verkraftet.Der jetlag ist fröhlich bei der Sache (deshalb sitze ich auch um 6 Uhr morgens vor dem Computer und schreibediesen blogeintrag)..und ganz allgemein hat einen der Alltag innerhalb eines Tages wieder. Super.Ich habe an unserem letzten freien Tag in Lima, der Hauptstadt Perus, des Zielortes der diesjährigen Dakar, noch einpaar Touristenfotos geschossen, dich ich hiermit einstellen möchte. Ich hatte es ja bereits irgendwo geschrieben. Ichfinde Lima als Stadt total spannend und überraschend. Überrschend, da man nach der völliger Einöde in den Teilen Perus, die wir mit der Dakar bereist haben eine so funktionierende Grossstadt nicht erwartet. Lima ist schön, in manchen Ecken einbisschen disneymässig, aber im Gesamten fast schöner als Buenos Aires oder Santiago de Chile. Ich persönlich würde mich freuen, wenn der Start der Dakar 2013 hier stattfinden würde. Die Veränderung beginnt bereits 100 Kilometer vor Lima. Zwar gibt es immer noch abgeuzelte Restaurants und nicht befestigte Seitenstrassen, aber schon hier sieht man plötzlich mehr Farben und mehr Angebot.  Der Rezeptionist unseres Hotels hat uns im Übrigen voller Überzeugung erzählt, dass die Dakar im kommenden Jahr folgende Route haben wird:Start in Limadann nach BolivienRestday in Santiago de Chile und Ziel in ArgentinienIch hätte nichts dagegen! :-)PS:Schon bald gibt es an dieser Stelle Neues zu berichten. Einen Vertrag für die neue Saison gibt es bereits. Nur soviel,neben den Offroad Akrivitäten geht es auch wieder zurück auf die Rundstrecke. Wohin genau? Dranbleiben! </description>
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									<title>Lima</title>
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					     <title>Interview mit Etienne Lavigne (48) Race Director der Rallye Dakar seit 1992</title>
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						 <pubDate>Mon, 16 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132673428440399900.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Ist die Dakar ein Fulltime Job oder  organisieren sie auch noch andere Events?Die Dakar ist absolut ein Ganzjahres Job. Wir reisen die ganze Zeit. Mindestens drei Monate im Jahr um die Strecken zu erkunden, Gespräche mit den Regierungen und Provinzregierungen zu führen und die Logistik vorzubereiten. Ich selbst bin bei diesen Vorbesichtigungen nur noch bei den neuen Etappen dabei. Ich vertraue da sehr auf meine Truppe im Team, die die Strecken aussuchen.  Grundsätzlich arbeiten wir das Jahr über immer an drei Dakars gleichzeitig. An der Aufarbeitung der vergangenen, den Nachbesprechungen mit den einzelnen Ländern etc. , dann natürlich an der aktuellen Dakar und ausserdem beschäftigen wir uns zwei Jahre vorher schon mit der übernächsten Veranstaltung. Waren sie selbst ein racer, bevor sie für den Veranstalter ASO die Dakar organisierten?Nein, ich bevorzuge die ruhigen Sportarten, wie Segeln oder Klettern.Und wie glauben sie dann, die Rennfahrer verstehen zu können?Ich versuche natürlich immer mich in die Rennfahrer hineinzuversetzen und wir versuchen als Team eine Dakar zu kreieren, die eine grosse Herausforderung ist, die aber auch die Balance behält zwischen den Möglichkeiten der Amateure und der Profis.Sind sie in Reglementsfragen eingebunden?Nur vor der Dakar. Wir schreiben ein Reglement und sichern die Umsetzung auf der Veranstaltung. Das Reglement wird von der FFSA das ist die oberste französische Sportbehörde abgesegnet und das wars dann für uns. In einem Fall wie bei Robby Gordon, bei dem es eventuell zu Ungereimtheiten gekommen ist, entscheidet eine Jury, der wir nicht angehören.Was ist ihre Passion auf der Dakar?Meine Leidenschaft ist es ein grosses Team zu führen. Die Richtung vorzugeben. Ich habe dabei das Bild eines Kletterers mit seinem Kunden im Kopf. Man ist verantwortlich und muss ein guter Guide sein, damit man als Team den Gipfel sicher erreicht.Meine grösste Genugtuung ist die Zeit auf dem Podium im Ziel, wenn alle glücklich sind. Das ist ein sehr emotionaler Moment für die Fahrer und Beifahrer und meine gesamte Crew.Wir haben bei dieser Dakar so etwas ähnliches wie eine Marathonetappe gesehen, bei der die Motorradfahrer eine Nacht ohne richtigen Service auskommen mussten, wir es das auch für die Autos wieder geben?Ganz bestimmt nicht. Ich halte die Marathonetappe für eine Verirrung der alten Dakar. Wir haben damit doch meist nur den Amateuren geschadet und es mussten unverhältnismässig viele von ihnen aufgeben, insofern wird es eine echte Marathonetappe nicht so schnell wieder geben.Schlafen sie eigentlich im Bivak oder im Hotel?Immer im Bivak.Ihre Beurteilung der diesjährigen Dakar?Es war sicher die schwerste die wir jemals in Südamerika veranstaltet haben. Wird Brasilien ein Thema in der Zukunft sein?Nein, die haben mit Fussball  und anderem so viel um die Ohren, da ist momentan nicht genügend Geld vorhanden um mit und die Dakar zu stemmen. Wir hatten zwar Gespräche mit der Politik, aber die waren nicht erfolgreich. Wir haben im nächsten Jahr mit Santiago de Chile eine würdige Stadt als Zielort gewählt. Ob der Start in Lima stattfindet ist allerdings noch nicht ganz klar. Auf jeden Fall heissen die austragenden Länder wieder Argentinien, Chile und Peru. Never change a winnig combination.</description>
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									<title>Interview mit Etienne Lavigne (48) Race Director der Rallye Dakar seit 1992</title>
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					     <title>Vierzehnte Etappe - 15. Januar</title>
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						 <pubDate>Sun, 15 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132695138347703100.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Es ist vollbracht. Sven Quandts Truppe holt mit Peterhansel und MINI endlich den lang ersehnten Dakar Sieg. Es sei ihm gegönnt. Die grösste und professionellste Truppe der Dakar holt damit für Stephane Peterhansel den 11. Pokal. Sicher hatte die MINI Mannschaft nicht mit einer so starken Gegenwehr in Form der neuen Toyota Pickups gerechnet und auch die Leistung von Robby Gordons Hummer erstaunte und verärgerte die Mannen um Quandt für eine lange Weile während der Rallye. Aber am Ende ist alles gut und Peterhansel, das Dakar Phänomen, schlägt mit einem schier unkaputtbaren MINI wieder zu.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nachdem Matthias Kahle im Buggy recht vorzeitig die Heimreise antreten musste, waren es auf dieser Dakar die Beifahrer, die aus deutscher Sicht die Lorbeeren gesammelt haben. Dirk von Zitzewitz und Andy Schulz navigieren ihre Fahrer auf die Gesamtplätze drei und vier. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Privatiers Stephan Schott auf BMW und Stefanie Manns im Mc Rae Buggy setzten zumindest highlights, wobei Stephan mit seinem Dauerbeifahrer Holm Schmidt, mit Platz 11 am drittletzten Tag sein persönlich bestes Etappenergebnis einfährt. Er hat bei nunmehr vier Dakars eine immer noch 100%ige Ankunftsquote und wird nach einem spektakulären und unverschuldeten Crash mit einem Iveco Truck gestern in den Dünen , gesamt noch 31. Besonders die Zielankunft von Stefanie Manns freut alle, denn sie musste sich bei ihrer ersten Dakar mit allen nur möglichen Widrigkeiten herumschlagen. Schlussendlich ist sie auf Position 64 der einzige Mc Rae Buggy im Ziel .&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ausnahmsweise an dieser Stelle auch ein Wort zu den Motorradfahrern, denn Daniel Schröder, der Sohn von Jürgen (an der Seite von Alfi Kox, dessen Volvo bereits am ersten Tag out ist) wird bei den Bikes Gesamt 20. Eine Superstarke Leistung!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Thomas Wallenwein, der diese Dakar als Servicetruck in Wertung für Quandt bestreitet, hat auf der vorletzten Etappe viel Arbeit an `Schottis` Auto kann aber ansonsten wegen chronischer Unterbeschäftigung sein Rennen fahren. Nachdem die Truck-Sieghoffnungen von Franz Echter und seinem Team schon früh an einer gebrochenen Vorderachse gescheitert sind, bleiben aus deutscher Sicht mit Klaus Bäuerle und Wallenwein nur noch Hilfstrucks im Rennen. Keine Siegchancen also. Die beiden sind mit Platz 38 und 58 zufrieden.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Für uns und alle anderen ist die Ankunft in Lima ein Erlebnis. Tausende und abertausende säumen die Strassen. Ich erinnere mich an 2009, als die Dakar das erste Mal in Buenos Aires gastiert. Da war es genauso. Schon rund 100 (!!) Kilometer vor Lima geht&#8217;s los. Menschenmassen an den Strassen. Unglaublich nur, dass sich das in den Strassen der Hauptstadt dann noch steigert. Fröhlichkeit pur, alle heissen die Dakar willkommen. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach den doch recht kargen Tagen in Peru ist Lima eine echte Überraschung. Sauber, mit gepflegten Parks, gut angezogenen Menschen und nach meinem Eindruck sogar viel schöner als Buenos Aires. Schade nur, dass wir Morgen schon nach Hause fliegen, da es keinen späteren Flieger gab. Ein bisschen touristisches sightseeing hätte Spass gemacht. So bleibt uns der morgige Tag und dann ab nach Hause.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Morgen gibt es auf meiner Website dann noch ein Interview mit Etienne Lavigne dem Renndirektor zum Abschluss und dann freue ich mich auf die neue Saison. Was ich fahren werde? Noch ein kleines Geheimnis, aber das wird bald gelüftet. Versprochen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Viele GüsseEllenPS: vielen Dank für bisher 120.000 Zugriffe auf meine Seite während der Dakar. Ich freu mich sehr darüber.</description>
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									<title>Vierzehnte Etappe - 15. Januar</title>
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					     <title>Dreizehnte Etappe - 14. Januar</title>
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						 <pubDate>Sat, 14 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132657515272535300.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Es ist fast vollbracht für Dauersieger Peterhansel. Nachdem er in den vergangenen vier Jahren eine `Volkswagen Durststrecke` überwinden musste, in der ihm maximal vierte Pätze blieben, wird er nun seine Chance ergreifen und den Dakarsieg einfahren. Zumindest sieht es heute danach aus, denn von gas rausnehmen oder langsam machen keine Spur. Er gewinnt die stage und lässt die Verfolger seinen Staub schlucken.&lt;br&gt;Gilles de Villier beeindruckt weiterhin und wird zweiter. Der Mann will auf`s Podium und da nur noch 29 Kilometer in Wertung zu fahren sind, könnte das auch funktionieren.  Doch Achtung, man soll den Tag nie vor dem Abend loben. Immerhin warten morgen noch 12 Kilometer Dünen und damit ist es nicht so wie bei der Tour de France, bei der es am Ende keine Verschiebung mehr in der Reihenfolge gibt. Auch morgen ist schnell nochmal eine halbe Stunde verloren, allerdings würde das dann eher die Plätze vier bis sieben betreffen, an der Spitze bliebe alles beim Alten.&lt;br&gt;Auffällig ist aus meiner Sicht, dass wir unter den ersten Vier, die Beifahrer mitgerechnet, sieben (!!) Dakar Gewinner finden. Aus deutscher Sicht die Co Piloten Dirk von Zitzewitz und Andy Schultz, momentan auf drei und vier.  Wenn das nicht zeigt, wie sehr sich auf dieser Rallye Erfahrung auszahlt&#8230;&lt;br&gt;Das Bivak empfängt uns heute ähnlich staubig wie gestern. Immer am späten Nachmittag kommt hier in den Gegend ein unangenehmer Wind auf. Unangenehm, weil er den feinen Sand aufwirbelt und es permanent zwischen den Zähnen knirscht. Bei Aussentemperaturen von immer noch 34 Grad nicht unbedingt eine Freude. Es ist sogar so sandig, dass sich einige LKW festfahren.  Den Peruanern ist`s egal und sie präsentieren sich in einem eigens aufgebauten Zelt trotzdem in Feierlaune.&lt;br&gt;Wenn ich mir die Bilder unsere Fahrt angucke, dann sieht das hier alles ziemlich unterentwickelt aus und natürlich fehlt es an Vielem. (zB an einer schnellen Internetverbindung&#8230;.) aber wenn man genauer in die dunklen (und kühlen) Hütten reinguckt, dann entdeckt man, dass es alles gibt, was man zum Leben braucht. Jeder hat hier seinen eigenen kleinen Laden und in den grösseren Städten sind diese Läden sogar nach Thema geordnet. Dann gibt es Autolackierereien in der einen Strasse und in der nächsten die Autoglaser usw, usw. Sicher ist Peru von den drei Ländern die wir mit der Dakar bereisen das ärmste Land, aber eines haben die Einwohner mit den Argentinier und Chilenen gemein. Es ist ein unheimlich freundliches Volk. Das ist fast schon berührend.&lt;br&gt;Morgen Lima und eine gute Dusche&#8230;&lt;br&gt;Bis dahin&lt;br&gt;Ellen &lt;br&gt; </description>
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									<title>Dreizehnte Etappe - 14. Januar</title>
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					     <title>12. Etappe - 13. Januar</title>
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						 <pubDate>Fri, 13 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132649548100502700.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Die Dakar in Peru bleibt staubig. Auf der Strecke und im Bivak Staub, Staub, Staub. Egal es kommt dadurch ja quasi sowas wie Afrika Dakar Feeling auf. Welcome to Mauretania.&lt;br&gt;Tatsächlich fordert die Wüste heute wieder ihren Tribut und einige fallen aus dem Rennen, selbst aus den Top 10 verabschiedet sich noch einer der Ex Werksmitsubishi . Ansonsten an der Spitze soweit alles klar für Stephane Peterhansel auf dem Weg zu seinem 11. Dakarsieg. Er buddelt sich zwar kräftig in einem Sandloch ein, kommt aber trotzdem nicht in Bedrängnis, was seine Gesamtführung angeht.&lt;br&gt;Stefanie Manns auf ihrem ersten Dakarabenteuer holt sich gestern und heute direkt mal die volle Dosis von allem und kommt nach Wasserpumpenschaden und Abschleppaktion heute morgen um fünf im Bivak an. Tanken, Wasser nachfüllen, weiter geht`s. Bin gespannt wie das werte Befinden heute Abend sein wird. Immerhin ist sie die einzige ihres Teams, die noch im Rennen ist. Die beiden anderen Mc RaeBuggies sind out. &lt;br&gt;Wir haben heute wirklich viel von Peru mitgekriegt, rund 550 Kilometer waren wir  im Land unterwegs. Das Ganze dauerte aber fast sieben Stunden, da wir immer wieder hinter extrem langsamen LKW festhingen; die Autoqualität liegt hier im Schnitt ungefähr auf Argentinien Niveau&#8230;.nur in Chile sieht man neuere Semester.  Dort dann auch Jugenliche mit Tuningambitionen en masse, aber hier gibt&#8217;s eigentlich in der Hauptsache Zwiebeltransporter, Mopedtaxis und Klapperkarren.  &lt;br&gt;Morgen gibt`s eine kürzere Verbindung für uns und das heisst, dass es  sich auch wieder lohnt, an die Rennstrecke zu fahren und sich in den Staub zu stellen.  &lt;br&gt;Viele sandknirschende GrüsseEllen</description>
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									<title>12. Etappe - 13. Januar</title>
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					     <title>Elfte Etappe - 12. Januar</title>
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						 <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132640717477111300.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Elfte Etappe - 12. Januar&lt;br&gt;Es geht nach Peru. Der Grenzübertritt ist völlig problemlos, da wir alle Zollformalitäten bereits am Abend vorher im Bivak erledigen konnten. Für alle Dakarteilnehmer ist eine Extraspur auf Schotter eingerichtet und somit dauert das Ganze eine Minute, wenn es hoch kommt. Immerhin werden die Presseleute gesondert behandelt, wir brauchen tatsächlich ein Arbeitsvisum für Peru. Es ist also offiziell&#8230;.Frau Lohr ist zum Arbeiten hier, nur falls jemand nach Ansicht des gestrigen Videoblogs dachte wir wären hier auf einer Urlaubstour&#8230;&lt;br&gt;Die Peruaner sind happy, dass ihr Land durch die Dakar in den Focus gerät. Das merkt man an jeder Ecke. Freundliche Menschen, freie Fahrt an den Mautstationen, eine echte Showbühne im Bivak und fröhliche Gesichter bei allen Gelegenheiten.&lt;br&gt;Apropos Bivak,  mit dem heutigen Tag gibt es eine Wiedergeburt der sogenannten Marathonetappe. Allerdings nur für die Motorräder und Quads. Das heisst, das sie in einem anderen Bivak übernachten als ihre Servicefahrzeuge. Man macht für einen Abend und eine Nacht alles alleine. Die meisten haben einen kleinen Schlafsack dabei und schlafen direkt neben ihrem Motorrad. Das ist alles zwar echt anstrengend, da man selbst tanken muss etc. aber entspricht der ursprünglichen Ausführung der Rallye Dakar. Nicht umsonst wurde sie zur härtesten Rallye der Welt. Vor gar nicht so langer Zeit wurden allerdings genaue diese Marathonetappen auf Wunsch von VW abgeschafft, da deren hochempfindliche Renngeräte nicht ohne einen entsprechenden Service am Abend den nächsten Tag überstanden. Doch diese Zeiten sind offensichtilich bald wieder vorbei. Insofern ist es eigentlich schade, dass diese Besonderheit in 2012 nur für die Motos gilt. Die Autos und Trucks geniessen ihren normalen Service in einem separaten Bivak (welches allerdings nur auf der anderen Seite einer grossen Düne liegt)&lt;br&gt;Die Diskussionen um Robby Gordons Disqualifikation und seinen Einspruch bestimmten natürlich immer noch die Gespräche im Fahrerlager. Er hat sich inzwischen geäussert und sagt, dass sein Fahrzeug von einem technischen Kommissar als legal beurteilt wurde und sein System seit fünf Jahren genau so von ihm bei der Dakar genutzt wird. Was genau er da so treibt ist allerdings immer noch nicht genau herauszufinden. Er arbeitet wohl mit seinem Tyre Inflation System, ein System, welches den Buggies erlaubt die Reifen vom Cockpit aus aufzupumpen (und die Luft auch wieder abzulassen) was ein Wettbewerbsvorteil ist, wenn sich Dünen (wenig Luftdruck) und Steine (viel Luft) abwechseln. Dieses Arbeitshilfe ist bei Allradlern verboten (weiss auch nicht warum, das habe ich schon immer für völlig dämlich gehalten). Robby nun soll aber mit seinem System nicht nur das Aufpumpen der Reifen im Sinn haben, sondern führt wohl auch frische Luft vor den Air Restrictor. Was klar leistungssteigernd wäre, aber verboten? Keiner mag sich zu weit aus dem Fenster lehnen, aber die Tatsache, dass das System abgenommen wurde spricht in dem Prozess der nun folgt eher für Gordon. Auf der anderen Seite haben die obersten Sportbehörden auch schon oft gegen ihre eigenen Kommissare geurteilt. &lt;br&gt;Wie auch immer, am besten wäre eh, wenn die Dakar auf der Strecke entschieden würde und da hat Stephane Peterhansel  heute den nächsten Schritt getan. Roma kann auf die Gesamtdistanz seinen Speed nicht ganz mitgehen; de Villier und ZItzewitz liegen zwar mit dem neuen Toyota auf einem sensationellen dritten Gesamtrang sind aber noch keine echten Seigkandidaten (obwohl&#8230;Überraschungen gibt es ja immer wieder) und Gordon wird mal wieder von technischen Problemen geplagt und verliert heute deutlich den Anschluss. Entschieden ist die Dakar aber eben erst mit der letzten Etappe und bis dahin sind noch 550 Kilometer racing.&lt;br&gt;Schon zu oft, hat ein einziger Fehler, ein einziges kleines Problem am Auto einen sicher aussehenden Sieger in einen Verlierer verwandelt, insofern kann man zum jetzigen Zeitpunkt immer nur von Vorentscheidungen reden.  Nichtsdestotrotz, wird es Peterhansel sicher gelingen, seinen Erfahrungsschatz auf den für alle neuen Strecken in Peru auszunutzen, sollte also die Technik mitspielen fährt er hier seinem 11. Dakarsieg entgegen.&lt;br&gt;Ab heute gibt es die Infos leider spät, da der Zeitunterschied nun sechs Stunden beträgt. &lt;br&gt;Bis morgen&lt;br&gt;Ellen&lt;br&gt; </description>
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									<title>Elfte Etappe - 12. Januar</title>
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					     <title>Zehnte Etappe - 11. Januar</title>
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						 <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132632279649517100.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Zehnte Etappe - 11. Januar&lt;br&gt;Gestern ging der Tag mit einem Paukenschlag zu Ende. Robby Gordon disqualifiziert! Die technischen Kommissare finden an seinem Buggy ein Extra-Loch zur Luftansaugung. Eigentlich darf sein Buggy per Reglement nur durch ein kleines Löchlein von 37,2 mm Luft ziehen. Man versucht die verschiedenen Antriebskonzepte in diesem Sport ungefähr auf ein Level zu bringen und erlegt jedem einzelnen Fahrzeugtyp verschiedene Handicaps auf, z.B. Luftmengenbegrenzer sog Restriktoren an der Luftansaugung der Motoren. Offensichtlich holt sich Robby aber eine kleine Extraansaugung und damit ein paar Extra PS. Er wird disqualifiziert, legt jedoch sofort Revision ein. Das ist in unserem Sport möglich und bedeutet, dass es ein endgültiges Ergebnis für die Dakar 2012 erst weit nach der Dakar geben wird, denn nun geht die ganze Angelegenheit vor ein Schiedsgericht der obersten Sportbehörde&#8230;und die tagen nunmal nicht so oft. &lt;br&gt;Wenn er gewinnen sollte, weiss man also erst viel später, ob er auch tatsächlich der Sieger des Rennens bleiben wird. Falls es ein MINI schafft, wäre zumindest der Sieger klar. Insofern wünscht man sich natürlich schon, dass Peterhansel, der das Rennen nach dem heutigen Tag nunmehr mit 19 Minuten anführt auch am Schluss ganz oben auf der Liste steht. So einen HickHack nach der Veranstaltung kann wirklich niemand gebrauchen.  Auf der anderen Seite wird Gordon schon seine Gründe dafür haben, warum er sofort Revision eingelegt hat. Eine blöde Situation für alle Beteiligten. Natürlich steht nun auch der Ausstieg des aktuellen Dakarsiegers Al Attiyah in einem anderen Licht dar. Hat er vorher von Manipulation gewusst und wollte nicht mitmachen, oder war es wirklich nur die Lichtmaschine, die ihn gestern zum aufgeben zwang? Fragen über Fragen. Antworten darauf werden wir jedoch so schnell nicht bekommen.&lt;br&gt;Kurios bleibt so oder so, dass das Team um Gordon ohne eigenen T4 Servicetruck angetreten ist. Ganz nach dem Motto Hopp oder Topp. Den Ami verstehe wer will. Seiner Show auf der Strecke tut das Ganze aber keinen Abbruch, er beendet den Tag auf dem vierten Rang. &lt;br&gt;Immer mehr zu einem echten Favoriten für den Fall, dass Peterhansel doch noch Probleme bekommt, entwickelt sich Nani Roma. Der Catalane, der die Dakar bereits auf dem Motorrad gewann, heimst seinen dritten Tagessieg ein.  Zumal (mein persönlicher Geheimtipp) Holowczyc  aus dem Titelrennen ausgeschieden ist. Er hat nach Servolenkungsproblemen, Plattfüssen und einem demolierten Kühler nach verpatzter Abschleppaktion, keine Chance mehr auf den Konfettiregen in Lima.&lt;br&gt;Immer noch richtig gut dabei ist Dirk von Zitzewitz als Co an der Seite von de Villier im vor der Dakar völlig ungetesteten neuen Toyota Pick Up. &#8222;Und genau das ist unser Problem&#8220; verrät mir Dirk nach der stage, die sie als dritte beenden. &#8222; Wir wissen absolut nicht, wo das Limit von unserem Auto liegt, dementsprechend wäre sicher noch mehr drin, wenn wir mehr Zeit für die Vorbereitung gehabt hätten.&lt;br&gt;Es bleibt also spannend auf der Dakar 2012, auch wenn sich der Focus nun ein wenig mehr auf die MINI verschoben hat.&lt;br&gt;Viele Grüsse &lt;br&gt;Ellen</description>
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									<title>Zehnte Etappe - 11. Januar</title>
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					     <title>9. Etappe - 10. Januar</title>
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						 <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132623699996394000.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Neunte Etappe - 10. Januar&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auf geht es nach Iquique im Norden Chiles. Iquique liegt in einer Freihandelszone und ist deshalb beliebtes Ausflugsziel für die Chilenen. Auf dem Weg dorthin, immer am Meer entlang, gibt es für 300 Kilometer keine richtige Stadt. Die Menschen an diesem Küstenstreifen arbeiten alle auf sich allein gestellt. Die meisten ernten Algen aus dem Meer, oft ohne Boot einfach nur am Ufer `geerntet`. Sie sammeln es in kleinen Haufen und wenn entsprechend genug gefunden wurde wird das Ganze auf einen klapprigen LKW geladen und in die nächste grössere Stadt nach Antofagasta gebracht. Somit sehen wir immer mal wieder Ansammlungen von heruntergekommenen aber irgendwie sympathischen Häuschen oder Wellblechhütten am Strand. Meist in einer längeren Reihe. Dann allerdings wieder für viele Kilometer nur Strasse, Strand, Meer und Berge. Die Strasse schlängelt sich zwischen Meer und Bergen dahin und tatsächlich kommt nach einigen Stunden Fahrt eine grössere Stadt in Sicht. Mit bewässertem Mittelstreifen auf der Fahrbahn und Menschen an der Strasse, die dem Dakartross fröhlich zuwinken.  Dann die Überraschung, der Ort - Tocopilla - hat einen Golfplatz!!! Mitten im Sand, ohne jeglichen Grashalm.  Hier lernen wir also, warum chilenische Golfspieler in Sandbunkern so gut putten können!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auf dem weiteren Weg helfen wir noch einem Chilenen aus, der ohne Diesel liegengeblieben ist. Ziemlich einsam hier um ohne Sprit dazustehen, aber er hat sofort einen Schlauch parat, um bei uns abzuzapfen. Als sich der als zu kurz erweist (unser GL hat einen 100l Tank und der war gerade ziemlich leer) kommt schon der nächste Einheimische angefahren und kann mit einem Schlauch aushelfen. Scheint hier des Öfteren benötigt zu werden so ein Teil&#8230;.&lt;br&gt; &lt;br&gt;In Iquique ist die Dakar mehr als willkommen. An der Zieldüne stellt der Veranstalter sogar eine Tribüne auf. Viele wühlen sich aber auch direkt mitten in den Sand an den Rand der stage hinein und warten dort Stunden, bis alle durch sind. Das ist allerdings relativ, den die Erfahrung zeigt, dass sich diese Etappe für viele bis in die Morgenstunden ziehen wird&#8230;der Veranstalter hat morgens eine Umleitung bekannt gegeben, was für die Teilnehmer über 50 Kilometer mehr racing bedeutet; damit ist die Etappe dann inklusive Neutralisation  in der Mitte, über 600 Kilometer lang.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Zieldüne in Iquique ist insofern spektakulär, als dass sie Vollgas bergab befahren werden kann. Hier zeigt sich Robby Gordon in Bestform. Er hat dafür natürlich auch das beste Auto , denn mit den (per Reglement erlaubten) grossen Federwegen an seinem Buggy schreckt ihn kein Loch.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Robby  wird dann auch endlich `seine` Etappe bei der diesjährigen Dakar gewinnen, nachdem ihm ja gestern schlappe fünf Sekunden dazu gefehlt haben. Er wird damit zum ärgsten Verfolger von immer-noch Spitzenreiter Peterhansel. In den Top 7 tummeln sich damit vier Marken (MINI/Hummer/Toyota/Great Wall). Nach dem Abgang von Dauersieger VW wohltuend für die Competition, wobei nur MINI und Hummer echte Siegchancen eingeräumt werden. Aus deutscher Sicht erfreulich: Stephan Schott auf BMW kommt als 22. Ins Ziel und erreicht damit sein bestes Tagesergebnis.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eine typische Dakarstory ereignet sich in unserem Umfeld.  Ein Motorradfahrer, dem wir zu Beginn der Dakar zum Test eine Flexitec Sohle in die Motorradstiefel gegeben haben und der sie seitdem als unser Testfahrer im Motorradbereich im Schuh trägt, hat sich in einem Fluss festgefahren und ist dort umgefallen. Da wir uns im Laufe der Rallye mit ihm und seinem Team angefreundet haben drücken wir ihm natürlich die Daumen, dass er es ins Ziel schafft, zumal er an Platz 22 Gesamt liegt. Miran ist ein Dakarveteran und schafft es tatsächlich, den Motor wieder flott zu kriegen. Er kämpft sich aus dem Matsch heraus in dem er komplett mit seinem Moto versunken war und repariert den Motor auf der stage indem er auf verschiedne Art und Weise das Wasser dem Aggregat herausholt. Dafür braucht er natürlich einheimisches Oel.  Aber wie bei einem 24 Stunden Rennen am Nürburgring sind die Zuschauer auch hier mit dem nötigsten präpariert um Liegengebliebenen zu helfen. Frisches Öl für Miran ist also kein Problem. Er schafft es ins Bivak, allerdings mit zweieinhalb Stunden Standzeit. Morgen geht es für ihn mit Ersatzmotor weiter. . Viele hätten aufgegeben, aber dann wäre dies ja keine Dakarstory&lt;br&gt; &lt;br&gt;Viele GrüsseEllen&lt;br&gt; &lt;br&gt; </description>
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									<title>9. Etappe - 10. Januar</title>
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					     <title>Achte Etappe - 9. Januar</title>
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						 <pubDate>Mon, 09 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132614489276064000.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;8. Etappe - 9. Januar&lt;br&gt;Langsam stellt sich heraus,  dass  es nicht so einfach wird mit dem Dakarsieg für die hochfavorisierte MINI-Mannschaft. Zwar führt Peterhansel das Gesamtklassement noch an, aber der Vorsprung ist nur noch minimal und er hat sein wichtigstes Pulver, seine Klasse in den Dünen bereits verschossen. &lt;br&gt;Wenn es technisch bei ihm so glatt laufen würde, wie im MINI Lager, dann wäre Robby Gordon dem gesamten Feld bereits weit enteilt.  Bei Sven Quandts Truppe kann man demnächst den schnellen Service einsparen, wenn es so weiter geht. In Gordons Teams jedoch gibt es jeden Tag , wenn auch nur von kleinen, Problemen an wenigstens einem der beiden Autos zu berichten. &lt;br&gt;Heute verpasst Gordon den Etappensieg um fünf Sekunden, aber das macht ihm wenig. Entscheidener ist, dass er sieben Minuten auf Peterhansel aufholt und dabei im Gesamtklassement nun auch noch um ein paar Sekunden besser liegt als der drittplatzierte Krzysztof Holowczyc. Die drei sind nach der Halbzeit der Rallye die heissesten Favoriten auf den Gesamtsieg, wobei sich Nani Roma, der die Dakar bereits, wie Peterhansel, auf dem Motorrad gewann ebenfalls immer wieder in die Ergebnislisten oben einträgt. Heute mit dem Gewinn dieser langen aber schnellen Etappe.&lt;br&gt;Auch für den Service war es ein langer Tag. Über 600 Kilometer Verbindungsfahrt lassen keine Zeit um sich das Meer, das kurz hinter Copiapo wieder auftaucht, genauer anzuschauen, zumal die Autos morgen extrem gut vorbereitet dastehen müssen. Es geht auf die längste Etappe der diesjährigen Dakar. Bis nach Iquique sind es für die Teilnehmer über 550 Kilometer Stage, allerdings mit einer Neutralisationsphase auf Asphalt in der Mitte der Stage die 120 Km lang sein wird. Spektakulär ist die Zieldüne in Iquique. Eine Höllenabfahrt direkt ins Bivak, die Vollgas genommen werden kann. Allerdings sollte man auch mit einer gehörigen Portion Respekt an diese wirklich aussergewöhnliche Düne herangehen. Zwar ist in all den Jahren noch nichts passiert, aber ein kleiner Zögerer oder eine falsche Lenkbewegung und das Ganze kann in einem Riesencrash enden.&lt;br&gt;Wir haben für die Übertragung heute im Übrigen ein schattiges Plätzchen auf der Terasse des Radisson in Antofagasta gewählt. Das Bivak ist 30 Kilometer entfernt und wir geniessen unseren Cafè Cortado&#8230;Ahhhh Luxus Dakar&#8230;.&lt;br&gt;Viele Grüsse vom Meer&lt;br&gt;Ellen</description>
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									<title>Achte Etappe - 9. Januar</title>
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					     <title>Restday - 8.Januar</title>
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						 <pubDate>Sun, 08 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132604983985125100.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Restday - 8. Januar&lt;br&gt;Nachdem die Dakar gestern dem Service eine Auszeit durch eine zweite Übernachtung im Bivak in Copiapo gegeben hat ist heute der &#8222;echte&#8220;  Restday, also ein Tag ohne Racing angesagt. Ausruhen kann an einem solchen Tag jedoch niemand. Zunächst mal, weil die gestrige Etappe für viele auch in den Mittagsstunden des Ruhetags noch nicht beendet ist - sie stecken noch in den Dünen fest. Wer es in das Bivak geschafft hat, der &#8222;leckt seine Wunden&#8220; ,  wäscht  seine Sachen und bereitet sie wieder einsatzfähig vor und ähnliches. Bei den Werksteams bedeutet das, relaxen für die Fahrer, da die oben erwähnten Jobs von Teammitgliedern übernommen werden, Arbeit für die Co Piloten, die ihre Roadbooks für den nächsten Tag vorbereiten und viel, viel Arbeit für alle anderen. &lt;br&gt;Klassischerweise am Restday erhalten alle Fahrzeuge den `grossen Service`. Im Endeffekt wird alles komplett zerlegt und je nach Laufzeiten alles für die zweite Hälfte der Rallye erneuert. Einige Fahrer trudeln am nachmittag im Bivak ein, falls sie denn im Hotel übernachtet haben, einige recken sich ebenfalls in den späteren Stunden des Tages, wenn die Sonne das Zelt quälend aufgeheizt hat, aus der Schlafstatt. Wir nutzen die Zeit für Interviews und erfahren, dass die Dakar gestern wieder einmal für einige typische Geschichten gut war.  So kommt Thomas Wallenwein, mein Kollege bei der German Offroad Masters, erst in den späten Morgenstunden mit einem deutlich demolierten Truck ins Ziel. Eine Rolle in den Dünen und das spätere Aufrichten des LKW übers Dach, haben den Renntruck nachhaltig aber nicht schwer beschädigt. Seine Crew ist eine von vielen, die heute in den Dünen übernachtet haben (zumindest zwei Stunden lang). Am Vormittag sind ganze 81 Autos im Ziel, bei den Trucks und Motorradfahrern sieht es ähnlich aus. Immer mal wieder kommen Hubschrauber geflogen, die liegengebliebene Motos aus den Dünen bergen und am langen Seil zurück ins Bivak fliegen.Die Teilnehmer haben heute ausnahmsweise jedoch bis abends um 18 Uhr Zeit sich zurück zu melden, erst dann fliegen sie aus der Wertung.&lt;br&gt;Erfreulich aus deutscher Sicht: Stephan Schott und Stefanie Manns sind bereits durch. Stephan kämpft sich nach harzigem Beginn immer weiter nach vorne und Stefanie prophezeie ich eine Zielankunft, wenn sie so besonnen und beharrlich weiter macht wie bisher. &lt;br&gt;Im Gesamtklassement zeigt sich, dass Holowczyk dem mehrmaligen Dakarsieger Peterhansel auch im Wüstensand die Stirn bieten kann. Er verliert auf der gestrigen Etappe sieben Minuten und das obwohl er sich zweimal einen Platten fährt. Das Duell um die Spitze bleibt also mehr als spannend, zumal sich in diesem Jahr erstmalig auch Robby Gordon im bulligen Hummer als echter Siegkandidat präsentiert.  Er fährt nur 13 Minuten hinter Peterhansel , obwohl er derjenige aus der Spitzengruppe mit den meisten technischen Problemchen ist. Zum Restday ist auch endlich Robbys zweiter Truck angekommen, der im Zoll hängen geblieben war. Das Team ist nun also komplett und schwerst motiviert diesmal alles richtig zu machen.&lt;br&gt;Viele Grüsse aus den DünenEllen</description>
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									<title>Restday - 8.Januar</title>
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					     <title>Siebte Etappe-7.Januar</title>
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						 <pubDate>Sat, 07 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132596761458585300.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Siebte  Etappe - 7. Januar&lt;br&gt;Nach der unfreiwilligen Rennpause am gestrigen Tag geht es heute wieder richtig zur Sache.  Copiapo-Copiapo ist die berüchtigte Dünenschleife um das Bivak am Restday herum. Mit 419 Kilometern reiner stage muss man echte Marathonqualitäten beweisen, zumal der Veranstalter zwei gemeine Dünenfelder an den Schluss gelegt hat.  In den vergangenen Jahren hat sich an diesem Tag oftmals bewiesen, dass der Sand Entscheidungen herbeiführen kann. Besonders im hinteren Feld ist dieser Tag gefürchtet. Dadurch, dass der Veranstalter die Trucks ins Gesamtfeld einreiht und sie nicht hinter den Autos hinterherstarten lässt, ergibt sich ein wahrlich gemischtes Feld. Das ist für die hinten startenden Autos insofern problematisch, als dass sie sich teilweise ganz neue Wege suchen müssen, da die &#8222;guten&#8220; Spuren von den tonnenschweren LKW bereits komplett ausgefahren wurden.&lt;br&gt;Grundsätzlich gilt: ja nur kein technisches Problem bitte! Auf einer solchen Etappe mehr als auf jeder anderen. Warum? Weil es extrem schwer ist, nachts in den Dünen zu navigieren, zu fahren und überhaupt was zu sehen (und nach einem unfreiwilligen Stopp kann man davon ausgehen, dass man die Sterne vom Rennauto aus beobachten wird) und zweitens, weil die Renntrucks, die als schneller Service unterwegs sind, teilweise andere Spuren nehmen als die Autos und dann im entsprechenden Notfall glatt an ihrem &#8222;eigenen&#8220; Rennauto vorbei fahren. Da reicht eine Düne, die zwischen den beiden liegt, und mit Service in der Wüste war`s nix.&lt;br&gt;Im Bivak selbst ist Rasurtag. Die Sieben -Tage- Bärte der Mechaniker werden gestutzt, Wäsche erledigt und alles was in den vergangenen Tagen wegen Zeitmangels liegengeblieben ist kann nun von Mechanikern und Begleitern erledigt werden. Da wir hier in Copiapo ja dreimal übernachten, macht sich auch der Veranstalter Mühe. Es gibt einen Kärcher Service für die Fahrzeuge, eine RedBull Lounge mitten im Wüstensand (mit Ventilatoren, die den Staub glatt wegpusten) und auch unser Mediazelt ist besser gegen die Sonneneinstrahlung geschützt als anderswo.&lt;br&gt;Um fünf Uhr nachmittags werden die ersten Autos im Ziel erwartet und es wird wohl ein  Buggytag werden. Robby Gordon und Al Attiyah liegen im Hummer ganz vorne. Hier zeigt sich, dass Robby in Amerika hauptsächlich solche Pisten befährt, wie sie heute geboten sind.&lt;br&gt;Auch im Mini Lager könnte es eine kleine Vorentscheidung geben, zumindest eine psychologische, immerhin werden wir nach dieser Etappe den &#8222;Herbstmeister&#8220; küren. Die Hälfte der Strecke ist dann erledigt.&lt;br&gt;Gruss aus der Sonne&lt;br&gt;Ellen</description>
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									<title>Siebte Etappe-7.Januar</title>
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					     <title>Sechste Etappe - 6. Januar</title>
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						 <pubDate>Fri, 06 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132591209893894700.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Sechste Etappe - 6. Januar&lt;br&gt;Heute kein racing. Das kam schon in der Vergangenheit  öfter mal vor. Meist hatte sich am Vortag das halbe Starterfeld noch nicht wieder im Bivak eingefunden sondern hatte Sonderschichten in den Dünen eingelegt, oder es sind Flüsse enstanden wo vorher keine waren und machten die Strecke unpassierbar.  Am heutigen Renntag ist ebenfalls das Wetter an der Rennabsage schuld. Regen und Schnee machen einen Start für die Teilnehmer zu riskant.&lt;br&gt;Das heisst, dass wir heute alle gemeinsam in einem schier endlosen Konvoi über die Anden fahren.  Die Temperaturen sollen dabei auf ca. 5 Grad fallen und dementsprechend präparieren sich die Motorradfahrer bereits vor der Abreise mit dicken Jacken, Regencapes und Handwärmern an den Lenkungen.&lt;br&gt;Die Startreihenfolge wird aber auch bei diesem Konvoi eingehalten und erst danach dürfen die Assistenzfahrzeuge auf die Reise gehen. Pressefahrzeuge dürfen allerdings das Bivak verlassen, wann immer sie wollen. Manche fahren also bereits am Abend vorher los und übernachten in den Bergen. Wir nehmen die  &#8222;Luxusvariante&#8220; incl. frischer (weil wie immer saukalter) Dusche am Morgen und machen uns recht zeitig auf den Weg.  &lt;br&gt;Da der geplante Pass über die Anden ebenfalls in Teilen unbefahrbar ist,  fahren wir rund 200 km mehr als geplant. Dementsprechend wird dies ein sehr langer Tag. 650 Kilometer mit einem 75 kmh Schnitt, das ist angesichts der Tatsache, dass davon die Hälfte auf Schotter zurückgelegt wird schon ziemlich ordentlich. Wir nehmen uns sogar ausnahmsweise die Zeit kurz eine Rast an der `Laguna Verde` einzulegen und die Füsse in den heissen Quellen zu relaxen. Zu lange darf man hier allerdings nicht ausharren, sonst sieht man innerhalb kürzester Zeit aus wie ein frischer Lobster. Die Sonne brennt auf 4.600 Metern Höhe unbarmherzig. An der chilenischen Grenze gibt es dann die üblichen Kontrollen was hier heisst, dass neben den Pässen auch kontrolliert wird, ob man frische Lebensmittel an Bord hat. Deren Einfuhr ist verboten und tatsächlich wird die Sache in diesem Jahr sehr ernst genommen. Es werden eigens zwei Schnüffelhunde eingesetzt, die darauf dressiert sind Frischware zu finden.  Wir müssen ehrlich gesagt schon ein bisschen grinsen, als in einem anderen Fahrzeug eine (!) Banane gefunden wird, die wie eine Trophäe herausgezogen wird.&lt;br&gt;Im Bivak treffen wir dann noch Stefanie Manns, eine deutsche Teilnehmerin bei den Autos.  Da ich erst am zweiten Abend gemerkt habe, dass es tatsächlich noch eine weitere Deutsche im Rennen gibt (und dass ziemlich gut bei ihrer ersten Dakar)  suche ich sie nun und verspreche ihr ein Interview in meinem Autobild Blog für den nächsten Tag.  Auf dem Weg ins Media Center  spricht mich Andres Memi an, den ich aus der Bike Kategorie kenne. Weit gefehlt, er ist Teil der Besatzung des ersten argentinischen Trucks, der jemals auf der Dakar gestartet ist&#8230;..die Dakar ist also auch in ihrem 31. Jahr immer noch für Premieren gut.&lt;br&gt;Heute wird das aus Zeitgründen leider nichts mit einem Videoblog. Unser Kameramann ist für den heutigen Tag in den Truck seines Bruders umgestiegen und ist abends um 22 Uhr immer noch nicht im Bivak angekommen. Aber die `one minute per day`&#8230;.die muss er noch abliefern&#8230;.hoffentlich klappts.&lt;br&gt;Bis dann&lt;br&gt;Ellen</description>
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									<title>Sechste Etappe - 6. Januar</title>
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					     <title>FÃ¼nfte Etappe DAKR 2012 - 5. Januar</title>
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						 <pubDate>Thu, 05 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132579128111060100.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Fünfte Etappe - 5. Januar&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Tag beginnt mit einem Paukenschlag.  Gestern noch ein Hero heute der grosse Verlierer. Es ist die Rede ist von Orlando Terranova, gestern mit seinem Toyota Zweiter im Rennen und heute schon vor dem Start der Etappe `out of race`. Offiziell heisst es, dass sein amerikanischer Beifahrer wegen Familienproblemen ausgestiegen ist;  inoffiziell weiss jeder, dass der eigentliche Grund für seine Aufgabe  wohl eher `Familienstreitigkeiten` im Rennauto gewesen sind. Die Gründe seines Co Piloten spalten das Fahrerlager.  Er sagt, dass er die Fahrweise seines Piloten nicht akzeptieren kann; zu nahes Überholen an Motorradfahrern vorbei;  zuviel Risiko und ganz allgemein unverantwortliches Fahren. Harte Worte, aber wenn ein Beifahrer so empfindet und der Fahrer nicht bereit ist etwas zu ändern, dann muss eine solche Beziehung wohl gelöst werden. Ist der Beifahrer erst einmal weg, darf der Fahrer nicht mehr weiterfahren, obwohl das sicher möglich wäre, da ja auch die Motorradfahrer und der ein oder andere Single Buggy Pilot auf sich allein gestellt ist. Das Reglement verbietet so etwas aber. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Schade nur, dass sich damit ein Team aus der Spitzengruppe verabschiedet. Toyota bleibt jedoch mit Giniels de Villiers und seinem deutschen Co Dirk von Zitzewitz eine echte Siegerpaarung  im Rennen, auch wenn sie heute im weichen Wüstensand 15 Minuten auf Spitzenreiter Peterhansel verlieren. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Dirk erzählt mir, dass sie sich einmal absolut unglücklich festgefahren haben. Der Sand in den Dünen um Fiambala ist wohl dermassen weich, dass sich die &#8222;Jacks&#8220; , die Stempel der Hebeanlage tief in den Sand bohren. Nach langem hin und her  und 4 verlorenen Sandblechen (von sechs&#8230;.die wussten, was sie erwartet) ist der Zeitverlust ärgerlich aber verschmerzbar. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Rennstrecke ist heute zwar nur läppische 150 Kilometer lang, aber die scheinen es in sich zu haben. Besonders der weiche Sand in Verbindung mit den langen Anstiegen macht den Teams zu schaffen. Glücklich schätzt sich heute jeder, der mit grösserem Hubraum antritt (ist das nicht irgendwie immer gut?).  Die Etappe gewinnt heute mein Geheimfavorit Krysztof Holowczyc. Wenn er im Sand der nächsten Tage Peterhansel die Stirn bieten kann, dann ist er gut für den Gesamtsieg. Er kommt aus dem Rallyesport, hat sich in den vergangenen Dakars mit unterlegenem Material bis in die Top 6 vorgekämpft und verkörpert genau die richtige Mischung zwischen Besonnenheit und Attacke, die einen Dakarsieger ausmacht. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Ansonsten sind immer noch alle Favoriten in der Spitzengruppe vertreten, einschliesslich Carlos Sousa auf dem chinesischen Great Wall; einzig der  Argentinier Terranova hat sich in seinem Heimatland, wie erwähnt wohl ein bisschen zuviel vorgenommen. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Morgen geht es für den Service über den `Paso San Francisco&#8220;, ein über 4.800m hoher Andenpass auf dem die Luft extrem dünn wird. Dafür gibt es spektakuläre Bilder. Ich bin den Pass nun schon dreimal befahren und kann gar nicht genug bekommen von diesen gewaltigen Natureindrücken.  Auf dem Pass selbst hat es dann auch ein kurzfristiges Ende mit dem 40 Grad Dauerhitzschlag. Fünf Grad und Schneefall , soll doch niemand behaupten können auf der Assistenzroute wird es langweilig. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis morgen, viele Grüsse aus dem staubigen Fiambala&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ellen</description>
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									<title>FÃ¼nfte Etappe DAKR 2012 - 5. Januar</title>
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					     <title>Vierte Etappe - 4. Januar</title>
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						 <pubDate>Wed, 04 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132571795780503300.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Vierte Etappe - 4. Januar&lt;br&gt; &lt;br&gt;Heute ist für alle ein ereignisreicher Dakar- Tag. Die Teilnehmer müssen ins Gebirge, was immer anstrengend ist, da man meist an irgendeinem Abgrund entlang fährt.  Das erfordert Konzentration und Mut und das heute immerhin über 320 Wertungskilometer. Zwischendurch gibt es immer wieder Flussdurchquerungen (ausgetrocknet oder auch nicht) und trialähnliche Passagen, die aufs Material gehen. Das macht die Strecke recht selektiv und somit zieht sich das Feld auch weit auseinander. An der Spitze gibt es die üblichen Problemchen (zB bei Robby Gordon) aber alles in allem setzen sich die Favoriten durch. Dies erscheint auch für die weiteren Etappen wahrscheinlich, da sich in den Top 6 zur Zeit vier Dakarsieger tummeln (De Villier, Peterhansel, Roma, Al Attiyah)&#8230;und die schenken sich absolut nichts -  heute lohnt es sich definitiv meinen Videoblog anzuschauen&#8230;.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bisher überraschend ist, dass sich die Toyota Hilux, die sich relativ ungetestet aber in routinierter Hand (de Villier, Terranova) befinden, problemlos durchkommen und zur Zeit  um Spitzenplätze mitkämpfen. Die Autos werden in Südafrika aufgebaut, einem Land mit grosser Offroad Tradition und der wahrscheinlich härtesten Meisterschaft weltweit.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Während in der Spitze gnandenlos Gas gegeben wird, gibt es dahinter eine Menge Dakarprojekte mit viel Engagement aber wenig Chancen auf die Top 10. Ca. in der Mitte des Feldes gibt es dann einen richtigen break durch das Starterfeld, denn ein Grossteil hat hier ganz andere Ambitionen als den Sieg. Durchkommen ist angesagt und das sieht man auch am gefahrenen speed. Trotzdem erwischt es schon einige. Seit neuestem sind Anhänger an den Servicetrucks erlaubt, und die füllen sich schon jetzt sichtlich.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auch für uns ist dieser Tag spannend. Der Renntruck von Mathias Behringer, der am zweiten Tag mit Problemen in den Dünen ausgeschieden ist wird nun von Olaf, dem Bruder unseres Kameramanns nach Lima chauffiert.  Die Truppe um Behringer hat inzwischen leicht gefrustet die Heimreise angetreten und ihm den Renntruck überlassen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das ist für Olaf insofern aufregend, als dass heute auch auf der Assistenzroute zum ersten Mal eine lange Schotterpassage durch die Berge auf dem Programm steht.  Aber Olaf ist begeistert und wir freuen uns, dass wir nun von &#8222;unserem  eigenen&#8220; Servicetruck durch die Dakar begleitet werden. Nicht dass das nötig wäre. Wir haben mit dem Mercedes GL  genau das richtige Fahrzeug dabei. Platz ohne Ende,  komfortabelstes Reisen aller Dakarteilnehmer und im Gelände bringt er uns auch überall hin.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Landschaftlich haut uns Argentinien heute um. Die Anden sind schon hier, also in den Ausläufern, unglaublich abwechslungsreich und farbenfroh. Von Kakteensteppe bis Salzwüste sehen wir alles. Wunderbare Bilder. Im Kopf und auf der Kamera; entsprechend ist die Fotoausbeute des Tages. Die steht aber leider umgekehrt proportional zur Stärke der lokalen Internetverbindung. Wir scheitern zunächst, schliesslich ist das hier deutlich abgelegener als unsere bisherigen Bivaks, aber wie der eingestellte Text beweist, werden wir dann doch noch fündig. Hier sind fast alle WLAN Netze ungesichert und wir finden am Strassenrand das offene Netzt einer Firma in das wir uns einloggen können. Ich befürchte Morgen wird das Ganze noch viel schwieriger. Schon allein die Tatsache, dass es auf den nächsten 800 Km nach und um Fiambala keine Tankstelle geben wird, lässt auf horchen. Zumindest was unsere GL Reichweite angeht, sehen wir den kommenden Tagen sorglos entgegen. 100 L Tank und 40 L in Reservekanistern lassen uns ruhig schlafen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Hoffentlich bis Morgen&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; </description>
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									<title>Vierte Etappe - 4. Januar</title>
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					     <title>Dritte Etappe - 3. Januar</title>
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						 <pubDate>Tue, 03 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132562820739239100.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Heute geht es ins Gebirge. Wir erreichen die ersten Andenausläufer. Für die Rennteilnehmer bedeutet es, dass sie sich schon mal ein wenig an die dünne Höhenluft gewöhnen können, denn im Laufe der kommenden Tage wird es bis auf 4.600 Höhenmeter gehen.&lt;br&gt;Aus deutscher Sicht ist diese Dakar jetzt bereits ein Desaster. Die einzigen beiden deutschen Piloten bei den Autos haben beide mit grossen Problemen zu kämpfen, wobei eine defekte Kopfdichtung am Motor des deutschen Rallyemeisters Matthias Kahle für ihn bereits das komplette Aus bedeutet. Bei einer Dakar wird immer und unter allen Umständen weitergefahren und man versucht das nächste Bivak zu erreichen, selbst wenn das Auto nur noch drei Räder hat, aber es gibt zwei Dinge, die nicht passieren dürfen: ein kapitaler Überschlag oder Unfall, bei dem der Überollkäfig beschädigt wird, dann lässt einen der Veranstalter aus Sicherheitsgründen nicht weiterfahren oder ein Motorschaden, denn in diesem Fall setzt das Reglement die Grenzen. Ein Motorwechsel ist nicht erlaubt. &lt;br&gt;Mit Stephan Schott  auf einem Rennprototypen, der für vordere Plätze gut ist, ist auch das zweite deutsche Eisen nicht mehr ganz heiss. Er erreicht nach verbogener Spurstange und längerem Aufenthalt in den Dünen das Bivak erst um 6 Uhr morgens und auch heute läuft es nicht rund. Nur Platz 66 für ihn. Wir erinnern uns: auch unser hoffnungsvollster Beifahrer, Jürgen Schröder war schon schnell draussen, er sass (sprichwörtlich) auf dem heissen Sitz bei Alfi Cox, dessen Volvo am ersten Tag abgebrannt ist.  Was Ergebnisse angeht schielen wir also von nun an ein wenig mehr auf die Renntrucks, denn dort liegt Fanz Echter mit seinem Co Piloten Detlef Ruf (hat auch mich schon durch die Dakar navigiert) in aussichtsreicher Top 10 Position.&lt;br&gt;Das Bivak verkleinert sich also schon in den ersten Tagen deutlich. In Südamerika ist es im Fall eines Ausfalls viel einfacher eine Rückreise zu organisieren als in den ursprünglichen Austragungsländern Afrikas. Wer hier sein Rennauto abstellen muss, kann sich quasi von einem normalen Abschleppdienst nach Lima zur Verschiffung transportieren lassen. Wer in Mauretanien oder Mali in Düne 116 strandet wird sich erst einmal drei Tage intensiv mit der Frage beschäftigen müssen,  wie man Mensch und Material denn eigentlich aus dieser Niemandsecke der Welt wieder nach Hause bekommt. &lt;br&gt;In diesem Punkt und in vielen anderen ist eine Dakar in Südamerika einfacher zu bewältigen als in Afrika. Der Service kann meist normale befahren und muss nicht stundenlang über Pisten und Dünen um ins nächste Bivak zu gelangen. Der Pressetross hat (meist) eine anständige Internetverbindung  (einzig Peru macht uns ein wenig Sorge und auch Fiambala habe ich von vergangenen Dakars noch als echtes Nest in Erinnerung) und die Teilnehmer müssen zwar schwierige Strecken, nicht aber schwierige Verbindungsetappen bewältigen. Darüberhinaus bleibt es lange hell (in Afrika fällt um spätestens 18 Uhr ein schwarzer Vorhang runter) und die berüchtigten Marathonetappen (zwei Tage ohne Servicecrew) hat der Veranstalter schon lange gestrichen. &lt;br&gt;Aber dennoch, das `echte` Dakarfeeling stellt sich spätestens dann  ein, wenn man nach der Nacht im Zelt eiskalte, siffige Duschen betritt.  Bei Nachttemperaturen um die 30 Grad übrigens auch&#8230;.&lt;br&gt;Eure Ellen&lt;br&gt; </description>
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									<title>Dritte Etappe - 3. Januar</title>
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					     <title>zweite Etappe - 2. Januar</title>
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						 <pubDate>Mon, 02 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132555369171907200.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Eine sandige Angelegenheit&lt;br&gt;Auch der zweite Tag der Dakar 2012 steht unter dem Stern vieler Verbindungskilometer. Für die Teilnehmer bedeutet das zunächst mal über 400 Kilometer im normalen argentinischen Strassenverkehr  zu bestehen bevor es auf eine eher kürzere Wertungsprüfung von rund 300 km geht. Der ein oder andere Fahrer schont sich und lässt den Beifahrer ran um in der eigentlichen Wertungsprüfung fit zu sein.&lt;br&gt;Der Veranstalter legt von Beginn an Wert darauf die Teilnehmer durch tiefen Sand zu schicken und mit dem Dünenfahren nicht erst bis zur Atacamawüste zu warten. Dementsprechend schwer ist es für diejenigen, die sich zum ersten Mal hierher wagen.  Keine grosse Eingewöhnungszeit-direkt hinein ins Vergnügen.&lt;br&gt;So warten also schon heute  am Ende der Prüfung die ersten 50 Kilometer Sand. Das besondere hier:  alle Teams werden vor dem Start gewarnt, da sich bereits am frühen Morgen 3000 Zuschauer in den Dünen befinden. Die haben  dort übernachtet um von Anfang an alles mitzubekommen. Angesicht der Massen und der Begeisterung in den Ortschaften geradezu eine kleine Gruppe, aber wer würde in Deutschland eine Nacht unter freiem Himmel verbringen, nur um ein Rennen anzuschauen? Hier völlig normal. Die Argentinier sind so freundlich und so begeisterungsfähig, das öffnet einem das Herz.  &lt;br&gt;Pampa ist gar nicht langweilig&lt;br&gt;Wir müssen, wie alle anderen auch heute Kilometer schrubben und nehmen uns nur ein wenig Zeit hin und wieder auf eine Nebenstrasse abzuweichen um das Leben in der  argentinische Pampa genauer unter die Lupe zu nehmen.  Dabei stellen wir fest, dass der erste Eindruck täuscht. Die Pampa ist alles andere als langweilig. Es gibt zwar nur die Farben beige und grün, aber in dieser Farbauslegung äusserst unterschiedliche Gewächse (meist dornig). Staubig ist es fast überall, aber irgendwie stört das gar nicht, da dafür die Häuser (wenige)und Geschäfte (sehr wenige) umso farbenfroher daherkommen. Briefträger möchte man hier trotzdem nicht werden, da zwischen den einzelnen Nachbarn oft geschätzte 12.000 Haunummern liegen.  Als wir auf der Hauptstrecke ein tankstelle benötigen, liegt die nächste laut Roadbook  in rund 400 Kilometer Entfernung , auch ein Grund auf Nebenstrecken auszuweichen.&lt;br&gt;Auf der Strecke: Mini gegen Maxi&lt;br&gt;Da wir heute erst im Mediacenter im Bivak (offenes Zelt - draussen 41 Grad Celsius) unsere Beiträge/Fotos und Videos vorbereiten, sind wir sogar noch im hellen in San Rafael. Das bedeutet Zeltaufbau ohne Kopflampe und Abendessen vor Mitternacht. Luxusleben.  Dementsprechend bekommen wir hier auch alle Infos zum Renngeschehen hautnah mit. Es ist zur Zeit noch ein Kampf des Miniwerksteams gegen die Hummer von Robby Gordon. Nasser Al Attiyah, der Vorjahresssieger hat  sich einen Platz auf den Maxi Offroadern gesichert und ist einer der Siegkandidaten auch für die aktuelle Dakar. Darüberhinaus gibt es aber viele weitere ambitionierte Projekte, wie den ersten Hybridantrieb betriebenen Prototypen und ähnliches, doch die müssen allesamt erst beweisen, dass sie sich auf die Härten dieses Rennens optimal vorbereitet haben.&lt;br&gt;Im Feld der Teilnehmer jedenfalls entdecke ich durchaus viele, die nicht das Zeug haben sollten dieses Rennen zu bestehen und so gibt es bereits heute eine Menge von Ausfällen, Problemen und &#8222;Dakarstories&#8220; zu erzählen, obwohl es doch gerade erst losgegangen ist. Ich bin bei der Dakar 2007 am zweiten Tag ausgefallen. Nie werde ich dieses Gefühl vergessen. Nach all der Vorbereitung und all den Träumen und Wünschen ein solches Debakel.  Wir waren damals das zweite Fahrzeug im gesamten Rennen, das aufgeben musste. Heute, am zweiten Tag der Dakar 2012 ist ein Ausfall schon kein Einzelschicksal mehr. Man hört, dass es sogar Matthias Kahle erwischt haben soll. Motorschaden. Das wäre aus deutscher Sicht sehr bedauerlich, da Matthias in den vergangenen Jahren oft Topergebnisse einfahren konnte. Drücken wir die Daumen, dass er es doch noch schafft weiterzufahren.&lt;br&gt;Bis MorgenEllen&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; </description>
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									<title>zweite Etappe - 2. Januar</title>
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					     <title>Erste Etappe - 1. Januar</title>
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						 <pubDate>Sun, 01 Jan 2012 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132545625913330000.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Der erste Renntag auf der Dakar und es ist für uns alle wieder mal der Wahnsinn. Wahnsinnig viele Zuschauer, wahnsinnig viel  Emotion, wahnsinnig viel Arbeit.  Der Tag geht in Feierlaune los, denn Silvester verbringen wir noch am Strand von Mar del Plata. Der durchschnittliche Argentinier verballert hierbei ein Monatsgehalt an Feuerwerkskörpern und so geht die Begrüssung des neuen Jahres bis in die späten Morgenstunden. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Heute  dann die erste Etappe mit wenig Renn- aber vielen Verbindungsetappenkilometern. 60: 800 um genau zu sein. Bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 110 kmh und teilweise undurchdringlichen Menschenmengen in den grösseren und kleineren Städten dauert  die Fahrt ins erste Biwak bis in die späten Abendstunden.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir wollen natürlich schon von diesem ersten Tag ein paar Rennbilder für den Videoblog einfangen und weichen an einer geeigneten Stelle von der Serviceroute ab. Ein kurzer Schotterweg führt uns dann auch direkt an einen sandigen Part  der `Carrera`, der Rennstrecke. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Da dies heute die längste Gesamt-Tagesetappe der diesjährigen Rallye wird,  beschliessen wir  unser Material nicht erst im Bivak nach Deutschland zu übertragen, sondern von der Route aus. Dabei kommt uns extrem entgegen, dass es in Argentinien in jeder grösseren Stadt freies WLAN an fast jeder Ecke gibt. Auf der Hälfte der Assistenzroute liegt Bahia Blanca, eine richtige Stadt mit &#8222; Skyline&#8220; (naja) und zweispuriger Zufahrtsstrasse. Unser Cutter gibt sein ok, er ist magenfest und hat sowohl den Videoblog als auch die Eindrücke vom drumerum, die `one minute per day`bereits fertig. Seine `one minute` ist allerding bisher immer rund drei Minuten lang&#8230;.es wird also noch ein wenig eingekürzt. Verstehen kann ich ihn allerdings, denn die Bilder fallen einem hier sozusagen in die Kamera. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Bevor wir Bahia Blanca erreichen haben wir jedoch leider noch Gelegenheit unseren Metabo fast Service in Aktion zu erleben. Leider, da es natürlich am besten wäre, wenn Christophe Girard und sein Co gar nicht erst zum Einsatz kämen und nur ihr eigenes Rennen fahren könnten. Einem der Fahrer aus unserem Team SMG ist der Keilriemen  runtergeflogen.  Nach den kurzen Wertungskilometern wird ein neuer montiert, aber als der Buggy weiterfährt gibt es immer noch ungute Geräusche; ein mistiges Gefühl, wenn eine Dakar schon direkt mit Problemen losgeht.  Noch schlimmer ergeht es dem neuen Volvo Team, die sehr engagiert, aber ohne Testfahrten die Dakar angegangen sind. Das Auto von Dakar Routinier Alfi Cox und seinem deutschen Beifahrer brennt bereits in dieser frühen Phase ab und ist somit verloren und das nach einem harten Jahr, in dem der Ideengeber und Chef des Teams an Krebs verstorben ist und die Mechaniker seinen Traum wahr machen wollten. Ihnen bleibt jedoch ein weiteres Auto im Rennen auf das sich nun alle Anstrengungen konzentrieren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein persönliches Rennfeeling bekommen auch wir heute schon ab. Als wir von der normalen Begleitroute abweichen um ein WLAN Kaffee zu finden, geraten wir mitten in den eigentlich nur für die Rennautos abgesperrten Parcour durch die Stadt. Tausende Menschen, die uns zujubeln, als wären wir Rennteilnehmer (mit Dachbox!) und die begeistert den Chicas (Mädels) Suerte (Glück) für die weitere Fahrt wünschen&#8230;&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis morgen, viele Grüsse aus der 40 Grad warmen Pampa.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ellen&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; </description>
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									<title>Erste Etappe - 1. Januar</title>
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					     <title>Vor dem Start</title>
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						 <pubDate>Sat, 31 Dec 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132537286458632400.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;&lt;br&gt;Seit zwei Tagen sind wir in Mar del Plata, der Stadt in Argentinien, die in diesem Jahr den Start der Rallye Dakar ausrichtet. Anders als in den Jahren zuvor gibt es keine Schleife die in Argentinien beginnt und endet, sondern 8.400 Kilometer durch insgesamt drei Länder - Argentinien, Chile und Peru - dabei wird Lima das Ziel aller Dakarträume des Jahres 2012 werden.Ansonsten das für Südamerika übliche Bild was die Begeisterung der Massen für dieses Rennen angeht. Tausende säumen seit Tagen die Strassen um sich ein bisschen Dakar Feeling zu holen. Tickets werden verkauft für das Dakar Dorf; einen Showstart vor dem eigentlichen Showstart gibt es bereits im Parc Ferme anzuschauen; Strassenhändler verkaufen alles was nur entfernt mit Dakar etwas zu tun haben könnte und überall Flaggen, gute Laune, Feierstimmung und Dauerdakarsendungen im Fernsehen.Ich bin beim Anblick des übervollen Starterfeldes ehrlich gesagt zunächst mal ein bisschen eifersüchtig. Seit 2009 mache ich nun Koordination und/oder Presse und sässe doch am liebsten einfach nur im Rallyeauto. Aber das legt sich. Schliesslich zählt auch hier der olympische Gedanke im Sinne von `dabei sein ist Alles`&#8230;.ich erweitere diese Idee um die Zeile `egal in welcher Funktion` . Nach dem Ausstieg von Dauersieger Volkswagen lohnt sich im Vorfeld ein Blick auf die potentiellen Dakarfavoriten. Ganz vorne mit dabei ist sicher wieder die Truppe um BMW Anteilseigner Sven Quandt , der diesmal allerdings in den Diensten von MINI agiert. Die Kleinen wollen gross sein und machen sehr deutlich ihren Anspruch klar, die Dakar gewinnen zu wollen. Das zeigt allein schon die Verpflichtung von Stephane Peterhansel und Krysztof Holowczyc zwei absolute Siegfahrer. Auch der Renn-mini selbst ist nicht wie im vergangenen Jahr einfach nur ein BMW mit MINI Karosse, sondern erstmalig eine (fast) komplette Neuentwicklung für diesen Werkseinsatz. Daneben ist das Quandtsche BMW Engagement auf dieser Dakar fast schon ein Hobbyeinsatz, auch wenn beide Marken unter seiner Führung eingesetzt werden.Ernstzunehmende Konkurrenz erwächst mal wieder von Seiten Robby Gordon, der den Vorjahressieger Nasser Al Attiyah verpflichtet hat. Ob der Hummer diesmal hält? Bei den Amis hat man immer das Gefühl, dass das Gesamtergebnis etwas nebensächlich ist, wenn nur die Show stimmt und Etappensiege eingefahren werden können. Ein weiteres Werksteam zeigt ebenfalls, dass ein Ergebnis her muss. Die chinesische Mannschaft um den Herstellen Great Wall. Aus europäischer Sicht in fast schon vorurteilsbestätigender Weise (der Great Wall vertraut ebenfalls auf die X3 Basis der Quandt Truppe, in diesem Fall halt mit Great Wall Karosse&#8230;.scheint recht universell einsetzbar die Technik&#8230;.). Dazu giebt es mit Carlos Souza einen wirklichen Offroad Helden am Steuer, das Paket stimmt also auf jeden Fall.Aus deutscher Sicht sind auf dem Fahrersitz leider wieder nur zwei Protagonisten am Start. Matthias Kahle, sechsfacher deutscher Rallyemeister und Favorit in der Buggyklasse, der das Dakarabenteuer durch seinen Beifahrer Thomas Schünemann finanziert bekommt und Stephan Schott, Inhaber einer Werkzeugfirma, der bei all seinen Dakareinsätzen seit 2009 das Ziel gesehen hat. Bei 40% Ankunftquote eine echte Leistung!Die erste Etappe am morgigen Tag steht allerdings zunächst unter dem Motto &#8222;Eingewöhnung&#8217;. Schöne Sandfahrten stehen auf dem Programm und nur 60 Kilometer müssen unter Rennbedingungen geleistet werden. Das anspruchsvollste wird werden, die rund 800 Kilometer Verbindungsetappe bei vorgeschriebenen 110 Kmh ohne schwere Müdigkeitserscheinungen zu überstehen.Ich wünsche allen ein gutes neues JahrEllen&lt;br&gt;</description>
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									<title>Vor dem Start</title>
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					     <title>Lohr startet bei der Dakar 2012 im Presseauto</title>
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						 <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132508606409523900.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Ellen Lohr (Monaco) stellt sich auch im Jahr 2012 dem Abenteuer Dakar-Rallye. Mit einem serienmä&#34;igen Mercedes-Benz GL, der von Star Automotive vorbereitet wurde, nimmt sie als Pressedelegierte an der anspruchsvollsten Rallye der Welt teil. Das Offroad Spektakel startet am 1. Januar in Mar Del Plate in Argentinien. Die 9.000 Kilometer lange Route führt über 14 Etappen. Dabei passieren die Teams die Anden und durchqueren die berüchtigte Atacama-Wüste in Chile. Das Ziel erreicht der Rallye-Tross am 15. Januar in Lima in Peru.&#8222;Ich bin einfach mit dem Dakar-Virus infiziert&#8217;, sagt Ellen Lohr, die seit 2005 in unterschiedlichen Formen stets mit von der Partie war. &#8222;Auch wenn ich in diesem Jahr nicht direkt in das Renngeschehen eingreife, ist es für mich besonders wichtig, dabei zu sein. Ich werde auf verschiedenen Plattformen live aus Südamerika berichten und so den Fans daheim in Europa ein paar sehr intime Einblicke in das Renngeschehen liefern.&#8217; Neben Beiträgen auf dem Online-Portal der Fachzeitschrift Auto Bild kann man Lohrs Erlebnisse in dem Blog Mercedes-Fans.de sowie dem Online-Portal Marathonrally.com verfolgen. Auf ihrer eigenen Website EllenLohr.com gibt es zudem ein Video-Tagebuch, das täglich aktualisiert wird. Ihr Ziel für die Rallye ist klar definiert: &#8222;Ich möchte unvergessliche Eindrücke einfangen und den unterschiedlichen Medien, für die ich arbeite, gute Geschichten liefern.&#8217;Neben ihrer Aufgabe als Berichterstatterin kommt Lohr bei der Dakar 2012 eine weitere, wichtige Rolle zuteil. Ihr Partner Metabo unterstützt das SMG-Team rund um Philippe Gache mit einer breiten Werkzeugpalette. &#8222;Ich werde dem Metabo-Fastservice mit Rat und Tat zur Seite stehen und auch die Koordination übernehmen&#8217;, sagt Lohr. &#8222;Mit dem Pressefahrzeug kann ich mich frei auf der Route bewegen und bin daher äu&#34;erst flexibel.</description>
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									<title>Lohr startet bei der Dakar 2012 im Presseauto</title>
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					     <title>Ich habe Mercedes-Benz viel zu verdanken</title>
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						 <pubDate>Tue, 20 Dec 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132446238145724400.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Frau Lohr, wo sind Sie aktuell im Motorsportbereich unterwegs?&lt;br&gt;Ellen Lohr: Ich fahre Offroad-Rennen. Im Jahr 2004 bin ich in den Rallye-Bereich gewechselt. Wir bauen derzeit ein neues Auto auf, denn in der kommenden Motorsport-Saison möchte ich wieder häufiger ins Lenkrad greifen. Im Jahr 2008 startete ich au&#34;erdem in der Deutschen Rallye Meisterschaft, denn Offroad-Events finden nicht so häufig statt. Um nicht einzurosten, wagte ich mich in die DRM-Szene. Das war wie ein Neuanfang im Rallye-Bereich, machte mir aber wahnsinnig viel Spa&#34;. In den vergangenen Jahren nahm ich au&#34;erdem immer wieder bei 24-Stunden-Rennen teil und fuhr auch ein Rennen im GT Masters. Mein Herz gehört jedoch dem Offroad-Rallyebereich.&lt;br&gt;Wie entwickelte sich bei Ihnen die Faszination für den Offroad-Motorsport?&lt;br&gt;Ellen Lohr: Das kam durch meine Freundschaft zu Jutta Kleinschmidt. Sie hat mir immer wieder erzählt, wie faszinierend dieser Sport ist, also habe ich mich darauf eingelassen. Seitdem lässt mich diese Motorsportart nicht mehr los. Au&#34;erdem konnte ich dadurch in Länder reisen, die ich sonst wohl nie gesehen hätte. Wann reist man sonst schon nach Burkina Faso? Die Kombination aus Abenteuer, Reisen und hochklassigem Motorsport gefällt mir sehr gut.&lt;br&gt;War es ein besonderes Gefühl, als Frau in der DTM zu fahren?&lt;br&gt;Ellen Lohr: Nein. Ich kam ja erfolgreich aus der Formel 3, wo ich gegen Top-Piloten wie Michael Schumacher, Heinz-Harald Frentzen und Karl Wendlinger fuhr - das war wirklich keine leichte Motorsport-Generation. Deshalb hat mich das Thema 'Frau in der DTM' überhaupt nicht interessiert. Ich hatte einfach den sportlichen Ehrgeiz, gute Leistungen zu bringen. Ob ich eine Frau bin, ist in dieser Hinsicht doch völlig egal.&lt;br&gt;Wie betrachten Sie Ihre Zeit in der DTM mit Mercedes-Benz rückblickend?&lt;br&gt;Ellen Lohr: Ich habe Mercedes-Benz sehr viel zu verdanken. Ich stand damals vor der schwierigen Entscheidung, ob ich nach meiner Zeit in der Formel 3 - nach der man eigentlich eine Karriere im Formelsport anstrebt - auf Tourenwagen umschwenke. Im Nachhinein betrachtet, hat sich die Entscheidung für die DTM als goldrichtig erwiesen. Denn meine Zeit mit Mercedes-Benz in der DTM ist genau die Zeit, an die sich die Leute am meisten erinnern, obwohl ich seit inzwischen 26 Jahren ununterbrochen im Motorsport aktiv bin.             Ihr Sieg beim Rennen auf dem Hockenheimring 1992 ist in die Geschichte der DTM eingegangen.&lt;br&gt;Ellen Lohr: Erstaunlicherweise werde ich auch heute noch häufig darauf angesprochen. Diese Medaille hat allerdings zwei Seiten: zum einen erinnern sich natürlich alle an meinen Sieg in Hockenheim. Andererseits werde ich manchmal nur darauf reduziert, obwohl ich in meiner Motorsport-Karriere viele weitere Erfolge erzielen konnte. Trotzdem ist es faszinierend zu sehen, wie viele Menschen sich daran erinnern. Mein Sieg war schon ein Highlight meiner Motorsport-Karriere, aber ehrlich gesagt, empfinde ich es als grö&#34;ere Leistung, seit mehr als 25 Jahren Motorsport zu betreiben.&lt;br&gt;In der Saison 1992 siegten Mercedes-Benz Fahrer insgesamt 16 Mal mit dem AMG-Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo2, Klaus Ludwig gewann die Meisterschaft. War dies ein besonderes Auto?&lt;br&gt;Ellen Lohr: Das war wirklich ein tolles Auto! Zum 20-jährigen Jubiläum des AMG-Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo2 durfte ich das Auto noch einmal fahren und es hat mir sehr gro&#34;en Spa&#34; gemacht. Das Auto ist immer noch ein aktueller Renner - einfach gro&#34;artig, das war gro&#34;artiger Motorsport. Früher scherzten wir immer, dass Kotflügel Verschlei&#34;teile sind. Heutzutage sind die Regeln schärfer und kleine Kollisionen werden schnell bestraft. Der E190 war ein stabiles Rennauto und dafür perfekt geeignet. Ich verbinde dieses Auto mit gro&#34;artigen Zweikämpfen. Zu meiner Zeit ging es auf der Strecke etwas rauer zu, es war körperbetonter. Oder sagen wir: karosseriebetonter.      &lt;br&gt;2012 gibt es in der DTM einen Dreikampf - freuen Sie sich darauf?&lt;br&gt;Ellen Lohr: Natürlich, diese Markenvielfalt kenne ich ja noch aus meiner aktiven Zeit in der Tourenwagenserie. Die DTM ist ein reiner Herstellersport und der wird mit der Rückkehr des dritten Herstellers noch viel interessanter. Mit Mercedes-Benz, Audi und BMW treten drei ambitionierte Premium-Hersteller gegeneinander an und ich freue mich auf eine tolle und spannende Saison. Ich bin überzeugt, dass die DTM in Zukunft noch mehr Zuschauer begeistern wirdQuelle: Mercedes Benzhttp://dtm.mercedes-benz.com/de#/s/news/270/ellen-lohr-im-interview-ich-habe-mercedes-benz-viel-zu-verdanken</description>
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									<title>Ich habe Mercedes-Benz viel zu verdanken</title>
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					     <title>Ein Sieg fÃ¼r die Ewigkeit</title>
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						 <pubDate>Tue, 20 Dec 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132446244027820900.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Ellen Lohr im Portrait: Ein Sieg für die EwigkeitAls Bernd Schneider die Ziellinie überquerte, stand der Sieger des Rennsport Festivals auf dem Hockenheimring bereits fest. 2,42 Sekunden vor dem fünffachen DTM-Champion hatte bereits ein Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo2 die schwarz-wei&#34; karierte Flagge auf der badischen Traditionsstrecke gesehen. Am Steuer: Ellen Lohr. Es war der 24. Mai 1992, der in die Geschichte der populärsten Tourenwagenserie der Welt einging. Mit Lohr triumphierte zum ersten und bislang einzigen Mal eine Frau in einem DTM-Rennen.&lt;br&gt;Es war das Jahr, in dem Klaus Ludwig zum ersten Mal die Meisterschaft für Mercedes-Benz in der DTM errang. Doch Lohrs Sieg in Hockenheim bleibt den Anhängern der Tourenwagenserie nicht minder im Gedächtnis. &#8217;Es ist faszinierend, zu sehen, wie viele Menschen sich daran erinnern&#8217;, sagt Lohr. &#8217;Mein Sieg war schon ein Highlight meiner Motorsport-Karriere.&#8217; An jenem Tag bewies die schnelle Dame der von Männern dominierten Motorsportwelt, dass auch Frauen siegfähig sind.&lt;br&gt;Dabei war ihr Erfolg bei weitem kein Zufallsprodukt, denn Lohr war bereits mit zahlreichen Erfolgen geschmückt, als sie in der Saison 1991 bei Mercedes-Benz in die DTM einstieg. 1987 gewann sie als erste Frau die Deutsche Meisterschaft in der Formel Ford, ein Jahr später folgte der Aufstieg in die Formel 3. Dort traf Lohr auf die Gro&#34;en des Motorsports: sie duellierte sich unter anderem mit Formel 1-Rekordweltmeister und dem heutigen MERCEDES AMG PETRONAS Fahrer Michael Schumacher, Heinz-Harald Frentzen und Karl Wendlinger. &#8217;Das war wirklich keine einfache Motorsport-Generation&#8217;, stellt Lohr fest.&lt;br&gt;Auch in der Formel 3 knüpfte Lohr nahtlos an ihre eindrucksvollen Resultate aus der Formel Ford-Zeit an. Beim Europameisterschaftsfinale 1990 in Monaco fuhr sie auf den zweiten Platz. Der Pokal ziert noch heute ihre Wohnung im monegassischen Fürstentum. Im selben Jahr erzielte sie zudem den zweiten Rang beim berüchtigten 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring - und entdeckte dabei ihre Liebe für den Tourenwagensport.&lt;br&gt;&#8217;Ich stand damals vor der schwierigen Entscheidung, ob ich nach meiner Zeit in der Formel 3 - nach der man eigentlich eine Karriere im Formelsport anstrebt - auf Tourenwagen umschwenke&#8217;, erinnert sich Lohr zurück. &#8217;Im Nachhinein betrachtet, hat sich die Entscheidung für die DTM als goldrichtig erwiesen.&#8217; Sechs Jahre lang ging sie für Mercedes-Benz in der DTM und ITC auf Punktejagd. Die Bilanz kann sich durchaus sehen lassen: in 144 Rennen fuhr sie insgesamt fünf Mal aufs Podium und sammelte 283 Meisterschaftspunkte.&lt;br&gt;Nach dem Ende der ITC 1996 wandte sich Lohr Truck-Rennen zu. Mit einem Mercedes-Benz Truck trat die gebürtige Mönchengladbacherin ab dem Jahr 1997 in der Truck-Racing-Europameisterschaft an. Neben dem Ausflug in die Welt der Trucks blieb sie dem Tourenwagensport treu. Von Rennteilnahmen in der DTC über die V8-Star-Serie bis hin zum Porsche Supercup pilotierte Lohr so ziemlich alles über die Rennstrecken dieser Welt, was vier Räder hat und schnell ist.&lt;br&gt;Im Jahr 2004 entdeckte Lohr die Faszination Offroad-Motorsport für sich. &#8217;Das kam durch meine Freundschaft zu Jutta Kleinschmidt&#8217;, erklärt Lohr. &#8217;Sie hat mir immer wieder erzählt, wie faszinierend dieser Sport ist, also habe ich mich darauf eingelassen. Seitdem lässt mich diese Motorsportart nicht mehr los.&#8217; Die beiden Frauen teilen ein ähnliches Schicksal: Kleinschmidt war die erste Frau, die die Gesamtwertung der traditionsreichen Rallye Dakar gewinnen konnte. Lohr startete selbst drei Mal bei der Dakar: 2005 zunächst mit einem Buggy, 2006 mit einem M-Klasse Mercedes-Benz des Teams ORC und im Folgejahr für das Team MAXDATA-Mercedes-Benz.&lt;br&gt;Seit mehr als 25 Jahren ist Lohr im Motorsport aktiv und gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Frauen weltweit. Dass sie sich als Frau durchgesetzt hat, hört sie allerdings nach wie vor nicht gern. &#8217;Ich hatte immer den sportlichen Ehrgeiz, gute Leistungen zu bringen. Ob ich eine Frau bin, ist in dieser Hinsicht doch völlig egal&#8217;, betont sie. Der Erfolg hat ihr Recht gegeben.Quelle: Mercedes Benzhttp://dtm.mercedes-benz.com/de#/s/news/272/ellen-lohr-im-portrait-ein-sieg-fuer-die-ewigkeit</description>
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									<title>Ein Sieg fÃ¼r die Ewigkeit</title>
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					     <title>Charitiy Event race-4-kids in Tirol</title>
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						 <pubDate>Thu, 01 Dec 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_132272859664235200.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Der wichtigste Event des Jahres steht an: race-4-kids on ice. Ein Charityevent für Kinder, der von Jasmin Rubatto organisiert wird.Bei diesem Event kann man Startplätze in Prominententeams ersteigern. Bei mir mit dabei:Daniel Schuhmacher, Gewinner bei `Deutschland sucht den Superstar`. Insgesamt gehen 10 Teams bei einem SchneeKart/Quad Rennen an den Start. Härteste &#8217;Konkurrenz&#8217;: diebeiden BMW Werksfahrer - Müllers (Jörg und Dirk). Wenn man ersteigert, gibts das Hotelumsonst und ein Riesenrahmenprogramm!! MEGA!!Heute und Morgen abend ist jeweils Bietschluss für die Startplätze, also: RAN AN DEN SPECKund das alles für eine gute Sache!www.race-4-kids.com See you in Kühtai am 17./18. Dezember!Ellen</description>
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									<title>Charitiy Event race-4-kids in Tirol</title>
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					     <title>M-Klasse Pressevorstellung</title>
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						 <pubDate>Wed, 31 Aug 2011 01:01:01 +0200</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_131487108971341000.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Hallo zusammen,&lt;br&gt;ein kurzer Zwischenbericht an dieser Stelle vom Arbeitsleben in Kitzbühel. Diese Woche gibts hier und im nahegelegenen Fahrzentrum in Saalfelden die Pressevorstellung der neuen M-Klasse. Das bedeutet jeden Tag eine neue Journalistengruppe betreuen. Meine Aufgabe, nicht der Offroad Bereich, sondern On Road das neue Active Curve System zu erklären und vorzuführen. Total Spass. Dieses System eines aktiven Stabis macht aus der M-Klasse auf unserem &#8217;Racing&#8217; Parcour eine kleine agile Limousine. Die Journalisten sind begeistert und das freut natürlich auch die Instruktorin..:-)Insgesamt zwei Wochen lang geht die Veranstaltung , aber ich klinke mich am Freitag Abend aus um das We zu Hause zu verbringen. Viel Arbeit also, aber bei Sonnenschein und einem tollen Team auch viel Freude.&lt;br&gt;Bis baldEllen</description>
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									<title>M-Klasse Pressevorstellung</title>
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					     <title>GORM 2011 Sonntag Zieldurchfahrt</title>
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						 <pubDate>Wed, 24 Aug 2011 01:01:01 +0200</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_131417509989195100.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Was fünf Stunden vor Ziel gut ist muss vier Stunden vor Ziel noch lange nicht gut sein..Wir stehen nach 20 Stunden in der Box, unplanmässig und lang. Was wir da noch nicht wissen: es wird am Schluss nur noch darum gehen, die eigentliche Zieldurchfahrt zu schaffen. Um Positionen kämpfen wir nicht mehr.Der Motor läuft nur noch auf drei Zylindern. Glücklicherweise sind die Mechaniker von MB dabei, um eine Star Diagnose anzuschliessen und zumindest die Fehlermeldungen vom Getriebe herauszunehmen. Ich starte also in meine Runde....und komme nicht weit. Die 6 benötigten Zylinder reduzieren sich innerhalb weniger Meter wieder auf drei und ich bleibe an einer steilen Stelle einfach stehen. Nicht genug Power um dieses Hindernis zu überwinden. Also abschleppen. Dieser Service dauert dann doch eine ganze Weile und ist für meine Boxencrew live mit der inboard Kamera mitzuerleben, was natürlich ein schwacher Trost ist.Lange Rede kurzer Sinn, die drei Zylinder lassen sich nach langem Hin und Her wieder zum Arbeitseinsatz überreden und ich kann auf die für die Wertung entscheidene letzte Runde gehen. Wir haben zuvor Sebastian, neben Andre unser Hauptmechaniker, als Beifahrer registriert, so dass er nun für die Zieleinfahrt neben mir sitzt, falls auf diesen letzten Kilometern doch noch was passieren sollte. Ich schleiche also mit 20 km/h so vor mich hin und überhole sogar noch einen Konkurrenten!! der wohl auch nur noch diese letzten 17 km schaffen will, als Sebastian mich allen Ernstes fragt, ob ich nicht auch noch ein bisschen langsamer fahren kann... Ich antworte, dass dann wohl die Gefahr besteht, dass der Motor quasi im Stand ausgeht..:-)Schliesslich schaffen wir es also und sind sogar noch einigermassen gut platziert denn auch die Konkurrenz ist bei diesem Rennen nicht ohne Blessuren davongekommen:  4. in der Klasse/14. Gesamt/7. bei den Autos alles in allem also eine gute Rallye. Weiter gehts im November in Fronteiera in Portugal, ich hoffe, ihr seid wieder dabeiviele Grüsse. Ellenps: sage noch mal einer Motorsport ist gefährlich: Thomas holt sich eine Bänderdehnung im Fuss....weil er im unebenen Gelände in ein Loch tritt. Gute Besserung!    </description>
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									<title>GORM 2011 Sonntag Zieldurchfahrt</title>
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					     <title>GORM 24h Sonntag 5 Stunden vor Schluss</title>
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						 <pubDate>Sun, 21 Aug 2011 01:01:01 +0200</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_131391253694395800.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;GORM 2011 Kurz vorm Ziel&lt;br&gt; Das Wunder ist geschehen. Der Spanngurt hält.&lt;br&gt;Und wir sind sogar wieder richtig auf dem Vormarsch. Nach unserer Reparaturpause von einer Stunde vierzig Minuten geht es absolut problemlos zur Sache. Inzwischen (Stand 9 Uhr morgens) sind wir im Gesamt wieder auf den 11. Vorgefahren und in der Klasse auf den 4. Platz. Chris packt total das Fieber, denn er will unbedingt auf das Podest. Dafür müssen wir allerdings etwas an Speed zulegen und die Vorsicht ebenfalls ein bisschen hintenan stellen. Ob es gutgeht? Momentan bin ich optimistisch. Wir holen kontinuierlich auf den drittpaltzierten auf, aben allerdings auch Druck von hinten. Wie gesagt&#8230;.heisssumkäpfteste Klasse!&lt;br&gt;Drückt die Daumen, wir wollen den Pokal!!!Bis späterEllen&lt;br&gt;kam zu Ende geschrieben, koimmt Bruno aus seinem Turn unplanmässig rein. Servo ausgefallen. Die Jungs sind wieder mal flott und reparieren in 6 Minuten. Alles bleibt offen.</description>
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									<title>GORM 24h Sonntag 5 Stunden vor Schluss</title>
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					     <title>Gorm 24h nachts</title>
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						 <pubDate>Sun, 21 Aug 2011 01:01:01 +0200</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_131391047500352600.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;GORM 2011 nachts&lt;br&gt;Unsere Nacht der langen Messer. Alles läuft nach Plan....zunächst.....unsere Boxenstopps bedeuten immer auch &#8217;kleinen Service&#8217; für`s Rennauto. Nach der Halbzeit, gerade ist Thomas eingestiegen, entdecken die Mechaniker, dass die Motorhalterung gebrochen ist. Überflüssiges Gewicht (Stabi vorne und hinten rausgebaut, da gebrochen :-))haben wir schon lange abgelegt, aber nun wird`s ernst. Ganz in Offroad Manier wird der Motor einfach mit einem Spanngurt wieder hochgezogen und fixiert. Die ganze Operation dauert an und für sich nicht lange, aber dann startet der Motor nicht mehr und diesen Fehler zu beheben dauert eine ganze Weile. Dadurch, dass der Motor herunterhing ist beim Automatikgetriebe die Parkposition nicht mehr die Parkposition....dann will der Motor nunmal nicht, ist ja alles Serie in unserer Klasse.Wir fallen zwar im Klassement deutlich zurück, aber es ist ja auch erst Halbzeit. Viel spannender ist jetzt die Frage, ob der Spanngurt hält.&lt;br&gt;Bis späterEllen</description>
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									<title>Gorm 24h nachts</title>
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					     <title>GORM 2011: GORM 24H Raceday/Samstag</title>
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						 <pubDate>Sat, 20 Aug 2011 01:01:01 +0200</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_131385961922758600.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;GORM Samstag erster BoxenstoppNach immerhin 3 einhalbstündiger Fahrt gibt es den ersten Boxenstopp. Damit waren wir am längsten draussen und das hat uns auch trotz sehr vorsichtiger Fahrweise auf den dritten Rang in der hart umkämpften T2 Kategorie gebracht (11. Gesamt) . Die ersten Serienmässigen liegen vereint auf den Plätzen 9-12 und sind nur 15 Minuten auseinander. Dann jedoch dauert unser Stopp 18 Minuten und damit ca 10-12 Minuten länger als geplant. In der Zeit wurde dann auch nicht nur getankt und kontrolliert, sondern auch der hintere Stabi ausgebaut (war gebrochen) und der vordere rechte Dämpfer provisorisch wieder befestigt, denn die Schraube an der Hauptaufname ist gebrochen und steckt leider teilweise im Dämpferohr fest. Mal sehen, wie lange wir so durchkommen. Zur Zeit glühen die Gehirnwindungen um beim nächsten Stopp eine gute Lösung zu finden. Die Fotografin des Boxenstopps (io) hat übrigens versagt. Keine Karte in der Kamera, deshalb an dieser Stelle nur wenig Bildmaterial. Dafür aber Fotos vom Lokalmatador und bis zu einem gröberen Lenkungsbruch Führenden Auto von Ingo Kalderasch.bis späterEllen</description>
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									<title>GORM 2011: GORM 24H Raceday/Samstag</title>
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					     <title>GORM 24h Raceday</title>
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						 <pubDate>Sat, 20 Aug 2011 01:01:01 +0200</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_131384821420297600.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;GORM Samstag StartSo es ist soweit die Truppe ist unterwegs. Chris fährt bei uns den Start, gefolgt von Bruno, dann ich und am Ende Thomas. Wenn alles gut geht, bleibt genau die Reihenfolge bis ins Ziel bestehen und wir sind alle zwei turns a ca. 3 Stunden gefahren.Gegen die T1, die Prototypen haben wir natürlich keine Chance, aber wir haben für den Verlauf der Rallye auch noch ein paar Asse im Ärmel. Unter anderem die lange Fahrzeit. Jetzt gerade ist sind nämlich ca. eineinhalb Stunden vorbei und es kommen schon die ersten zum Wechsel rein.Eine Besonderheit bei der GORM ist dabei, dass es auch Teams gibt, die zwei Autos unter einer Startnummer gemeldet haben. Die sogenannten Amateure. Hmm also wir Profis haben nur Geld für ein Auto..:-)Einen prominenten Ausfall hat es übrigens bereits vor dem Start gegeben. Nach dem Showstart in der Schweriner Innenstadt hat es den Hummer von Uwe Zirbes erwischt. Er kommt zunächst mal nicht mehr ins Bivak.Mein Turn beginnt also so gegen 8 Uhr abends und dann geht es in die Nacht hinein. bis späterEllen </description>
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									<title>GORM 24h Raceday</title>
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					     <title>GORM 24h Freitag Abend</title>
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						 <pubDate>Fri, 19 Aug 2011 01:01:01 +0200</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_131378312032316500.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;GORM 24h Freitag AbendZeittraining ist vorbei und wir sind 4. in der T2, der Klasse der Serienmässigen. (Gesamt 14.)Thomas Wallenwein ist gefahren und hat unser Auto über den Kurs getragen.Wir fahren hier ja ohne Beifahrer, aber während des Trainings hat sich Chris neben Thomas gesetzt. Ergebnis: ihm ist schlecht, er geht ins Bett. Ich denke mal, wir haben nun eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Wir sind zufrieden. Auf unsere Livechannel sind wir ziemlich stolz, auch wenn die Inboardkamera heute noch nicht stabil war, aber der Fehler ist gefunden und ausgemerzt. Jetzt heisst es arbeiten, denn der ML sieht durch und durch reinigungswürdig aus. Darüberhinaus ist ja alles wie bei einem &#8217;normalen&#8217; 24h Rennen. Man geht erst ins Bett, wenn alles vorbereitet ist, denn Morgen mit dem Showstart und allem drumherum gehts recht früh los, auch wenn das eigentlichen Rennen erst um 14:00 startet. In diesem Sinne: auf eine lange Nacht vor der langen NachtEllen</description>
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									<title>GORM 24h Freitag Abend</title>
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					     <title>GORM 24h 2011</title>
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						 <pubDate>Fri, 19 Aug 2011 01:01:01 +0200</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_131376886689006900.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;GORM 24h FreitagEndlich mal wieder ein Blog..:-)Diesmal vom bedeutesten Offroad Rennen in Deutschland den 24h der German Offroad Masters. Wir zittern gerade in der Nähe von Schwerin. Warum zittern? Weil ich gestern in meiner Heimat bei 34 Grad losgeflogen bin und heute bei gefühlten Minustemperaturen im Sturm stehe. Die 17 Kilometer lange Offroad Piste sind wir gestern ganz touristisch bereits abgefahren und es wurde sofort klar, dass Offroad in Deutschland sich doch deutlich von internationalen Rennen unterscheidet, denn die Piste wurde als &#8217;Autobahn&#8217; angekündigt....für mich/uns gleicht sie aber eher einem Trialparcours. Speziell auch, weil wir in der T2 Kategorie, den Serienmässigen Fahrzeugen an den Start gehen werden. 25cm Federweg durch richtig grosse Löcher und Kanten....herzlichen Glückwunsch!Unser ML hat allerdings auch das grösste Ersatzteilepaket des Fahrerlagers an Bord. Die Mercedes Niederlassung in Schwerin ist als Partner dabei und hat uns Teile für über 12.000 Euro an die Strecke gebracht. uff. Hoffentlich brauchen wir davon nix, jedoch fürchte ich fast, dass das Wunschdenken bleibt.Die technische Abnahme fand heute vor dem Schweriner Schloss statt, wirklich eine beeindruckende Kulisse. Dort gibt es Morgen auch den Showstart vor ca. 15.000 Zuschauern, da dort zeitgleich ein Drachenbootfestival stattfindet und man sich gegenseitig Zuschauer &#8217;zuschiebt&#8217;. Mein Teamkollege Bruno Oliveira ist gerade auf seiner Besichtigungsrunde, heute Abend gibts das Qualifying. Bliebe also genug zu tun.Eine absolute Neuheit und dank meines Partners Globofleet umgesetzt ist die live Kamera auf meiner Website. Ich bedanke mich und feue mich wenn ihr klickt, Ergebnisse gibt es `gratis`dazu :-)Bis späterEllen</description>
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									<title>GORM 24h 2011</title>
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					     <title>Der neue SLK Diesel im Test</title>
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						 <pubDate>Tue, 16 Aug 2011 01:01:01 +0200</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_131351654875393200.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Momentan bin ich fast schon im&lt;br&gt;`Drehstress` für Mercedes Benz.  M Klasse Film eins und zwei (der kommt&lt;br&gt;noch...) und einen , wie ich finde, absolut gelungenen film zum neuen SLK Diesel, der&lt;br&gt;Ende des Jahres seine Weltpremiere feiern wird. Dazu habe ich meinen alten DTM Kollegen Roland Asch treffen können zu einem&lt;br&gt;kleinen &#8217;Rennen&#8217; am Hockenheimring.  Glücklicherweise sah das Drehbuch vor, dass ich am Schluss gewinne. Sorry&lt;br&gt;Roland! :-) Am Wochenende geht es zur GORM (German Offroad Masters) nach Schwerin. Über&lt;br&gt;Besuch freue ich mich!  Über Daumendrücker natürlich auch!</description>
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									<title>Der neue SLK Diesel im Test</title>
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					     <title>Neue Mercedes M-Klasse im Offroad Test</title>
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						 <pubDate>Wed, 08 Jun 2011 01:01:01 +0200</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_130754814890387800.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Seit gestern gibt&#8217;s es ja erstmalig Bilder einer ungetarnten neuen M Klasse von Daimler.&lt;br&gt;Ich hatte die Freude, das Teil in noch leicht getarnter Form vor drei Wochen in einem Offroad Gelände (Biberach) mal auf Herz und Nieren zu testen, denn dass solche Fahrzeuge prima auf Asphalt funktionieren ist ja klar, doch was passiert eigentlich, wenn man auf die Idee kommt, eine M Klasse für das zu benutzen, für was sie wirklich steht: hartes Gelände? Ist die M Klasse nun eigentlich ein Offroader mit Strassenqualitäten oder ein Alltagsauto mit Offroad Genen? &lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Antwort ist zwar recht schnell klar, denn nur die wenigsten M Klasse Besitzer werden ihr Auto wohl jemals in schwierigem Gelände fahren, aber in dem kleinen Film, der meine Ausfahrt in Biberach dokumentiert, werdet ihr sehen, dass es geradezu unglaublich ist, was die M Klasse mit ihrer Elektronik an harten Prüfungen zu meistern imstande ist.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Viel Spass und auf bald&lt;br&gt;Ellen&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ps: hatte eine &#8222;busy week&#8220; mit der Teilnahme an der Hamburg Berlin Klassik, Testfahrten mit dem neuen SAM - Mercedes im Renntrimm und dem Event `Deutschland sucht den besten Offroad Fahrer` . Fotos stelle ich Morgen ein und danach geht&#8217;s fast schon direkt zum Tuner GP den ich für Carlsson auf dem Hockenheimring in Angriff nehmen werde (mit Serienreifen statt Semislicks&#8230;da simmer doch mal ens jespannt!!)</description>
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									<title>Neue Mercedes M-Klasse im Offroad Test</title>
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									</image></item><item>
					     <title>Wir sind am Ziel</title>
						 <link>http://www.ellenlohr.com/V2/fERFfERFfE5PfEVESVRPUklBTHw0Njl8NDcyfDMxOTd8fHw=/NEWS_3197.html</link>
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						 <pubDate>Sat, 15 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129513007235297600.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Die Dakar war toll. Uneingeschränkt. Das Einzige was man bemängeln könnte: sie war zu kurz und hätte uns gerne auch noch nach Peru oder in ähnliche Länder führen können.  &lt;br&gt;Rein sportlich war es auf jeden Fall spannend, der Zweikampf an der Spitze hat auch als Zuschauer Spass  gemacht. Das &#8222;Scheitern&#8220; von Peterhansel war schade, denn man hätte sich gewünscht, dass er länger in der Spitze mitkämpfen hätte können.  An seinem Dakarverlauf  kann man ganz besonders sehen, wie sich die Dakar durch den Umzug nach Südamerika verändert hat. Es sind mehr die  `echten`Rallyefahrer mit guten offroaderfahrenen Co Piloten gefragt. Peterhansel war in Afrika in der ersten Woche selten unter den ersten vier. Seine Zeit kam immer in Mauretanien in den endlos langen Dünenetappen, von dort dominierte er dann das Rennen und gewann. Heute sieht die Sache ganz anders aus. Wer nicht von Anfang bis Ende kontinuierlich einen irrsinnig hohen speed gehen kann oder dazu bereits ist, auch auf Risiko zu fahren, wird eine Südamerika Dakar nicht gewinnen können. Insofern sind weder der Sieg des Vorjahrezweiten Al Attiyah noch das Scheitern von Sainz an einem einzigen Loch nicht verwunderlich.  &lt;br&gt; &lt;br&gt;Aus deutscher Sicht haben wir mit Al Attiyahs Co Timo Gottschalk nun also einen weiteren Dakarsieger, aber auch die anderen haben sich hervorragend geschlagen. Mathias Kahle und Co Thomas Schüneman werden 10 . im Gesamtergebnis und gewinnen die Buggy Klasse mit ihrem SMG Buggy. Stefan Schott wird im BMW wird mit seinem Navigator Holm Schmidt 20., obwohl er mehrfach auf die Hilfe von Andrea Mayer im Renntruck des BMW Teams angewiesen war.  Andrea beendet ihre erste Dakar im Truck trotz dieser vermehrten Hilfestellung für `Schotti` und hat dieses Rennen damit auf Motorrad, Auto und Truck bestritten. Auch ein Rekord. Tina Meier auf dem Zweirad muss drei Tage vor Schluss leider aufgeben, da sie von Nierensteinen geplagt wird und Alfi Cox mit seinem deutschen Beifahrer Jürgen Schröder beendet diese Dakar auf dem 18. Rang.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Was uns besonders freut: der Subaru Forester in der Hand von Lucio Alvarez wird 15. im Gesamtklassement. Ein Ergebnis, mit dem der Argentinier niemals gerechnet hatte.  Der Privatier schlägt sich also hervorragend und ist im Ziel überglücklich.  Nur um das mal klarzustellen: als ich am Start der vorletzten Etappe ein Foto schiesse, auf dem er in seinem Subaru vor Carlos Sainz startet, muss ich ihm hoch und heilig versprechen, dass ich ihm dieses auf die mail sende. Er ist voller Stolz auf seine Leistung, auf seine Ergebnisse und sein Auto und das kann er auch sein.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir müssen nun nur noch unser Presseauto auf die Fähre zurück fahren und uns innerlich dagegen wappnen, dass wir ab übermorgen wieder in die kalten Gefilde zurückkehren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bye, bye Sommer, bye bye Dakar, wir kommen nächstes Jahr wieder.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ab April beginnt meine eigentliche Rensaison. Drei 24h Rennen sind schon fix, davon zwei Offroad. Berichten werden wir dann hier auf der Seite mit spektakulären Onboard Bildern und allem was dazu gehört. Ich würde mich freuen, wenn ihr wieder dabei seid.  &lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis dahin, Eure Ellen&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ps: gerne auch auf facebook.</description>
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									<title>Wir sind am Ziel</title>
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									</image></item><item>
					     <title>Es geht dem Finale zu</title>
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						 <pubDate>Fri, 14 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129504883802261800.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;14. Januar 2011&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eigentlich ist die Dakar entschieden. Normalerweise bin ich ja eine Verfechterin der durchaus oft bewiesenen These, dass man auch einen Meter vor der Zeillinie noch ausfallen kann. Wenn man aber, wie Volkswagen auf dieser Dakar, gleich drei Eisen im Feuer um den Gesamtsieg hat, ist diese Möglichkeit wohl eher unwahrscheinlich. Wenn Morgen auf der letzten kurzen Etappe also alles gut geht, sollte zum ersten Mal in der Dakar Historie ein Mann aus Katar die Zielrampe als erster überfahren.  &lt;br&gt; &lt;br&gt;Heute wie gestern gab es die härteren Dakarstories eher im Mittelfeld. Schon seit gestern quälen sich die Teilnehmer mit Staub und heute auch Matsch. Genauer bedeutet das, dass es fast unmöglich ist, einen langsameren Teilnehmer vor sich zu überholen. Gestern erwischt es aus deutscher Sicht den BMW Fahrer Stefan Schott.  Wegen eines Kupplungsschaden am Vortag hinten gestartet, läuft er bald auf einen Kollegen auf und damit beginnt sich für ihn auch der gestrige Tag schlecht zu entwickeln. Endlose Kilometer im Staub eines Flussbettes kommt er nicht an seinem Vodermann vorbei, selbst sieben Kilometer im Meterabstand veranlassen diesen nicht zu weichen.  Als Stefan es trotzdem versucht übersieht er im Staub ein Hindernis und beschädigt sich den Kühler. Wieder mal ist er ein Fall für Andrea Mayer im teameigenen Servicetruck. In der Nacht erreicht nach einer  400km Abschleppaktion auch Tim Coronel im Single Buggy das Ziel, fällt sofort und ungeduscht in sein Zelt um zwei Stunden später mit repariertem Renngefährt, aber immer noch dem Staub der Nacht im Gesicht wieder durchzustarten. Immerhin schafft er es sich eine coole Sonnenbrille anzuziehen und den Staub aus dem Anzug zu klopfen bevor es weitergeht.  So und so ähnlich geht es  auch auf der heutigen Etappe zu. Wer einmal Pech hatte zieht das Ungemach noch mindestens einen weiteren Tag hinter sich her, da man sich in einer solchen Situation immer an eigentlich langsameren Fahrzeugen vorbeiquälen muss.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Im Ergebnis gibt es heute ähnliches wie gestern.  Drei VW vorne, damit auch die Plätze im Gesamtklassement gefestigt. Matthias Kahle wird 10., sowohl auf der stage als auch im Gesamten. Sein Renntruckfahrer Mathias Behringer liegt  auf derselben Position bei den Trucks.Geschlossene Teamleistung.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein unbelohnter Dakarheld ist zur Zeit noch Alfi Cox mit seinem deutschen Beifahrer. Auf allen Etappen in den Top 13 liegt er Gesamt nur auf der 19. Position, da er an einem einzigen Tag durch Differentialschaden viel verloren hat. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Subaru von Lucio Alvarez liegt auf einem gefestigten 15 Rang. Dafür, dass ankommen das Ziel war, legt der Argentinier hier jeden Tag eine tolle Performance hin. Wir bereiten uns auf`s feiern vor.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Morgen geht es für uns zum Ziel des Rennens. Dort werde ich direkt von vor Ort berichten können.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis dann, eure Ellen</description>
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									<title>Es geht dem Finale zu</title>
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					     <title>Ein Tag von UnfÃ¤llen geprÃ¤gt</title>
						 <link>http://www.ellenlohr.com/V2/fERFfERFfE5PfEVESVRPUklBTHw0Njl8NDcyfDMxOTR8fHw=/NEWS_3194.html</link>
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						 <pubDate>Thu, 13 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129495060334435300.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;13. Januar 2011&lt;br&gt; &lt;br&gt;Drei bedeutsame Unfälle ereignen sich am heutigen Tag. Zwei davon abseits der Rennstrecke.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Reihe nach: Schon am Morgen kommt es zur Fast Eliminierung der Volkswagen Truppe, als der Shuttle Fahrer, der die Werkspiloten vom Hotel ins Bivak chauffiert unverschuldet mit einem PKW kollidiert.. Bis auf einen Kieferbruch beim Fahrer des argentinischen PKW`s  kommen alle mit dem Schrecken davon.  Allerdings kommen die Fahrer und Beifahrer Mannschaften auch erst mit einer 40 minütigen Verspätung an ihre Rennautos. Nun zeigt sich also zum ersten Mal ein Nachteil der Hotelshuttelei . VW Race Touaregs werden im Zweierpack mit verschiedenen Fliegern nach Argentinien verfrachtet um das Risiko eines Totalausfalls bei Flugzeugabsturz zu vermeiden. Alle Rennfahrer und alle Co Piloten werden aber gemeinsam transportiert&#8230;.nicht ganz zu Ende gedacht, wie sich heute rausstellt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Einen weiteren Unfall auf der Verbindungsetappe meldet der Veranstalter im Laufe des Nachmittags. Ein normaler Verkehrsunfall zwischen einem argentinischen Rennteilnehmer und einem anderen Verkehrsteilnehmer hat böse Folgen. Der zivile Autofahrer stirbt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Was die Rallye angeht passiert, was man fast schon annehmen konnte.  Einer der beiden Führenden macht unter dem Druck ein wahres Höllentempo gehen zu müssen einen Fehler und schmeisst sich selbst aus dem Rennen. Im heutigen Fall ist es Carlos Sainz, der seinem Touareg in einem Loch ein komplettes Rad abstreift. Teamkollege Mark Miller muss halten und seine eigene Radaufhängung opfern, damit der Vorjahressieger schnell weiterkommt. Das Ganze funktioniert nun wie eine Staffette. Miller wartet auf den Renntruck mit weiteren Ersatzteilen für sein eigenes Auto.  &lt;br&gt; &lt;br&gt;Dieses Missgeschick wirft Sainz natürlich zurück. Unter normalen Umständen heisst der diesjährige Sieger nicht Carlos mit Vornamen, sondern kommt aus Katar, zumal Al Attiyah heute zum dritten Mal eine Etappe gewinnt. Aber, wir wissen: die Dakar hat eigene Gesetze und wird unter Umständen erst auf den letzten Kilometern entschieden, alles schon da gewesen. Insofern bleibt es spannend, denn es ist keineswegs so, dass nun nur noch Geplänkel folgt.  Im Gegenteil, morgen ist ein sehr entscheidender Tag.  Weitere  555 km stehen auf dem Programm. Ausserdem verfolgt VW das erklärte Ziel eines Dreifachsieges und da kommt dann auch Peterhansel im BMW wieder ins Spiel.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Gestern hat, wie berichtet einer der beiden deutschen Piloten im Rennen Matthias Kahle eine Odyssee durch die Dünen hinter sich gebracht. Er verliert zwar über fünf Stunden, aber Dank des Einsatzes seines Renntrucks und der Besatzung desselbigen, allen voran Mathias Behringer, des Fahrers kommt er überhaupt ins Ziel. Er schleppt den SMG Buggy fast die gesamte stage. Ich erinnere mich an eine Abschleppaktion die ich 2006 hinter einem Rennunimog nachts in den Dünen selbst ertragen musste. Das ist wirklich etwas, was man am liebsten nicht erleben will. Matthias sieht hinter dem Truck absolut nichts.  Deshalb lässt er sich von seinem Co trotzdem das Roadbook vorlesen um ungefähr antizipieren zu können, wann Behringer vielleicht bremst oder die Richtung ändert.  In den Dünen zieht man normalerweise mit einem kurzen Seil, da ein langes in den Dünenkamm einschneiden würde. An einer besonders steilen Passage, an dem der Truck nur ohne sein Zusatzgepäck hochkommt, nimmt Behringer allerdings ein langes Seil um Kahle quasi in Bergabfahrt über den Dünenkamm zu kriegen. Stefan Schott, der BMW Privatier sagt nach der stage, dass es unmöglich sei, den vorgeschriebenen Waypoint an einer besonders hohen Düne im Doppelpack zu nehmen. Behringer schaffts. Ohne weitere Strafzeiten kommen Truck und Buggy ins Ziel. Kahle bleibt 10. in der Gesamtwertung. Wenn heute kein weiteres Malheur  geschieht stimmt der Kurs.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Heute war es sicher ein harter Tag für die Kondition, denn seit wir wieder zurück in Argentinien sind ist die Temperatur ständig gestiegen. Zur Zeit 40 Grad und gefühlte 90 Grad in der Sonne bzw in unserem Medienzelt. Aber auch die Qualität der Bivaks nimmt (etwas) zu. Heute werden wir auf Asphalt gebraten und haben den feinen Wüstensand hinter uns gelassen. Im letzten Bivak gab es sogar einen Swimmingpool, aber wie der aussah, nachdem in den Duschen öfters mal kein Wasser zu kriegen war und einige Teilnehmer den Pool als Bad benutzt haben &#8230;.well nothing for me&#8230;.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis Morgen&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen&lt;br&gt; &lt;br&gt; </description>
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									<title>Ein Tag von UnfÃ¤llen geprÃ¤gt</title>
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					     <title>Ein Tag voller  Bilder</title>
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						 <pubDate>Wed, 12 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129488413197593900.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;  &lt;br&gt;Ich bin den Paso San Francisco ja schon&lt;br&gt;zweimal gefahren, aber es ist trotzdem immer wieder unglaublich was sich auf&lt;br&gt;dieser Höhenstrasse (4.600m) über die Anden an Farben, Formen und reiner Natur&lt;br&gt;bietet. Man wird demütig angesichts eines solchen Naturschauspiels über 700 km&lt;br&gt;Fahrstrecke. Man kann sich zwischenzeitlich nicht erholen von diesen intensiven&lt;br&gt;Eindrücken, so viele sind es. Wir haben nach einer Weile schon fast eine&lt;br&gt;Entzündung im Ellenbogen, da wir permanent die Kameras hochreissen. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein bisschen Abenteuer gibt es dann auch noch&lt;br&gt;dazu. Die chilenische Seite des Passes wird ausschliesslich auf Schotterpisten&lt;br&gt;befahren. Durch die dicken Staubfahnen, wenn noch sandige Passagen dazu kommen,&lt;br&gt;sieht man quasi nix von der Strecke. Prompt übersehe ich hinter einem RennLKW&lt;br&gt;fahrend (und zum überholen ansetzend&#8230;.Rennfahrerin bleibt Rennfahrerin&#8230;) ein&lt;br&gt;Loch. Es tut einen gehörigen Schlag, aber alles bleibt heile.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Rund 100km vorm Bivak, auf argentinischer&lt;br&gt;Seite gibt es dann plötzlich eine Sperrung der Strecke. Ein Fahrzeug ist im&lt;br&gt;tiefsten Fesch Fesch Sand (wir erinnern uns: puderfein) auf die Seite in einen&lt;br&gt;Graben gekippt. Selbst die Rennfahrzeuge haben teilweise Schwierigkeiten hier&lt;br&gt;durchzukommen. Alternativ will man uns 120km umleiten. Ihr ahnt was kommt, Frau&lt;br&gt;Lohr hat keine Lust auf Umleitung und versucht sich mit dem Subaru am Fesch&lt;br&gt;Fesch Hindernis. Leider nur mit eingeschränktem Erfolg. Wir bleiben stecken.&lt;br&gt;Allerding nicht wirklich schlimm und deshalb sind wir auch innerhalb 15 Minuten&lt;br&gt;mit ein bisschen fremder Hilfe wieder raus und können weiterfahren. Alles in&lt;br&gt;allem also eine gute Entscheidung: Umleitung gespart, Spass gehabt und&lt;br&gt;zumindest für 15 Minuten richtiges Renn Dakarfeeling erlebt. Wir sind&lt;br&gt;unglaublich verdreckt und total happy.  Was für ein Tag.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Im Bivak dann die Nachrichten von der Strecke.&lt;br&gt;In unserem Team SMG zwei gute und eine schlechte Info:  Etappenergebnis heute 9. und 13. Platz für&lt;br&gt;Ronan Chabot und Zhou Young, aber Matthias Kahle hat`s erwischt. Er kommt von&lt;br&gt;seinem RennLKW gezogen ins Ziel und wird heute nur 52. mit einem Zeitverlust&lt;br&gt;von fünf Stunden 44 Minuten. Da das Gesamtklassement inzwischen schon um&lt;br&gt;einiges auseinandergezogen ist,  ist dieser&lt;br&gt;Zeitverlust zwar zu verschmerzen, trotzdem ist es sehr schade, dass jetzt&lt;br&gt;zunächst mal ein einstelliges Endergebnis wieder in etwas weitere Ferne gerückt&lt;br&gt;ist. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Gewinner der heutigen Etappe ist VW Werkspilot&lt;br&gt;de Villier. Das ist umso erstaunlicher, als dass uns noch gestern sein&lt;br&gt;Beifahrer Dirk von Zitzewitz erzählt, was für ein irres Tempo die beiden&lt;br&gt;Teamkollegen Al Attiyah und Sainz gehen würden und er sich die Frage stellen&lt;br&gt;würde, wie lange das wohl noch gut geht. Nun ja, vielleicht doch noch ein&lt;br&gt;Nichtangriffspakt im VW Lager? Ich kann`s mir nicht vorstellen und denke mal,&lt;br&gt;das der shoot out der beiden Morgen weitergehen wird.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Im Übrigen war heute die Bildauswahl irre&lt;br&gt;schwierig. Wir haben 350 Fotos geschossen und können nur 20 übertragen. Das ist&lt;br&gt;richtig schade. Wenn ich zurück bin stelle ich noch ein Album auf mein facebook&lt;br&gt;Profil. Versprochen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Viele, immer noch verdreckte Grüsse (Blog geht&lt;br&gt;vor Dusche und abgesehen davon gab es eben eh kein Wasser im Bivak&#8230;)&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen</description>
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									<title>Ein Tag voller  Bilder</title>
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					     <title>a lazy day</title>
						 <link>http://www.ellenlohr.com/V2/fERFfERFfE5PfEVESVRPUklBTHw0Njl8NDcyfDMxOTJ8fHw=/NEWS_3192.html</link>
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						 <pubDate>Tue, 11 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129476954839523400.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;In Copiapo hat der Service sowas wie einen zweiten Restday. Die Rennfahrer sind auf der Dünenschleife um die &#8222;Stadt&#8220; unterwegs, aber der Service hat mit einer zusätzlichen Übernachtung im Wüstennest endlich einmal Zeit sich um seine eigenen Sachen zu kümmern. Allerdings ist die Schleife nicht lang und dazu auch noch leicht verkürzt worden. Langsam dämmert dem Veranstalter, dass man ansonsten vielleicht ohne Rennteilnehmer Buenos Aires erreichen wird. Beim Start am heutigen Morgen reihen sich genau 32 Trucks und nur knapp 50 Rennautos ein.  &lt;br&gt; &lt;br&gt;Heute Morgen im Bivak hört sich der Motor von Peterhansel nicht wirklich gut an. Wir drücken die Daumen, dass er sich gestern bei seiner Überhitzung keinen bleibenden Schäden geholt hat. Auch andere Teilnehmer sind nach den harten letzten Tagen etwas angeschlagen. So präsentiert Jürgen Schröder, der Beifahrer von Alfi Cox ein blaues Auge. Angeblich hat er von Alfi einen drüber bekommen, als er sich vernavigiert hat&#8230;.aber im Ernst ist es eine Verletzung, die er sich beim unsachgemässen Abschnallen in der Wüste zugezogen hat. Er hatte im Rennstress vergessen den Stecker seiner Funkanlage zu ziehen und die rächt sich, indem sie zurückschnalzt und ihm ein dickes Veilchen verpasst. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Etappe heute ist sicher anspruchsvoll, aber inzwischen sollten die Teilnehmer es gewohnt sein, durch die Dünen zu surfen. Ausserdem ist es ein gewaltiger Unterschied, ob man die Dünen bei Tag oder bei Nacht besucht.  Insofern ist es eine stage sein, die die Teilnehmer happy macht.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Ziedurchfahrt lockt fast die Gesamtbevölkerung an die Strecke. Hunderte Autos schlängeln sich auf Schotterpisten in das Zielgebiet. Auch wir schlängeln uns&#8230;.allerdings in wüstigerem Trrain. Mit Schaufel und Sanblechen ausgerüstet wagen wir uns mit dem Forester direkt in die Dünen hinein. Zum Glück kommen unsere Utensilien aber nicht zum Einsatz. Als wir zurück ins Bivak fahren kommen gerade die ersten Privatfahrer bei den Motorradfahren an und werden von ihren Teams mit Begeisterung gefeiert. Auch dort hat der Schwund inzwischen zugeschlagen. 120 sahen gestern/heute Nacht das Ziel (davon Tina Meier auf einem tollen 80. Platz).&lt;br&gt; &lt;br&gt;Im Bivak gibt es unterdessen sowas wie eine allgemeine Aufbruchstimmung, denn Morgen befahren wir den Paso San Francisco. Unwahrscheinlich schöne Naturbilder. Wir werden rechtzeitig aufbrechen um genügend Zeit zu haben euch in meinem Videoblog respektive im  One Minute  per Day blog einiges davon zeigen zu können. Es wird aber eine späte Übertragung werden. Erstens wird es eine 9 Stunden Fahrt inklusive Grenzformalitäten nach Argentinien und zweitens hört sich der Ort Chilecito per se nicht nach einem schnellen Internet an&#8230;.An der höchsten Stelle des Passes gibt es ein Hotel mit Höhentrainingscenter für chilenische Tennisspieler (!),  wenn sich die Zeit findet senden wir bereits von dort ein paar Bilder zu euch. Wir geben weiter Gas.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis Morgen&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen</description>
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									<title>a lazy day</title>
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					     <title>Der Tag der (Vor)Entscheidung</title>
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						 <pubDate>Mon, 10 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129470785435749400.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Ein Misttag für Stephane Peterhansel.  Er verliert heute 1 Stunde 13 Minuten und wird die Dakar damit nicht mehr gewinnen (ausser es geschieht ein echtes `Dakarwunder`). Damit haben wir die fast identische Situation wie bei der Dakar 2010. Sainz und Al Attiyah im VW kämpfen um den Sieg. Am heutigen Tag mit leichten Vorteilen für den Mann aus Katar. Er gewinnt die stage und zieht im Gesamtklassement an Sainz vorbei. Mit den Erfahrungen des Vorjahres, als wir im Ziel der vorletzten Etappe Zeugen werden, wie sich die beiden fast an die Gurgel gegangen sind, gehe ich mal davon aus, dass es keine Stallorder geben wird. Und genau das ist Peterhansels einzige verbliebene Chance. Wenn die beiden den speed nicht rausnehmen, kann durchaus auch bei den Frontrunnern noch was passieren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Peterhansel hat auf der heutigen Etappe nicht nur mit drei Reifenschäden zu kämpfen. (mirakulöser Weise geschieht das fast nur bei ihm, es ist sein 10. (!) bei diesem Rennen) sondern in erster Linie mit einem überhitzten Motor. Er hält ca acht mal an, um Wasser nachzufüllen. Als ihm seine eigenen Reserven ausgehen, lässt er sich an den einzelnen CP`s (Checkpoints) Wasserflaschen nachreichen um den Durst seines Diesels auch bis zum Ende der Wertungsprüfung stillen zu können.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir fahren heute ebenfalls eine ordentliche Off Road Strecke mit unserem Subaru, um den Videoblog direkt an der Strecke zu drehen. Wir erwischen einen der Volkswagen und sind happy, dass Matthias Kahle heute offensichtlich einen guten Tag hinlegen wird. Er passiert uns als 8. (was er dann im Ziel auch sein wird) Ansonsten tote Hose. Kaum Autos auszumachen. Das Feld ist unwahrscheinlich auseinander gezogen. Und das in allen Kategorien. Man bekommt die Führenden vor die Linse und dann beginnt das grosse Warten. Wir beschliessen also ins Bivak weiterzufahren und tatsächlich sind bei unsere Ankunft am frühen Abend erst neun Autos im Ziel. Ich sagte es ja bereits&#8230;.warten wir mal ab, wieviele Teilnehmer die morgige Dünenschleife um Copiapo in Angriff nehmen werden&lt;br&gt; &lt;br&gt;In diesen Top 9 gibt es mit Kahle einen deutschen Fahrer und immerhin vier deutsche Beifahrer.  Timo Gottschalk als Co vom Führenden, Dirk von Zitzewitz als Beifahrer von de Villier im VW, Thomas Schünemann, der Matthias Kahle navigiert und Jürgen Schröder auf dem heissen Sitz bei Alfi Cox. Nachdem sie anfangs nicht wirklich mit grossen Herausforderungen konfrontiert wurden,  haben sie bei den Etappen in Chile einiges zu tun.  Die Navigation im Offroad Gelände und in den Dünenpassagen sind knifflig.  Dass Beifahrer hart im Nehmen sein müssen ist klar. Als der Co von Sainz 2009 nach einem Unfall seines Piloten nicht mehr kann, wird er für die nächste Dakar einfach ausgetauscht. Michel Perin, an der Seite von Chicherit im Mini hatte sich die Hand bei einer verunglückten Abschleppaktion gebrochen. Wäre aber mit Schiene weitergefahren, wenn Guerlain den Mini nicht am Restday beim Roll Out verschrottet hätte.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aber es geht auch umgekehrt. Dazu ein Beitrag vom ausgeschiedenen Robby Gordon: als es seinem Beifahrer schlecht wird und er sich in seinem Rennhelm übergeben muss, geht die Intercom, die Funkverbindung dabei kaputt. Da die Kommunikation aber nunmal wichtig ist im Rennauto, nimmt sich Robby kurzerhand den Helm seines Beifahrers und beendet die stage &#8222;ohne eigenes Mikrofon&#8220;. Iiiiargghhh.&lt;br&gt; &lt;br&gt;In Copiapo bleiben wir nun zwei Nächte, da Morgen die Schleife Copiapo-Copiapo gefahren wird.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis dann&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen&lt;br&gt; &lt;br&gt; </description>
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									<title>Der Tag der (Vor)Entscheidung</title>
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					     <title>Anstrengender Service, unangestrengte Rennerei</title>
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						 <pubDate>Sun, 09 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129462566365385600.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Anstrengender Service, unangestrengte Rennerei&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir legen auf der Serviceroute heute 750 km zurück. Der Weg führt uns von Arica im äussersten Norden nach Antofagasta, ebenfalls einem Küstenort  allerdings um einiges wolhabender, als die (wenigen) Städte im Norden.  Unser Bivak liegt direkt am Meer (sogar im Mediacenter sitzend sehen wir die Wellen) und ist um einiges geräumiger als die meisten Bivaks zuvor. Das liegt natürlich auch daran, dass gegen Abend erst 54 Autos im Ziel sind. Ähnlichen Schwund erleben wir bei den Motorradfahrern. Auf dem Camion Balai, dem Besenwagen des Veranstalters, der liegengebliebene Teilnehmer aus den Dünen birgt, ist kaum mehr Platz. Ich zähle 11 Motorräder und zwei Quads, von denen einer nur noch abgebrannter Schrott ist. Totalschaden.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auch wenn heute nur 250 km für die Teilnehmer in Wertung zurückgelegt wurden, Geschichten gibt es genug. Allein in unserem Team hat Ronan Chabot zwei zu erzählen:&lt;br&gt; &lt;br&gt;Er bzw die Besatzung seines Servicetrucks hat eine Begegnung der besonderen Art mit der einheimischen Polizei. Es zeigt sich, dass die immer gleich gekleideten (obligatorisch: dunkle Ray Ben Pilotenbrille) Damen und Herren nicht zimperlich sind, wenn sie ein Verbrechen vermuten. Ronan hatte auf der Fahrt nicht bemerkt, dass seine hintere Bremse festgegangen war. Seine Servicecrew, die dicht hinter im fuhr aber wohl. Also hat die Besatzung des Trucks Ronan überholt und in einem Ausbremsmanöver gezwungen anzuhalten. Als dann ein Mechaniker mit einem Feuerlöscher zu Hilfe eilt, missverstehen das die Carabinieri und stürzen sich auf den Mechaniker um ihm ohne Vorwarnung dezent in die Knie zu knüppeln.  Verbrechen verhindert, fragt sich nur welches&#8230;..&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Bremsscheibe konnte aber dennoch gelöscht werden und Ronan fährt mit Platz 31 ein ordentliches Ergebnis ein. (Wir erinnern uns: nach einem Überschlag lief der Motor nicht mehr richtig, das ist inzwischen kein Problem mehr).&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auch berichtet Ronan von den teilweise etwas entrückt fahrenden Truckfahrern. Er kommt mit schwarzen Reifenspuren an der Seite zurück. Ebenfalls auf der oben bereits gewürdigten ersten Verbindungsfahrt hat ihn ein Truck in die Seite gerammt. (Anmerkung der Autorin: kenne ich gut, allerdings bei mir im Offraod Gelände, nicht schon auf dem Weg zum eigentlichen Start des Rennens)&lt;br&gt; &lt;br&gt; Das eigentliche Problem des heutigen Tages war aber die Dünenpassage. Das Timing war nicht gut, denn die ersten Autos treffen genau in den Dünen auf die langsameren (aber früher gestarteten) Motorräder. Man kann sich vorstellen, wie gefährlich das ist, wenn direkt hinter der Düne ein Motorradfahrer stürzt und ein Auto kommt über den Dünenkamm ohne Chance auszuweichen. Einmal passiert das heute auch Matthias Kahle (zur Zeit auf einem tollen 10. Platz und Führender bei den Buggies). Er kommt knapp zwei Meter neben einem gestürzten Zweiradler vorbei.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auch Alfi Cox mit seinem deutschen Beifahrer legt heute wiedermal einen guten Tag hin und wird 11. Er verliert allerdings 20 Minuten beim Versuch einen WP, einen Way-Point zu finden. Diese Punkte sind auf der ganzen Strecke verteilt um Abkürzen zu verhindern. Wer einen WP verpasst, kassiert saftige Strafen, bis hin zum Ausschluss. Diese WP`s zu im Offroad Gelände zu finden kann ganz schön schwierig sein, denn man muss ihn sehr genau treffen. 800m ist der Kreis um den eigentlichen Punkt, dort muss man fahren, erst dann bestätigt das GPS, dass man ihn getroffen hat. Erst seit dieser Dakar sind es eben diese 800m. Bis jetzt waren es drei Kilometer, was die Navigation natürlich einfacher machte, das Gelände aber auch gefährlicher, weil unkontrollierbarer.&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt;Morgen nun geht es wieder richtig zur Sache. 508 Kilometer im Renntempo bis Copiapo, der Stadt, die durch das chilenische Grubenunglück im vergangenen Jahr berühmt wurde. Das dürfte eine der anstrengensten Etappen werden, da vor der Ankunft in Copiapo eine Menge Dünen überwunden werden müssen. In umgekehrter Richtung, im vergangenen Jahr, hat es hier richtig viele Teilnehmer aus  der Wertung gehauen. Seien wir also gespannt, wie viele Autos, Trucks und Motorräder übermorgen die Schleife um Copiapo bestreiten werden&#8230;..&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis Morgen, wir gehen für euch bereits um 6:30 auf die Piste. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; </description>
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									<title>Anstrengender Service, unangestrengte Rennerei</title>
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					     <title>8. Januar Restday in Arica zweiter Abend</title>
						 <link>http://www.ellenlohr.com/V2/fERFfERFfE5PfEVESVRPUklBTHw0Njl8NDcyfDMxODd8fHw=/NEWS_3187.html</link>
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						 <pubDate>Sun, 09 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129454007711588600.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Restday in Arica abends&lt;br&gt; &lt;br&gt;Es gibt Neuigkeiten nachzutragen. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Tatsächlich gab es gegen  21:00 Uhr ganz schlechte Nachrichten aus dem BMW Lager. Guerlain Chicherit, Werksfahrer in der Quandt Truppe kommt nicht von seinem Roll Out zurück. Dann die Nachricht, er hatte einen schweren Unfall. Angeblich siebenfacher Überschlag. Wie es so (un)üblich ist mit einem Mechaniker auf der Beifahrerseite und ohne Helm.  Ergebnis ist eine schwer verletzte Hand bei seinem Mechaniker und eine Kopfverletzung bei Chicherit. Auto Schrott, Mini Einsatz bei der diesjährigen Dakar beendet. Guerlain war angeblich nicht ansprechbar und ist ins Krankenhaus transportiert worden. Allgemein geht man aber davon aus, dass die Verletzung nicht allzu schwer ist. Wollen wir das Beste hoffen. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Die stage Morgen wurde im Übrigen um die Hälfte gekürzt. Nachdem tatsächlich nur noch 76 Fahrzeuge in Wertung sind und der zweite Teil der Wertungsprüfung  extremes Gelände sein soll, hat sich der Veranstalter entschieden, diese stage zu entschärfen, was eben zur Folge hat, dass fast 250 km wegfallen. Alles in allem also ein einfacher  Tag für die Teilnehmer.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Unser Fahrer Benat Errandonea ist leider auch endgültig ausgeschieden. Der Motorschaden hat sich als zu gravierend herausgestellt, nicht reparabel. Man muss aber auch sagen, dass Benat es sich selbst vermasselt hat. Der Motor hatte überhitzt (Kühlschlauch vom Wasserkühler abgefallen). Er hat es aber an seiner Temperaturanzeige nicht gesehen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Für uns, wie schon erwähnt ein sehr langer Tag morgen, dementsprechend die Infos erst in der Nacht.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Schlaft gut&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen&lt;br&gt; &lt;br&gt; </description>
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									<title>8. Januar Restday in Arica zweiter Abend</title>
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					     <title>Restday in Arica</title>
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						 <pubDate>Sat, 08 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129451132673066500.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Restday,&lt;br&gt; Ruhetag bei der Dakar, das bedeutet traditionell viel Arbeit für alle &lt;br&gt;Beteiligten. Die Mechaniker bringen die Fahrzeuge für den zweiten Teil &lt;br&gt;des Rennens in Schuss. Die Fahrer pflegen sich je nach bisherigem &lt;br&gt;Verlauf der Rallye selbst (Auto und Truckfahrer) oder ihre Wunden &lt;br&gt;(vornehmlich Motorradfahrer).   Wer keine unplanmässigen  Probleme hat nimmt planmässige Wechsel von Getriebe und ähnlichem vor. Bei den Motrrädern gibt  es&lt;br&gt; bei den Top Teams einen Motorwechsel zur Sicherheit, bei den Fahrzeugen&lt;br&gt; darf es nach Reglement keinen kompletten Motorwechsel geben., aber &lt;br&gt;Kupplungen, die bei den stages im weichen Fech Fech Sand besonders &lt;br&gt;gelitten haben, werden ebenso getauscht wie alle relevanten &lt;br&gt;Unibalgelenke, Differentiale  usw. usw.usw.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Es&lt;br&gt; wird für alle ein langer Tag und Morgen warten viel Kilometer auf &lt;br&gt;TeilnehmerInnen und Servicecrews. Am härtesten trifft dies natürlich die&lt;br&gt; Teams, die teilweise noch auf ihre Rennfahrer warten. Das bedeutet &lt;br&gt;später dann durcharbeiten und am Tag danach durchfahren um direkt wieder&lt;br&gt; durchzuarbeiten. Aber was schreibe ich&#8230;.wir haben es uns selbst &lt;br&gt;ausgesucht und das entspricht ja auch genau dem Spirit der Dakar. J &lt;br&gt; &lt;br&gt;Bei&lt;br&gt; den Werksteams sieht das Ganze aber ein bisschen anders aus. Die &lt;br&gt;Fahrzeuge sind dermassen schnell unterwegs, dass selbst bei grösseren &lt;br&gt;Problemen eine relativ frühzeitige Ankunft im Bivak drin ist. Zumal mit &lt;br&gt;den entsprechenden Rennservicetrucks auf der Rennstrecke.  Danach&lt;br&gt; geht es dann für die Fahrer, Beifahrer und das Management per &lt;br&gt;Shuttleservice ins Hotel. Dakar-Spirit naja. Man muss wahrscheinlich &lt;br&gt;einfach akzeptieren, dass sich das &#8222;Gesicht&#8220; der Dakar dauerhaft &lt;br&gt;verändert hat. Was früher echter Marathonsport war, mit einem &lt;br&gt;Marathontag ohne Service zwischendurch (nach dem die VW zu Beginn des &lt;br&gt;Werksengagements  traditionell&lt;br&gt; alle ausgefallen sind) ist heute echter ,harter Rallyesport Tag für Tag&lt;br&gt; über eine lange Distanz. Mit grösseren Städten in der Nähe der Bivaks &lt;br&gt;und darüber möchte ich mich sicher nicht beschweren, denn das &lt;br&gt;Datenverschicken mit Sattelitenanlage aus Mauretanien war eher kein &lt;br&gt;Zuckerschlecken.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir&lt;br&gt; haben heute auch reichlich zu tun, denn neben Videoblog und &lt;br&gt;Geschriebenem gilt es auch noch kleine Produktvideos für meinen Partner &lt;br&gt;Nigrin zu produzieren (www.nigrin.de) und natürlich die neuesten Infos im Bivak aufzuschnappen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Neues aus dem Bivak in Kürze:&lt;br&gt; &lt;br&gt;·         Alfi Cox mit seinem deutschen Beifahrer Jürgen Schröder ist &#8222;back on track&#8220; , nachdem er  bisher&lt;br&gt; alle Tage der Dakar in den Top 13 beendet hatte und nur vorgestern mit &lt;br&gt;Differentialproblemen zurückgefallen war, sind die beiden im &lt;br&gt;Gesamtklassement mit einem erneuten 13. Rang gestern wieder auf Platz 24&lt;br&gt; vorgefahren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;·         Unser&lt;br&gt; SMG Fahrer Benat Errandonea wird mit Motorschaden 30km vor Ende der &lt;br&gt;gestrigen stage von einem T4 Renntruck eines befreundeten Teams ins Ziel&lt;br&gt; gezogen. Die SMG Mechaniker werden den Motorkopf wechseln und hoffen, &lt;br&gt;das Problem so in den Griff zu kriegen. (Ganzer Motor darf ja nicht &lt;br&gt;gewechselt werden s.o.) Er wird immerhin noch 48. und liegt nun auf &lt;br&gt;Platz 20&lt;br&gt; &lt;br&gt;·         Um 9:37 vormittags sind erst 73 Fahrzeuge sowie 124 Motorräder in Ziel&lt;br&gt; &lt;br&gt;·         Tina&lt;br&gt; Meier, einzige deutsche Motorradfahrerin wird gestern 99. Und liegt auf&lt;br&gt; Platz 91 Gesamt. Nach ihrer ersten Zielankunft 2010 ist das Überfahren &lt;br&gt;der Zielrampe auch dieses Mal wieder das grosse Ziel. Der speed dafür &lt;br&gt;stimmt. O-Ton an Checkpoint 4 auf der gestrigen stage (Trinkpause) &lt;br&gt;:&#8220;Nächstes Jahr nehme ich ein Auto&#8220;&lt;br&gt; &lt;br&gt;·         Annie&lt;br&gt; Seel ist wieder beste Frau bei den Motorradfahrern und kämpft auf Platz&lt;br&gt; 38 Gesamt. Sie zeigt uns im Bivak ihre lädierte Hand, die sie sich im &lt;br&gt;vergangenen Jahr in Chile verletzt hatte und die nun nach einer &lt;br&gt;entsprechenden Operation wieder dick ist und schmerzt. (Annie ist &lt;br&gt;allerdings bekannt dafür äusserst hart gegen sich selbst zu sein, die &lt;br&gt;Frau stoppt auch kein Handbruch im Ernstfall)&lt;br&gt; &lt;br&gt;·         Stephan&lt;br&gt; Schott nimmt die Zieldüne in Iquique mit verbrieften 189 Km/h und ist &lt;br&gt;damit schneller als seine Profiteamkollegen Peterhansel und Co.&lt;br&gt; &lt;br&gt;·         Auch&lt;br&gt; gestern hat der Privatier im BMW Team allerdings wieder mit Problemen &lt;br&gt;zu kämpfen. Ein Wagenheber löst sich. (kleine Anmerkung: wenn das auf &lt;br&gt;der Rundstrecke passiert bedeutet das im Normalfall einen spektakulären &lt;br&gt;Abflug), was zur Folge hat, dass er und sein Co ein Loch graben und das &lt;br&gt;Ding einfach komplett ausbauen. Zeitverlust geschätzte 1:30. Doch damit &lt;br&gt;nicht genug. Auch die Luftanlage ist ausser Betrieb und das bedeutet, &lt;br&gt;dass nach den Dünenpassagen (in denen man natürlich mit deutlich &lt;br&gt;geringerem Reifendruck fährt) kein Reifenaufpumpen möglich ist. Lösung: &lt;br&gt;Die zwei Ersatzreifen, die noch normal befüllt sind werden aufgezogen &lt;br&gt;und nach ein paar Kilometern vorsichtiger Fahrt durch steiniges Gelände &lt;br&gt;werden die anderen beiden mit der Luftanlage eines auf der Strecke &lt;br&gt;havarierten LKW´S wieder aufgepumpt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;·         Der&lt;br&gt; gestrige Gewinner der Trucketappe, Ales Loprais auf Tatra wäre mit &lt;br&gt;seiner Zeit im Feld der Rennautos 16. geworden. Der zur Zeit Führende &lt;br&gt;Fridaus  Kabirov auf Kamaz würde im Gesamtklassement der Rennautos zur Zeit an 10. (!!!) Stelle liegen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Soviel&lt;br&gt; vom Restday. Morgen wird es mit den Infos extrem spät werden. Wir haben&lt;br&gt; 700km im Service zu absolvieren, fahren ja immer auch an die &lt;br&gt;Rennstrecke und können den blog erst gegen Abend verschicken. Dann noch &lt;br&gt;die 4 Stunden Zeitverschiebung&#8230;.da müsst ihr nachts den Computer &lt;br&gt;anmachen um uns zu folgen&#8230;.aber auf jeden Fall kommt gleich noch der &lt;br&gt;Videoblog des heutigen Tages. Wir geben Gas für euch, versprochen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen</description>
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									<title>Restday in Arica</title>
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					     <title>Abends in Arica</title>
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						 <pubDate>Fri, 07 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129445292376737200.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;7. Januar 2011 abends&lt;br&gt; &lt;br&gt;Abends in Arica&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir quälen uns mal wieder mit einer irrsinnig langsamen Internetverbindung ab. Im Bivak 10 km ausserhalb der Grenzstadt Arica geht garnichts, deshalb fahren wir noch abends spät in die City um unseren Videoblog, diese Worte und ein paar Fotos übertragen zu könnnen. Arica gefällt mir persönlich bis jetzt von allen Städten in Chile, die ich während drei Südamerika Dakars sehen konnte am Besten.  Die Stadt pulsiert richtig. Mal sehen, wie das Ganze bei Tageslicht aussieht&#8230;aber bei Nacht ist richtig was los und es macht alles einen sehr sympathischen Eindruck. Immerhin 160.000 Menschen leben hier und irgendwie ist das so eine Stimmung von &#8222;Wir leben zwar am Ende der Welt aber wir lassen uns die Laune nicht verderben&#8220;.  In der Stadtmitte finden wir zwar einige WiFi Netze, zum Beispiel beim örtlichen Mc Donalds, die sind aber super langsam und für eine Videoübertragung nicht zu gebrauchen. Schlussendlich finden wir das Hotel Arica und das hat alles, was ein gutes Hotel braucht, inklusive freiem, schnellen Netz.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Von unserem Team gibt es heute leider nur gemischtes zu berichten. Matthias Kahle fährt auf einen tollen 13. Platz aber alle anderen hat`s mehr oder weniger rausgehauen. Aber der Reihe nach: Zunächst begann das Ungemach noch gestern, als Etienne Smulevici, mit 26 Dakar Starts der erfahrenste Veteran im Team, einen Schaden hat und mit einem Servicetruck über die Dünen abgeschleppt werden muss. Nicht einfach das Ganze. Ich erinnere mich an eine Abschleppaktion in Afrika 2006, nachts hinter dem Truck durch die Dünen&#8230;..das möchte ich ehrlich nicht nochmal mitmachen müssen. Man hat zwar kurze Abschleppseile dabei, da es ansonsten kein sicheres Überqueren des Dünenkamms geben kann, aber es ist immer eine sehr heikle Aktion. Und genau mein Horrorszenario in einer solchen Situation ist Etienne passiert. Er wird über einen Dünenkamm geschleppt, kommt unglücklich drüber und überschlägt sich hinter dem LKW. Der merkt das natürlich erstmal nicht und schleppt ihn noch ein ganzes Stück auf dem Dach weiter. Etienne ist heute Abend jedenfalls im Bivak, aber insgesamt  aus dem Rennen. Leider sieht es auch für Benat Errandonea nicht gut aus. Er hat wie es aussieht ca. 30 km vor dem Ziel einen Motorschaden erlitten und das heisst in Dakarsprache  &#8222;worst case&#8220;,  denn man darf wirklich alles wechseln, nicht aber den Motorblock. Und um dem Ganzen noch einen draufzusetzen ist auch ein weiterer Teamkollege bei SMG kurz vorm Ausscheiden. Ronan Chabot hat sich gestern überschlagen und quält sich heute als Folgeschaden mit grossem Ölverlust herum. Ich hoffe aber, dass er es noch schafft, denn die Teilnehmer müssen ja nur bis morgen um 18:00 Uhr ins Ziel kommen um im Rennen zu bleiben.&lt;br&gt; &lt;br&gt;An der Spitze war es heute fü BMW und Peterhansel ein schlechter Tag in Bezug auf einen potentiellen Dakarsieg. Er verliert über 12 Minuten durch vier (!) Plattfüsse auf die beiden führenden VW. Peterhansels Stärke liegt zwar in den Dünen, insofern gibt es noch reichlich Möglichkeiten diesen Rückstand wieder aufzuholen, aber dennoch, rein psychologisch ist er nun in der Defensive.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Morgen, ist Restday. Tja schön wär`s, denn für uns wird das einer der arbeitsreichsten Dakartage, da wir einiges vorbereiten müssen für die kommenden Woche,  an denen wir richtig Kilometer fahren müssen und dadurch am Ende des Tages immer die Zeit ausgeht&#8230;&lt;br&gt; &lt;br&gt;Viele  Grüsse aus der nördlichsten Stadt Chiles&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen&lt;br&gt; &lt;br&gt; </description>
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									<title>Abends in Arica</title>
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					     <title>Die Dakar bietet SpektakulÃ¤res in Chile</title>
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						 <pubDate>Fri, 07 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129441640494356000.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Gestern Abend war Zeit, sich ein bisschen im Bivak umzuhören, um mehr über die kleinen Einzelschicksale der  Dakarteilnehmer zu erfahren. Es war auf jeden Fall ein durchaus schwieriger Tag. Das zeigt sich sogar in den Ergebnissen in der Spitze. Denn El Matador, Carlos Sainz, der Führende verliert vor dem ersten CP, dem ersten Checkpoint ,  glatte vier Minuten durch Navigationsfehler. Wir erinnern uns: am Ende der Dakar werden ein, zwei oder drei Minuten über Sieg oder Niederlage entscheiden&#8230;.Entsprechend die Laune des amtierenden Siegers.  Journalisten gegenüber hatte er schon am Vorabend geäussert, lieber nicht als erster losfahren zu wollen, da es der Führende immer schwer hat in einem Terrain, in dem noch keine Spuren gelegt sind. &lt;br&gt;Weiter hinten lächelt man natürlich nur über einen Zeitverlust von  Minuten hier geht es eher um Stunden, oder um die Frage, überhaupt das Bivak zu erreichen. Gegen 10 Uhr abends sind genau 52 Autoteilnehmer im Ziel und 72 noch unterwegs. Von den Trucks und Motorrädern ganz zu schweigen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das bedeutet natürlich auch, dass die Ergebnisse im Mittelfeld gehörig durcheinander geworfen werden.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Am besten trifft es noch unsere Fahrer Kahle und Errandonea. Matthias fährt zwar bei einem Überholmanöver aus dem Staub heraus  in einen Graben und zerstört sich Teile der Frontaufhängung,  kommt aber trotzdem als Gesamt 15. ins Ziel, kurz vor Benat, der mit dem 16. Rang unser bestes Tagesergebnis einfährt.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ein Loch oder ein Graben wird verschiedenen Teilnehmern zum Verhängnis, mit kleinen oder grösseren Folgen. Chicherit im Mini hängt nur kurz fest und wird von einem Teamkollegen im BMW schnell geborgen. Stephan Schott, der zweite deutsche Teilnehmer bei den Autos, fährt sich das komplette linke Vorderrad ab. Sein Beifahrer Holm Schmidt, der 2005 bei meiner ersten Dakar noch neben mir gesessen hat, braucht zweineinhalb Stunden für die Reparatur, inklusive Ersatzteilzulieferung  vom Servicerenntruck, der im Übrigen von Ex Mitsubishi Werksfahrerin Andrea Meyer gesteuert wird. Sie darf halten und mit ihren Mechanikerbeifahrern auch helfen, da zu diesem Zeitpunkt Stephane Peterhansel, der diese stage auch gewinnt, bereits im Ziel ist und sicher keine Hilfe mehr benötigen wird.  Sven Quand, Teamchef bei BMW, überlässt beim Thema Renntruck Hilfe eh nichts dem Zufall und hat gleich auch noch einen Renn-Kamaz angemietet. Die Dauersieger bei den LKW´s sind erfahrungsgemäss schneller als sehr viele Rennautos und darüberhinaus enorm zuverlässig.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Peterhansel rückt mit seinem Tagessieg dem Führenden Sainz wieder bis auf 2:30 Minuten in den Nacken. Das Führungstrio komplettiert wie gehabt Al Attiyah, obwohl der VW kurzfristig auf der Seite liegt (ich hoffe die Info stimmt&#8230;.habe mit seinem Beifahrer Timo Gottschalk gesprochen, kann sich aber auch auf Mark Miller bezogen haben&#8230;) &lt;br&gt; &lt;br&gt;Bei einem weiteren Frontrunner geht ein Unfall nicht so glimpflich aus. BMW Pilot Novitsky bricht sich die Hand. Dakar vorbei.  Auch Alfie Cox, mit seinem deutschen Beifahrer Jürgen Schröder hat Pech. Nach super Ergebnissen an den ersten Tagen, trifft er auf dieser Etappe einen Stein so unglücklich, dass sein hinteres Differential zu Bruch geht. Für die beiden wird es eine sehr, sehr späte Zielankunft.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Lucio Alvarez ist die Speerspitze bei den Subarus. Er etabliert sich in den Top 20 und wird auf dieser schwierigen Etappe 24. Gesamt. Leider sind die beiden anderen Subaru Starter out of race. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Marco Bulacia, der für Subaru Bolivien gestartet ist, fliegt nach Hause, da sein Vater verstorben ist. Unser Beileid gilt ihm und seiner Familie. Sargo Alejandro wird von Getriebeproblemen eingebremst und wird wohl nicht weiterfahren können.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die heutige Etappe hat es wieder in sich. Dementsprechend wird vom Veranstalter die Freigabe ausgegeben, dass jeder, der einen Tag später bis 18:00 das Ziel erreicht im Rennen bleiben wird. Morgen ist eigentlich Restday in Arica, im äussersten Norden Chiles, aber im Ernstfall kann dieser Tag eben auch als Renntag genutzt werden.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir werden in unserm Forester Arica sicher heute erreichen&#8230;J&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bis später&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen</description>
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									<title>Die Dakar bietet SpektakulÃ¤res in Chile</title>
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					     <title>&#8217;Sicherheitsblog&#8217;</title>
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						 <pubDate>Thu, 06 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129433489537117600.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;...nur mal zur Sicherheit....falls mal wieder alle Internezugangansmoeglichkeiten ausfallen..... Wir sind heute zum Start der stage gefahren, da dieser nur 36 km vom Bivak entfernt ist, ist er entsprechend leicht zu erreichen.Natuerlich hat sich das rumgesprochen und es stehen entsprechend viele Zuschauer vor Ort. Nach der gestrigen Nullnummer was Uebertragung von Fotos und Videos angeht, sitzen wir heute in einem echten Internetkaffee!! Nun muss alles raus. Der Blog von gestern,alle Fotos und natuerlich die Videos. So haben wir sicherheitshalber unseren heutigen Videoblog direkt beim Start produziert, damit wir eine reele Chance habenden verlorenen Infotag wieder aufzuholen.Deshalb auch der Sicherheitsblog an dieser Stelle. Wer weiss, was noch kommt. Gestern sassen wir jedenfalls mit unseren Stirnlampen im Media Zelt um zu arbeiten.In diesem Sinne: vielleicht bis spáeter....vielleicht auch nicht. :-)EureEllen </description>
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									<title>&#8217;Sicherheitsblog&#8217;</title>
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					     <title>Ein langer Tag</title>
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						 <pubDate>Wed, 05 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129432982694798900.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Heute konnten wir auf der Serviceroute ein echtes Highlight erleben. Die erste Andenüberquerung. Die Etappen sind für Rennfahrer und den Service gleichermassenungefähr 700 km lang, für die Rennteilnehmer davon allerdings nur etwas über 200km stage. Da der Service am Morgen das Bivak erst nach dem letzten Teilnehmer verlassen darf, haben wir zwar einen relativ gemütlichen Tagesbeginn. Das ist aber rein zeitlich ausgedrückt, da es ab 8:00 morgens schüttet wie aus Kübeln. Innerhalb kurzer Zeit ist das Bivak überschwemmt. Da macht es nicht wirklich Spass sein Zelt zusammenzufalten&#8230; &lt;br&gt;Der Tag selbst ist sicher einer der aufregensten was die optischen Eindrücke angeht. Unglaublich schöne Landschaften als wir den Paso de Jama nehmen um über die Anden nach Chile zu kommen. Hinter jeder Kurve eine neue Farbe, eine Veränderung der Umgebung, einfach atemberaubend.  &lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir halten nach ca. 300 km an um nochmal Sprit mitzunehmen. Das Problem ist, dass die Trucks der Dakar öfters mal eine Tankstelle leertanken. Deshalb fahren wir in dieser Gegend wann immer möglich ein Tankstelle an, sicher ist sicher.  &lt;br&gt; &lt;br&gt;Der höchste Punkt dieses Passes liegt bei 4.836 m.  An der Grenzstation hat man ein mobiles Krankenhaus eingerichtet, da die Erfahrung aus den vergangenen Jahren gezeigt hat, dass es das ein oder andere mal zu gesundheitlichen Problemen gekommen ist. Kein Wunder, bei dieser Höhe wird die Luft extrem dünn.  Dementsprechend liegen einige Journalisten und Mechaniker kurzzeitig an Sauerstoffgeräten. Wir haben uns zur Blutverdünnung mit zwei Aspirin &#8222;gedopt&#8220;, aber ich muss gestehen, ich habe zeitweise doppelt gesehen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das Bivak erreichen wir erst am Abend.  Es liegt bereits am Rande der Atacama Wüste und ist in erster Linie staubig (nicht nett: nasses Zelt vom Morgen + Staub am Abend = Ugaahh).  Ich sitze im (unbeleuchteten, da Stromausfall) Mediazelt und bedauere, dass ich euch nicht alle Fotos und Videos des heutigen Tages schicken kann, aber das wären sicher mindestens hundert Fotos und Minuten.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Was den heutigen Renntag angeht habe ich folgende Infos für euch: Sainz bleibt vorne und nimmt den Verfolgern Al Attiyah und Peterhansel 50 Sekunden respektive 1:22 Minute ab. Kahle kommt als 16. an. Unser Fahrer Errandonea auf 25. mit leichten Problemen gegen Ende der stage, &#8222;Schotti&#8220; wird 20. Einzige grosse news: Robby Gordon ist out! Er hat mit Bremsproblemen aufgegeben. Nachdem er ja schon am zweiten Tag weit hinten gelandet war, ist dies also der unerfolgreichsteDakarauftritt des Amerikaners. Ob vorne oder im Mittelfeld, die Positionen verändern sich zur Zeit ansonsten nicht viel, jeder fährt in seinem Rahmen der Möglichkeiten und will auf jeden Fall grösseres Ungemach vermeiden. Das wird sich spätestens in der Atacama ändern.  Da sehen wir dann schon eher, wie der weitere Verlauf dieses Rennens aussehen könnte, denn wie auch bei allen Afrika Ausgaben zuvor, entscheidet sich die Dakar im Sand.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Morgen fahren wir wieder an die Strecke, bis dann.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;br&gt;Ps: sorry fuer die verspaetung von einem  tag....kein netz weiit und breit. Jetzt versuchen wir die videos durchzubekommen....drueckt die daumen</description>
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									<title>Ein langer Tag</title>
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					     <title>Der erste harte Tag</title>
						 <link>http://www.ellenlohr.com/V2/fERFfERFfE5PfEVESVRPUklBTHw0Njl8NDcyfDMxNzl8fHw=/NEWS_3179.html</link>
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						 <pubDate>Tue, 04 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129419785875317000.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Heute sind wir zum Ziel der stage gefahren, um einmal verschwitzte Gesichter zu fotografieren und emotionale Äusserungen von den Piloten einzufangen , wie es im Rennen gelaufen ist.  Dabei haben wir noch Olaf dabei, einen Kameramann unseres Teams,  der sich um bewegte Bilder für Matthias Kahle kümmert.  &lt;br&gt;Zunächst haben wir allerdings noch ein kleines Problemchen zu lösen, das sich im Verlauf des Vormittags als grössere Herausforderung darstellt. Wir brauchen Geld.  Bei den ersten beiden Banken, die wir in Tucuman noch frohgemut anfahren,  gibt es kein Geld mehr im Geldautomaten.  Da es hier aber  ausschliesslich diese  Banco Tucuman Gruppe  zu geben scheint, schwindet unser Optimismus, es pünklich in Ziel zu schaffen, rapide.  Als wir unsere Wünsche aber mir drei  Worten spanisch (ich kann für solche Fälle das Wort Effectivo=Bargeld wärmstens für den Reisewortschatz empfehlen) mitteilen, kommen wir schnell auf den Trichter, dass das eigentliche Zentrum Tucumans noch nicht erreicht ist. Dementsprechend fahren wir noch ein paar Quadras (Blocks) und staunen nicht schlecht, wie gross die City tatsächlich ist und vor allen Dingen, wie viele Menschen hier an einem Dienstag Vormittag so unterwegs sind. Diese Menschenmenge stellt sich dann für unser Anliegen auch als deutlich zeitverzögernd heraus. Es stehen unvorstellbare Schlangen vor  den Banken und Geldautomaten und zwar vor absolut jeder Bank. Keine Ahnung warum. Wir schaffen es schliesslich in 1 Stunde 45 Minuten bei drei verschiedenen Banken mit drei verschiedenen Kreditkarten genügend Vorrat für eine kreditkartenfreie Reise durch Chile abzuheben.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Um 15:40 sollen nach Plan die Rennautos im Ziel sein. Wir schaffen es knapp, nur um dann einige Stunden zu warten. Die Autos brauchen deutlich länger als gedacht und unsere Fahrer haben heute mit Problemen zu kämpfen. Matthias Kahle beklagt drei Reifenschäden. Das ist zwar grundsätzlich kein Problem, aber wenn man nur zwei Ersatzräder dabei hat schon&#8230;Nun kommt unser Fahrer  Benat Errandonea ins Spiel. Er spendet Matthias seinen letzten Reifen. Ein echter teamplayer. Ich bin stolz, dass wir Benat begleiten, das hätten nicht viele gemacht, zumal Matthias und er ja eigentlich echte Konkurrenten sind.&lt;br&gt; &lt;br&gt;An der Spitze nur VW und BMW, wie erwartet.  Heute ist keine Buggy Strecke. Viele enge Kurven im Wald, anfangs 60km weicher Fech Fech Sand, also alles in allem eher Allrad Terrain. Im Ergebnis bedeutet das, Al Attiah gewinnt die stage, Sainz wird zweiter, Peterhansel dritter. Alle nur im Minutentakt auseinander. Man ahnt, wenn nichts besonderes passiert, wird auch diese Dakar wieder in Minuten oder sogar in Sekunden entschieden. Kahle beendet den Tag als 34. Benat als 26. und Stephan  Schott durch Probleme mit der Servolenkung und dem Scheibenwischer eingebremst kommt als 29. an.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Erfreuliches aus der Sicht von Subaru: der Argentinier Alvarez hält die pace und wird 25. des Tages.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Morgen wird für alle eine besondere Etappe, denn es gibt die erste Andenüberquerung. Rauf auf 4.300m Höhe und natürlich gilt es den Grenzübergang nach Chile zu bewältigen. Zollformalitäten werden bereits heute im Bivak erledigt, ich denke aber mal, dass die ganze Fahrt den gesamten Tag in Anspruch nehmen wird, wir also wieder erst gegen Abend, also europäischer Nachtzeit, unsere Fotos und Videos übertragen können. &lt;br&gt; &lt;br&gt;In diesem Sinne, schlaft gut&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen</description>
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									<title>Der erste harte Tag</title>
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					     <title>Bis jetzt &#8222;alles beim Alten&#8220;</title>
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						 <pubDate>Mon, 03 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129410269856050700.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Am Ende des zweiten Wettbewerbstages sieht die Ergebnisliste bei den Autos aus wie erwartet. Sainz baut seinen Vorsprung minimal aus. Al Attiayh bleibt ihm dicht auf den Fersen und Peterhansel komplettiert das Führungstrio.  Einziger Ausreisser in der Spitzengruppe: Publikumsliebling Robby Gordon fährt zwischen Checkpoint zwei  und drei auf einen Stein und büsst für diesen Unfall, mit Platz 47 und 55 Minuten Rückstand ordentlich.  Sein Ziel endlich die Dakar zu gewinnen, kann er für dieses Jahr eigentlich schon wieder vergessen. Chicherit im Mini-BMW hat heute keine Probleme (gestern warf ihn eine gebrochene Bremsscheibe zurück) und wird siebter.  Die Deutschen liegen mit den Plätzen 13 - Kahle und 25 - Schott ebenfalls im Soll. &lt;br&gt;Unser Fahrer, Benat Errandonea, im SMG Prototypen wird 19. Mit viel Glück, denn direkt nach dem Ende der stage geht ihm der Sprit aus.  Wir müssen nun natürlich herausfinden, wie es zu diesem Fehler kommen konnte. Das darf eigentlich nicht passieren, aber Fehler sind menschlich, und in diesem Fall ist alles positiv ausgegangen. Nicht auszudenken allerdings, wenn das auf der Wertungsrpüfung passiert wäre. Das ist dann eine Sache, die einen u.U. Stunden kostet, bis man sich von einem schnellen T4 Hilfstruck Diesel besorgt hat. Ich sage nur: uff, das ist im Endeffekt genau das Fortune, das man haben muss, um eine Dakar erfolgreich durchfahren zu können.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aus Subaru Sicht folgen wir natürlich auch den drei Prototypen, die von einem argentinischen Team aufgebaut sind und von zwei Argentinier und einem Bolivianer gefahren werden.  Sie beenden den Tag auf den Plätzen 22, 28 und 29. Dabei gab es nur einen Heckschaden durch Baum zu berichten, ansonsten eine geschlossene Teamleistung.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Piste selbst war heute in erster Linie staubig, eine typische Rallyepiste, bei der die Beifahrer genauestens die Abzweige beachten müssen, ansonsten aber noch keine grossen Herausforderungen gewartet haben.  Morgen sieht das Ganze schon ein bisschen anders aus.  Die erste lange Etappe wartet. 500 km und das über oftmals steinige Pisten, allerdings mit einer Erholungsphase in der Mitte. Dort geht es 150 km über Asphalt, die Zeit zählt dort nicht. Erstmals wird auch die Luft ein wenig dünner. Die Rallye fährt sich bis auf eine Höhe von 3.400 m. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Nachdem wir heute auf der Serviceroute ordentlich Kilometer machen mussten (unter anderem natürlich auch wegen eines &#8222;Umwegs&#8220;  zur Rennstrecke), freuen wir uns auf eine kurze Strecke für den morgigen Tag. Hier in Tucuman ist bisher übrigens das grösste Bivak auf gebaut. Damit meine ich nicht die Platzverhältnisse im Hippodrom, in dem wir unsere Zelte aufstellen, sondern die Menschenmenge und das Drumherum des Veranstalters. Viel Applaus, viel Begeisterung ein &#8222;Streckensprecher&#8220; der jeden Ankommenden feiert, als hätte er den Dakarsieger vor sich und entsprechend Stop and Go bei der Einfahrt ins Bivak um durch die Zuschauer hindurchzukommen, von denen einen jeder Einzelne kurz nochmal abklatschen will.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Müde Grüsse und bis Morgen&lt;br&gt; &lt;br&gt;Eure Ellen</description>
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									<title>Bis jetzt &#8222;alles beim Alten&#8220;</title>
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					     <title>Die Dakar nimmt Fahrt auf</title>
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						 <pubDate>Sun, 02 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129400103713011300.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Tag zwei der Rallye und endlich gibt es competition.  Zwar besteht auch der heutige Tag hauptsächlich aus Verbindungsetappe, es sind nur 222 km echte Wertungsprüfungskilometer  zu absolvieren, aber natürlich geht es bei den Spitzenfahrern von Anfang an darum Zeichen zu setzen. Insofern sieht es ziemlich gut aus für Vorjahressieger Carlos Sainz. El Matador beendet diese erste Etappe mit einer Minute Vorsprung. Auch ansonsten scheint es , als ob sich die Kämpfe vom Vorjahr wiederholen könnten. Die Plätze zwei  und drei gehen an Peterhansel  im BMW und Al Attiah ,den Vojahreszweiten; im VW wie Sainz. Alle anderen bringen sich in Position. So finden wir Robby  Gordon auf acht, den deutschen Rallyemeister Matthias Kahle auf 15 und den zweiten deutschen Starter bei den Automobilen, Stephan Schott (erstmals im Werks BMW) auf Position 28 wieder.&lt;br&gt;Matthias Kahle fährt  für das französische SMG Team, das wir in unserem Subaru Forester Presseauto ebenfalls begleiten. Wir kümmern uns allerdings in der Hauptsache um Benat Errandonea,  einen Dakar Veteranen, den ich ja bereits im Vorjahr  unterstützt habe. Benat kommt als 22. ins Ziel, also alles im Plan.  Im Gegensatz zu Matthias Kahle hat er über keinerlei Probleme zu berichten. Matthias meldet sich gleich nach Beendigung der stage. Er hat Probleme mit der Bremse, glücklicherweise erst nach der Zieldurchfahrt. Er und sein Beifahrer dürfen heute also schon mal die Schrauberhandschuhe anziehen, um das Bivak zu erreichen. &lt;br&gt;Auch ein anderer , dessen Auftritt man mit Spannung erwartet hat, hat mit Problemen zu kämpfen. Guerlain Chicherit erstmals im Mini unterwegs (allerdings mit ausgereifter BMW Technik) kommt nach anfänglichem achten Zwischenrang als 31. In Ziel. Aber immerhin er kommt&#8230;.die Vorbereitungszeit für dieses Projekt kann man durchaus als minimal bezeichnen, insofern ist diese Leistung zunächst mal nicht schlecht. &lt;br&gt;Auf der Serviceroute, die uns heute von Victoria nach Cordoba geführt hat, zeigt sich wieder einmal, mit welch grosser Begeisterung die Rallye in Südamerika willkommen geheissen wird. An jeder Kreuzung,  in jedem Örtchen, einfach überall stehen Zuschauer und jubeln.  Wenn man auf der Route tanken muss, stehen immer Menschen um einen herum um Fragen zu stellen, Suerte &#8222;Glück&#8220; zu wünschen oder Fotos zu schiessen.  Die Dakar wird hier mit ganzer südamerikanischer Herzlichkeit und Begeisterungsfähigkeit geliebt.  Das fühlt sich gut an.&lt;br&gt;Das Bivak in Cordoba ist im Übrigen das erste wirkliche Dakar Bivak für uns. Bisher gab es nur die Luxus Ausführung eines Bivaks , mit weissen  Tischdecken  und warmen Duschen in einem Vergnügungspark. Jetzt haben wir sie endlich wieder&#8230;.die harten Holzbänke im Mediacenter und die usseligen Duschen inklusive Mottenbefall. Herrlich. Die Dakar hat begonnen! &lt;br&gt;Bis Morgen&lt;br&gt;Eure Ellen&lt;br&gt; &lt;br&gt; </description>
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									<title>Die Dakar nimmt Fahrt auf</title>
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					     <title>Die Dakar macht sich auf den Weg</title>
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						 <pubDate>Sat, 01 Jan 2011 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129392640357093400.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Es geht gemütlich los am 1. Januar in Buenos Aires.  Erst gegen Nachmittag machen sich die ersten Motorräder auf den Weg. Danach alle Autos und zuletzt die Teilnehmer in den Renntrucks. Es sind zwar schon eine Menge Zuschauer da, schon bei der Ausfahrt aus dem Parc Ferme, jedoch beschliessen wir uns auch den Podiumsstart am Obelisken, also in der City anzusehen, wo inzwischen die Hölle los ist.  Dort ist seit dem Vormittag alles abgesperrt, aber mit einem Presseauto kommt man tatsächlich überall durch. &lt;br&gt;Besonders warten wir natürlich auf Robby Gordon. Zwar ist es inzwischen keine Überraschung mehr, dass er seine Dakar mit einem Sprung über das Podium eröffnet&#8230;aber man sieht es doch immer wieder gerne! Und&#8230;.tatsächlich er hat es wieder getan und das sogar zweimal, nachdem er mit seinem ersten Sprung nicht ganz zufrieden war, ging der Rückwärtsgang rein und es gab einen gigantischen zweiten jump zur Freude der Zuschauer.&lt;br&gt;Wir haben beschlossen, dass wir nochmal die Annehmlickeiten einer Hotellobby in Anspruch nehmen um unsere ersten Fotos, Videos etc noch vor Ort zu bearbeiten und wegzuschicken. Das kostet uns zwar ein bisschen Zeit, da Frank unser Kameramann so nicht die Fahrtzeit zum Bivak nutzen kann um die Videos zu schneiden, aber auf der anderen Seite ist es eben doch angenehmer bei einem netten Kaltgetränk zu arbeiten als in einem staubigen Mediacenter unter Zeltplanen. Im Fernsehen läuft derweil der Start der Dakar live und so kriegen wir selbst hier im Hotel noch genügend von der tollen Atmosphäre in Buenos Aires City mit.&lt;br&gt;Morgen geht`s nun endlich los. Bis dahin&lt;br&gt;Ellen</description>
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									<title>Die Dakar macht sich auf den Weg</title>
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					     <title>Der Tag vor dem Start.</title>
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						 <pubDate>Fri, 31 Dec 2010 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129382664026102400.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;31. 12. Buenos Aires. Wir sind bereits seit drei Tagen vor Ort und das waren drei ziemlich arbeitsreiche Tage. Nix mit Liegestuhl und Sonnenschein. Okay, Sonne gibt es satt, Temperaturen sind mit 30Grad Celsius ebenfalls in Ordnung, aber Sonnenschein kriegen wir nicht viel ab, da wir ausschliesslich mit administrativem beschäftigt sind. Im Klartext heisst das, dass wir bei Subaru Argentinien ein Fahrzeug abholen um unser eigentliches Presseauto von der 150km enfernten Fähre holen zu können. Auch mit einem Presseauto muss man dann (fast) die normale (Tor)tour durch alle Papierchecks und technischen Kontrollen absolvieren. Da kann man locker einen ganzen Tag einplanen. Wir benötigen eineinhalb, da unser Fotograf Frank erst spät am 30. zu uns stösst und wir nochmals vorstellig werden müssen. Ansonsten aber klappt das Prozedere einwandfrei. Dementsprechend geht es heute Abend auch relativ entspannt zum Neujahrsessen in die neuen Docks im Herzen Buenos Aires.Was die allgemeinen Vorbereitungen zum Dakarstart angeht, so läuft alles seinen normalen Gang. Volkswagen ist mit über 80 Fahrzeugen grösstes Team. BMW hat mit Neusponsor Monster Energy einen ähnlichen Partner wie VW und Robby Gordon setzt noch einen drauf und hat sich für den verlorenen Energydrink Sponsor einen neuen gesucht, ebenfalls aus der Brausebranche. Wir werden also am Ende ziemlich sicher einen Energydrink Hersteller auf dem Siegerfahrzeug sehen, fragt sich nur welchen.....Morgen gehts dann endlich richtig los, mit dem offiziellen Start in der City von BA, allerdings geht der Dakartross seinen ersten Einsatztag ruhig an. Mehr als eine 380 km Verbindungsetappe ins erste Bivak steht zunächst nicht an. Erst am Ende des zweiten Januar wird es also echtes racing zu berichten geben.So oder so, ich halte euch auf dem LaufendenFelize NavidadEllen</description>
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									<title>Der Tag vor dem Start.</title>
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					     <title>Raceblog / 24h von Fronteira in Portugal / #5</title>
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						 <pubDate>Sun, 28 Nov 2010 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129353735527096300.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Sonntag 28. NovemberEs ist vollbracht. Komme gerade mit meinen Teamkollegen vom Podium im Ziel. Zwar ist das Ergebnis, 41., bescheiden, aber wir haben unser Baby über die Runden gebracht.Aber erst mal im Einzelnen. Es war eine ereignisreiche Nacht für uns. Nach dem dann doch fälligen Getriebewechsel, der uns natürlich am meisten Zeit gekostet hat, kamen in der Nacht noch zwei gebrochene Antriebswellen vorne rechts und eine gebrochene Kardanwelle vorne hinzu. Bis auf das Getriebe eigentlich okay, denn der Kurs war ab Mitte des Rennens so ausgefahren, das war einfach nur noch materialmordend.Während des heutigen Tages nutzte ich meine rennfreie Zeit, um mir die Strecke von au&#34;en anzuschauen. Das feeling ist exakt das Gleiche wie bei den 24h am Ring. Viele Zuschauer, Zelte, tausend Lagerfeuer. Einige haben ihre Sofas vor die Zelte gestellt, einer hat einen Hahn dabei, wofür auch immer&#8230;die Zuschauer sind einfach cool drauf.Insgesamt war das Rennen auf jeden Fall ein riesen Spa&#34;. Wirklich einzigartig. Ich wüsste nicht, wo man das sonst noch kriegen kann. Einen tollen Off Road Track, aber auch die Möglichkeit zu überholen, sich Gegner zurechtzulegen, zu taktieren und sei n  Rundstreckenwissen in einer Rallye umzusetzen?!Chris und ich beschlie&#34;en, wir kommen auf jeden Fall  wieder!Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für alle Potugalreisenden, bzw die, die in Mailverkehr mit einem Portugiesen stehen. Ich hätte wegen Unwissenheit nämlich fast meinen &#8222;Job&#8220; hier verloren.Schreibe niemals unter eine Mail das englische cu (see you) das hei&#34;t auf Portugiesisch nämlich Ar&#8230;.Hier waren aber alle äu&#34;erst nett. Keine &#8220;cu`s&#8221; am Start.Viele Grüsse und bis zur DakarEllen</description>
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									<title>Raceblog / 24h von Fronteira in Portugal / #5</title>
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					     <title>Raceblog / 24h von Fronteira in Portugal / #4</title>
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						 <pubDate>Sat, 27 Nov 2010 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129353484700503700.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Samstag 27. RaceSo, der Start war schon mal Mist. Bin nicht vom Fleck gekommen und nach 300m hatte ich keinen dritten Gang mehr. Der Gang der, wie es dann immer so ist, der wichtigste ist und am häufigsten genutzt wird.  Dementsprechend war die erste Runde dann auch nicht so erquicklich. Den Weg zur Box hätte ich mir allerdings auch sparen können, da das Ersatzgetriebe  noch nicht fertig montiert war&#8230;..wir erinnern uns:  Derselbe Getriebeschaden hatte uns ja schon im Training ausser Gefecht gesetzt.Hat dann aber im Endeffekt nicht so arg gestört. Mir sind auch mit der Quasi-Automatik (fast alles im 4. Gang) gute Rundenzeiten gelungen und gegen Ende meines turns waren wir schon wieder 29.Da hat es auch nicht gestört, dass ich nach zwei Runden entdeckt habe, dass ich nur mit Hinterradantrieb gefahren bin.  Deshalb auch der schlechte Start!  Ich habe mich dann aber entschieden, alles so zu lassen, denn zum umschalten auf Allrad muss man kurz stehenbleiben, dafür lief es dann aber zu gut.Gegen Ende meines turns dann aber Geräusche. Um zu checken ob es irgendwas mit den Differentialen zu tun haben könnte halte ich dann doch kurz an um und lege den Hebel für den Allrad um. Hat aber nichts genützt, also Box. Dort stellen wir fest, dass es nur der hintere Stabi war, der sich gelöst hatte. Halb so wild. Chris steigt ein und findet sich direkt super zurecht. Leider nur zwei Runden, dann kommt der Anruf von der Strecke, nichts geht mehr. Das Auto wird an die Box geschleppt und wir stellen fest: die Hauptwelle des Getriebes ist  gebrochen. Also doch Getriebewechsel, nachdem wir uns vorher noch ausgerechnet hatten, dass ein Durchfahren ohne dritten Gang einen geringeren Zeitverlust über die Gesamtzeit gibt, als der Wechsel. Bruno ist nach der Reparatur als nächster dran und endlich läuft`s problemlos Mal sehen wie lange&#8230; später mehr&#8230;.Erfreulich für mich auf jeden Fall der persönliche Besuch einer meiner  Partner bei der kommenden Rallye Dakar. Marko Green, Geschäftsführer von Globofleet kommt auf eine Stippvisite vorbei, da er freitags einen Termin in der Globofleet  Niederlassung in Spanien hatte.  Dakarfeeling gibt es hier auf jeden Fall schon. Matsch, Modder, Dixi Klos und tolles racing!Bis späterEure Ellen</description>
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									<title>Raceblog / 24h von Fronteira in Portugal / #4</title>
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					     <title>Raceblog / 24h von Fronteira in Portugal / #3</title>
						 <link>http://www.ellenlohr.com/V2/fERFfERFfE5PfEVESVRPUklBTHw0Njl8NDcwfDMxNTR8fHw=/NEWS_3154.html</link>
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						 <pubDate>Sat, 27 Nov 2010 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129353468877463000.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Heute warm up bevor es losgeht. Leider&#8230;denn das heisst bereits um 6:00 Uhr raus aus den FedernUnd das ist am Tag an dem man ein 24h Rennen bestreitet.  Mist, das wird dann wohl im Laufe der folgenden Stunden zu Schlafmangel  führen&#8230;Der Tag beginnt dann aber doch noch richtig gut. Chris und  ich fahren das Warm Up,  jeder zwei Runden. Für eine richtig gute Streckenkenntnis reicht das zwar nicht, aber für die Top Position in der Zeitenliste dennoch.Gut, es waren nur 12 Teilnehmer gezeitet unterwegs, aber egal, es ist immer schön schnellste zu sein, egal wie, warum und weshalb.Im Übrigen werde ich den Start fahren. Wow, freue ich mich drüber, auch wenn mir noch nicht richtig klar ist, wie so ein Rallyecross (nichts anderes ist es ja) Start unfallfrei über die Bühne geht. Aber grundsätzlich ist das natürlich prima, ich danke Bruno und dem Team für diese Ehre.Nach meinem ersten turn, der ungefähr drei Stunden dauert gibt&#8217;s mehr Infos.Bis dahinEure Ellen</description>
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									<title>Raceblog / 24h von Fronteira in Portugal / #3</title>
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					     <title>Raceblog / 24h von Fronteira in Portugal / #2</title>
						 <link>http://www.ellenlohr.com/V2/fERFfERFfE5PfEVESVRPUklBTHw0Njl8NDcwfDMxNTN8fHw=/NEWS_3153.html</link>
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						 <pubDate>Fri, 26 Nov 2010 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129353560855558600.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Training gleich Zeittraining&lt;br&gt;Heute morgen haben wir wegen der hervorragenden Verbindungen unseres Teams nochmal kurz die Möglichkeit erhalten eine Runde langsam über die Strecke zu fahren. Da mein Teamkollege Chris gestern Magentechnisch geschwächelt hat und unsere Nachtfahrt nicht mitgemacht hat, für ihn eine super Chance ebenfalls einen ersten Eindruck vom 17km Kurs zu bekommen.&lt;br&gt;Da es bei den 24h TT kein Training gibt, sondern nur direkt das Zeittraining, wichtige Meter. Das Zeittraining eröffnet dann auch Bruno Oliviera auf unserem Auto, schliesslich ist er Teambesitzer und Initiator, kennt Strecke und Auto  am besten. Das zeigt sich auch im Ergebnis, er stellt das ÁUto für Morgen auf den tollen 17. Startplatz. Unser Mazda ist bis auf wenige Änderungen fast serienmässig, das darf man in dem Zusammenhang nicht vergessen.&lt;br&gt;Ligia fährt als zweite und kommt nach einer Runde wieder rein. Getriebematsch. Kein dritter Gang mehr. Umso ärgerlicher, als dass das Getriebe für die 24h frisch überholt wurde. Um allerdings die geforderte Pflichtrunde hinzukriegen, fahren Chris und ich mit Untersetzung und einem irrsinnigen Topspeed von ca. 90km/h  eine Runde um auf jeden Fall qualifiziert zu sein.&lt;br&gt;An der Spitze gibt&#8217;s derweil einen Vorgeschmack au fs Rennen. Das geht nicht anders zu, als in einem 24h auf der Rundstrecke, der Kampf um die prestigeträchtige Pole Position ist gnadenlos. Da wird geheizt ohne Gnade fürs Material. Wir sind jedenfalls happy mit unserm Startplatz und denken, dass das eine optimale Ausgangsposition fürs Rennen ist. Vorausgesetzt, man &#8222;überlebt&#8220; den Massenstart. Jawohl, richtig gelesen, wie auf der Rundstrecke gehen alle gleichzeitig ins Rennen. Und das bedeutet, viel Platz in den ersten drei Kurven und dann ein haariges Nadelöhr auf glitschigen Asphalt. Herzlichen Glückwunsch! Ich freu mich drauf!!&lt;br&gt;Morgen noch ein warmup und damit die Möglichkeit ein bisschen Streckenkenntnis im Renntempo zu erlangen.&lt;br&gt;Drückt die Däumchen&lt;br&gt;Eure Ellen</description>
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									<title>Raceblog / 24h von Fronteira in Portugal / #2</title>
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					     <title>Raceblog / 24h von Fronteira in Portugal / #1</title>
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						 <pubDate>Thu, 25 Nov 2010 01:01:01 +0100</pubDate>
						 <description>&lt;img src="http://www.ellenlohr.com/data/61/images/200_129353453177088300.jpg" border="0" width="200" align="left"&gt;Hallo zusammen,&lt;br&gt; &lt;br&gt;ich berichte euch an diesem Wochenende von einem schönen, kleinen Rallyeabenteuer im Süden Europas, den 24h von Fronteira in Portugal. Erst vor ein paar Wochen habe ich die Einladung von Bruno Oliviera, einem Haudegen der portugiesischen Offroad Szene erhalten, mit seinem Team an den Start zu gehen. Netterweise konnte ich ihn überzeugen, auch meinen alten Rennkollegen Chris Vogler mit an Bord zu nehmen, so dass wir nun eine gemischte Mann(Frau)schaft aus Portugiesen und Deutschen-Frauen (ich und Ligia Albuquerque) und Männern-Offroadern und Rundstreckenprofis haben.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ich denke mal, dass wir gut aufgestellt sind, denn bei einem 24h Offroadrennen  wird ja wie auf der Rundstrecke auch &#8222;immer im Kreis&#8220; gefahren. Im Klartext einem rund 17km langen Rundkurs, der mit Vollgaspassagen, engen Kurven, Sprüngen und Wasserdurchfahrten alles zu bieten hat, was das Rallyeherz begehrt. Aber es gibt eben auch viele echte Überholmanöver, anders als bei einer Rallye und intensiver, da häufiger, als bei einer Offroadveranstaltung du auch deshalb freu ich mich auf s Rallye-Rennen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Am Donnerstag war dann endlich Tag der Anreise. Wegen eines Generalstreiks in Portugal gingen mittwochs keine Flieger. Dehalb musste am Donnerstag  auch unsere Pressekonferenz in der Haupstadt Lissabon verlegt werden.  Ja richtig gelesen, Pressekonferenz, grosser Auftritt.  In Portugal sind die 24h TT ein ziemlich grosses Ereignis zum Abschluss der Offroad Saison.  Und so war sogar das portugiesische Fernsehen anwesend. Immerhin sind hier einige Grössen des Sports am Start, um am Ende des Jahres nochmal entspannt Gas zu geben. Carlos Souza, Miguel Barbosa, Pedro Lamy, die ganzen portugiesichen Renngrössen geben sich die Ehre&#8230;..und dann natürlich wir, Chris und ich als einzige deutsche Starter mitten im Spektakel.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Am Abend schaffen wir es nach der PK  gegen Abend nach Fronteira den Austragungsort. Das heisst: Streckenbesichtigung in der Nacht. Ich will es vorweg nehmen um zwei Uhr nachts waren wir schliesslich im Hotel&#8230;.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die Streke selbst ist der Hammer. Grossartiges Terrain. Das wird auf jeden Fall schwierig, durch viele fliessende Passagen aber auch sehr flott und spassig.  Erwartet werden übrigens richtig viele Zuschauer. Ein bisschen muss man sich das vorstellen, wie die 24h auf der Nürburgring Nordschleife. Schon donnerstags bauen die Fans ihre  Zelte auf. Es gibt drei Discos und im Fahrerlager  gastiert sogar ein Zirkus extra für die Rennfans!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Heute gibt&#8217;s von 13-19 Uhr das Zeittraining. Freies Training is nich&#8230;.aber sowohl Olivier als auch Ligia sind hier extrem erfahren (für Ligia sind es die 11. 24h) insofern wird die Quali im Feld der  der 94 Starter definitiv kein Problem.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Viele Grüsse und bis später&lt;br&gt; &lt;br&gt;EureEllen</description>
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									<title>Raceblog / 24h von Fronteira in Portugal / #1</title>
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