Rally DAKAR 2012
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Ellen Lohr DAKAR 2011 Eine fantastische Dakar-Rallye 10
20.01.2012
Ellen Lohr: „Eine fantastische Dakar-Rallye\" 20.01. 2012 Nach 15 anstrengenden Tagen in Südamerika – quer durch Argentinien, Chile und Peru, vom Atlantischen- bis zum Pazifischen-Ozean – zieht Ellen Lohr ein positives Fazit: „Das war eine fantastische Dakar-Rallye.\" Mit einem Pressefahrzeug hat die Wahlmonegassin die Rallye absolviert und dabei unterschiedliche Medien im deutschsprachigen Raum mit Informationen aus erster Hand versorgt. Ihr Mercedes-Benz GL zeigte dabei keinerlei Schwächen. „Egal, ob über Schotter oder Sand – unser von der Star Automotive vorbereiteter GL hat uns überall hingeführt\", sagt sie. Dass Ihre Eindrücke von dem Abenteuer Dakar Gehör fanden, zeigen nicht nur das positive Feedback, sondern auch die Zahlen: Pünktlich zum Finale verzeichnete Lohrs Website, die in Zusammenarbeit mit GloboFleet betrieben wird, den einhundertfünfzigtausendsten Besucher. „Das ist ein großartiger Wert, der deutlich untermauert, dass die Arbeit vor Ort von den Fans angenommen wurde\", sagt Lohr. Daneben waren ihre exklusiven Berichte auf dem Online-Portal der Fachzeitschrift Auto Bild sowie den Webseiten marathonrallye.com und Mercedes-Fans.de zu lesen. Lohrs persönliches Highlight der Dakar-Rallye waren die letzten Etappen auf unbekanntem Terrain. „Peru ist landschaftlich wirklich eine Reise wert\", sagt sie. „Selbst bei meiner achten Dakar in Folge habe ich viele neue Eindrücke mitgenommen.\" Im Anschluss an die größte Rallye der Welt hat Lohr nun keine Zeit, zu verschnaufen. „Die Vorbereitungen an unserem eigenen Offroadauto laufen auf Hochtouren\", sagt sie. „Damit werde ich in der Saison 2012 einzelne Events in Europa bestreiten, über die ich auf meiner Website ausführlich berichten werde. Zusammen mit GloboFleet kommt dann wieder ein System zum Einsatz, das wir im letzten Jahr bereits erfolgreich ausprobiert haben: eine Web-Liveübertragung aus dem Cockpit.\" Neben ihrem Rallye-Engagement wird Lohr 2012 auch wieder bei Rundstreckenrennen am Start sein. „Dieses Engagement freut mich wirklich sehr – mehr Infos folgen in Kürze\", sagt sie.
Ellen Lohr DAKAR 2012 Autobild
Ellen Lohr DAKAR 2011 Lima 10
19.01.2012
Wir sind wieder zurück und haben den Temperatursturz von immerhin 30 Grad noch nicht ganz verkraftet.Der jetlag ist fröhlich bei der Sache (deshalb sitze ich auch um 6 Uhr morgens vor dem Computer und schreibediesen blogeintrag)..und ganz allgemein hat einen der Alltag innerhalb eines Tages wieder. Super.Ich habe an unserem letzten freien Tag in Lima, der Hauptstadt Perus, des Zielortes der diesjährigen Dakar, noch einpaar Touristenfotos geschossen, dich ich hiermit einstellen möchte. Ich hatte es ja bereits irgendwo geschrieben. Ichfinde Lima als Stadt total spannend und überraschend. Überrschend, da man nach der völliger Einöde in den Teilen Perus, die wir mit der Dakar bereist haben eine so funktionierende Grossstadt nicht erwartet. Lima ist schön, in manchen Ecken einbisschen disneymässig, aber im Gesamten fast schöner als Buenos Aires oder Santiago de Chile. Ich persönlich würde mich freuen, wenn der Start der Dakar 2013 hier stattfinden würde. Die Veränderung beginnt bereits 100 Kilometer vor Lima. Zwar gibt es immer noch abgeuzelte Restaurants und nicht befestigte Seitenstrassen, aber schon hier sieht man plötzlich mehr Farben und mehr Angebot. Der Rezeptionist unseres Hotels hat uns im Übrigen voller Überzeugung erzählt, dass die Dakar im kommenden Jahr folgende Route haben wird:Start in Limadann nach BolivienRestday in Santiago de Chile und Ziel in ArgentinienIch hätte nichts dagegen! :-)PS:Schon bald gibt es an dieser Stelle Neues zu berichten. Einen Vertrag für die neue Saison gibt es bereits. Nur soviel,neben den Offroad Akrivitäten geht es auch wieder zurück auf die Rundstrecke. Wohin genau? Dranbleiben! 
Ellen Lohr DAKAR 2011 Interview mit Etienne Lavigne (48) Race Director der Rallye Dakar seit 1992 10
16.01.2012
Ist die Dakar ein Fulltime Job oder  organisieren sie auch noch andere Events?Die Dakar ist absolut ein Ganzjahres Job. Wir reisen die ganze Zeit. Mindestens drei Monate im Jahr um die Strecken zu erkunden, Gespräche mit den Regierungen und Provinzregierungen zu führen und die Logistik vorzubereiten. Ich selbst bin bei diesen Vorbesichtigungen nur noch bei den neuen Etappen dabei. Ich vertraue da sehr auf meine Truppe im Team, die die Strecken aussuchen.  Grundsätzlich arbeiten wir das Jahr über immer an drei Dakars gleichzeitig. An der Aufarbeitung der vergangenen, den Nachbesprechungen mit den einzelnen Ländern etc. , dann natürlich an der aktuellen Dakar und ausserdem beschäftigen wir uns zwei Jahre vorher schon mit der übernächsten Veranstaltung. Waren sie selbst ein racer, bevor sie für den Veranstalter ASO die Dakar organisierten?Nein, ich bevorzuge die ruhigen Sportarten, wie Segeln oder Klettern.Und wie glauben sie dann, die Rennfahrer verstehen zu können?Ich versuche natürlich immer mich in die Rennfahrer hineinzuversetzen und wir versuchen als Team eine Dakar zu kreieren, die eine grosse Herausforderung ist, die aber auch die Balance behält zwischen den Möglichkeiten der Amateure und der Profis.Sind sie in Reglementsfragen eingebunden?Nur vor der Dakar. Wir schreiben ein Reglement und sichern die Umsetzung auf der Veranstaltung. Das Reglement wird von der FFSA das ist die oberste französische Sportbehörde abgesegnet und das wars dann für uns. In einem Fall wie bei Robby Gordon, bei dem es eventuell zu Ungereimtheiten gekommen ist, entscheidet eine Jury, der wir nicht angehören.Was ist ihre Passion auf der Dakar?Meine Leidenschaft ist es ein grosses Team zu führen. Die Richtung vorzugeben. Ich habe dabei das Bild eines Kletterers mit seinem Kunden im Kopf. Man ist verantwortlich und muss ein guter Guide sein, damit man als Team den Gipfel sicher erreicht.Meine grösste Genugtuung ist die Zeit auf dem Podium im Ziel, wenn alle glücklich sind. Das ist ein sehr emotionaler Moment für die Fahrer und Beifahrer und meine gesamte Crew.Wir haben bei dieser Dakar so etwas ähnliches wie eine Marathonetappe gesehen, bei der die Motorradfahrer eine Nacht ohne richtigen Service auskommen mussten, wir es das auch für die Autos wieder geben?Ganz bestimmt nicht. Ich halte die Marathonetappe für eine Verirrung der alten Dakar. Wir haben damit doch meist nur den Amateuren geschadet und es mussten unverhältnismässig viele von ihnen aufgeben, insofern wird es eine echte Marathonetappe nicht so schnell wieder geben.Schlafen sie eigentlich im Bivak oder im Hotel?Immer im Bivak.Ihre Beurteilung der diesjährigen Dakar?Es war sicher die schwerste die wir jemals in Südamerika veranstaltet haben. Wird Brasilien ein Thema in der Zukunft sein?Nein, die haben mit Fussball  und anderem so viel um die Ohren, da ist momentan nicht genügend Geld vorhanden um mit und die Dakar zu stemmen. Wir hatten zwar Gespräche mit der Politik, aber die waren nicht erfolgreich. Wir haben im nächsten Jahr mit Santiago de Chile eine würdige Stadt als Zielort gewählt. Ob der Start in Lima stattfindet ist allerdings noch nicht ganz klar. Auf jeden Fall heissen die austragenden Länder wieder Argentinien, Chile und Peru. Never change a winnig combination.
Ellen Lohr DAKAR 2011 Vierzehnte Etappe - 15. Januar 10
15.01.2012
Es ist vollbracht. Sven Quandts Truppe holt mit Peterhansel und MINI endlich den lang ersehnten Dakar Sieg. Es sei ihm gegönnt. Die grösste und professionellste Truppe der Dakar holt damit für Stephane Peterhansel den 11. Pokal. Sicher hatte die MINI Mannschaft nicht mit einer so starken Gegenwehr in Form der neuen Toyota Pickups gerechnet und auch die Leistung von Robby Gordons Hummer erstaunte und verärgerte die Mannen um Quandt für eine lange Weile während der Rallye. Aber am Ende ist alles gut und Peterhansel, das Dakar Phänomen, schlägt mit einem schier unkaputtbaren MINI wieder zu. Nachdem Matthias Kahle im Buggy recht vorzeitig die Heimreise antreten musste, waren es auf dieser Dakar die Beifahrer, die aus deutscher Sicht die Lorbeeren gesammelt haben. Dirk von Zitzewitz und Andy Schulz navigieren ihre Fahrer auf die Gesamtplätze drei und vier. Die Privatiers Stephan Schott auf BMW und Stefanie Manns im Mc Rae Buggy setzten zumindest highlights, wobei Stephan mit seinem Dauerbeifahrer Holm Schmidt, mit Platz 11 am drittletzten Tag sein persönlich bestes Etappenergebnis einfährt. Er hat bei nunmehr vier Dakars eine immer noch 100%ige Ankunftsquote und wird nach einem spektakulären und unverschuldeten Crash mit einem Iveco Truck gestern in den Dünen , gesamt noch 31. Besonders die Zielankunft von Stefanie Manns freut alle, denn sie musste sich bei ihrer ersten Dakar mit allen nur möglichen Widrigkeiten herumschlagen. Schlussendlich ist sie auf Position 64 der einzige Mc Rae Buggy im Ziel . Ausnahmsweise an dieser Stelle auch ein Wort zu den Motorradfahrern, denn Daniel Schröder, der Sohn von Jürgen (an der Seite von Alfi Kox, dessen Volvo bereits am ersten Tag out ist) wird bei den Bikes Gesamt 20. Eine Superstarke Leistung! Thomas Wallenwein, der diese Dakar als Servicetruck in Wertung für Quandt bestreitet, hat auf der vorletzten Etappe viel Arbeit an `Schottis` Auto kann aber ansonsten wegen chronischer Unterbeschäftigung sein Rennen fahren. Nachdem die Truck-Sieghoffnungen von Franz Echter und seinem Team schon früh an einer gebrochenen Vorderachse gescheitert sind, bleiben aus deutscher Sicht mit Klaus Bäuerle und Wallenwein nur noch Hilfstrucks im Rennen. Keine Siegchancen also. Die beiden sind mit Platz 38 und 58 zufrieden. Für uns und alle anderen ist die Ankunft in Lima ein Erlebnis. Tausende und abertausende säumen die Strassen. Ich erinnere mich an 2009, als die Dakar das erste Mal in Buenos Aires gastiert. Da war es genauso. Schon rund 100 (!!) Kilometer vor Lima geht’s los. Menschenmassen an den Strassen. Unglaublich nur, dass sich das in den Strassen der Hauptstadt dann noch steigert. Fröhlichkeit pur, alle heissen die Dakar willkommen. Nach den doch recht kargen Tagen in Peru ist Lima eine echte Überraschung. Sauber, mit gepflegten Parks, gut angezogenen Menschen und nach meinem Eindruck sogar viel schöner als Buenos Aires. Schade nur, dass wir Morgen schon nach Hause fliegen, da es keinen späteren Flieger gab. Ein bisschen touristisches sightseeing hätte Spass gemacht. So bleibt uns der morgige Tag und dann ab nach Hause. Morgen gibt es auf meiner Website dann noch ein Interview mit Etienne Lavigne dem Renndirektor zum Abschluss und dann freue ich mich auf die neue Saison. Was ich fahren werde? Noch ein kleines Geheimnis, aber das wird bald gelüftet. Versprochen. Viele GüsseEllenPS: vielen Dank für bisher 120.000 Zugriffe auf meine Seite während der Dakar. Ich freu mich sehr darüber.
 
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